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Baudezernent Steinbrenner stellte Projekte der kommenden Jahre vor
Die Stadt Kaiserslautern plant in den kommenden zehn Jahren Investitionen von insgesamt 328 Millionen Euro in ihre städtischen Gebäude. Damit sollen nicht nur dringend notwendige Sanierungen umgesetzt, sondern auch neue Bildungs- und Betreuungsstandorte geschaffen werden. „In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 44 Millionen Euro in unsere Gebäude investiert. Jetzt stehen Projekte an, die ein Vielfaches davon erfordern“, so Baudezernent Manuel Steinbrenner, der die Projekte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorstellte. „Diese Zahlen machen deutlich, warum wir vor großen Herausforderungen stehen.“
Steinbrenner betonte, dass die Stadt über Jahre hinweg deutlich unter den empfohlenen 1,2 Prozent des Wiederbeschaffungswertes für Instandhaltungen geblieben sei. „Seit rund vier Jahren nähern wir uns dieser Empfehlung an. Gleichzeitig ist klar: Eine Generalsanierung sollte alle 40 bis 45 Jahre erfolgen – daran haben wir in der Vergangenheit nicht ausreichend gearbeitet. Deshalb sind die geplanten Investitionen unvermeidbar.“ Dabei seien nicht nur bauliche Notwendigkeiten ausschlaggebend, sondern auch Kita-Bedarfsplanung und Schulentwicklungspläne. „Hinzu kommen immer wieder externe Faktoren, die wir heute vielleicht noch gar nicht fassen können. Ich erinnere an die Corona-Maßnahmen mit ihren immensen Anforderungen für unser Gebäudemanagement“, so der Baudezernent.
Zu den größten Projekten zählen unter anderem:
„Unsere Priorität ist klar: Wir wollen nicht nur den Bestand erhalten, sondern die Infrastruktur nachhaltig stärken und neue Chancen für Bildung und Betreuung schaffen“, so der Beigeordnete Steinbrenner. Neue Förderkulissen, etwa das Sondervermögen des Bundes, das Startchancen-Programm oder das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten, eröffneten zusätzliche Möglichkeiten, diese Pläne umzusetzen.
Autor/in: Pressestelle
Kaiserslautern, 15.05.2026