Chronik

6./5. Jahrtausend v. Chr.:

Jungsteinzeitliche Besiedlung nördlich der Lauter (Bandkeramiker).

um 250 nach Chr.:

Römische Besiedlung im Bereich der heutigen Stiftskirche.

um 830:

Erste urkundliche Erwähnung der "villa Luthra" im Lorscher Reichsurbar.

985:

Kaiser Otto III. schenkt seinem Vetter Otto von Kärnten den Wasgauforst und die "curtis Luthara". Der Königshof Lautern besitzt bereits Markt, Zoll und Bann.

Die Büste von Kaiser Friedrich Barbarossa aus dem Theodor-Zink-Museum. © Stadtarchiv

Kaiser Friedrich Barbarossa © Stadtarchiv

nach 1152:

Friedrich I., genannt Barbarossa, errichtet eine Pfalz, gründet ein Hospital und beruft die Prämonstratenser.

1158:

Barbarossa weilt einige Zeit in seiner Burg. In den folgenden Jahrzehnten sind mehrere Aufenthalte des Kaisers bezeugt.

1269 :

König Richard von Cornwall heiratet in Lautern Beatrix von Falkenburg.

18. August 1276:

König Rudolf von Habsburg verleiht Lautern die Rechte und Freiheiten der Reichsstadt Speyer.

1284:

Die Franziskaner gründen ein Kloster.
nach 1300:Der Bau der Stadtmauer wird in Angriff genommen.

1303:

König Albrecht schenkt der Stadt den Spitzrain (= südlicher Stadtwald).

1322:

Das Reichsland und mit ihm die Stadt Lautern werden an Johann von Böhmen verpfändet. In der Verpfändungsurkunde erscheint zum ersten Mal die deutsche Namensform "Kaiserslautern" (Kaysers Luter).

1375:

Lautern wird an die Kurpfalz verpfändet und damit kurpfälzische Oberamtsstadt.

1510:

Das Verwaltungssystem der Stadt wird reformiert: Neben den Rat mit dem Bürgermeister tritt ein aus den Zünften gebildeter Gemeinderat mit dem Gemeindebürgermeister.

1510/11:

Das Prämonstratenserkloster wird in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt.

nach 1571:

Johann Casimir, der "Jäger aus Kurpfalz", baut neben der Barbarossaburg ein Schloß.

1577:

Das Fürstentum Lautern wird gegründet.

1621:

Dreißigjähriger Krieg: Die Spanier besetzen die Stadt.

1632:

Die Schweden halten Einzug.

17. Juli 1635:

Beim sogenannten "Kroatensturm" nehmen die Kaiserlichen die Stadt ein und richten unter der Bevölkerung ein Blutbad an.

1688:

Der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688 - 1697) hat begonnen. Die Franzosen besetzen die Stadt.

1703:

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701 - 1714) erneute Besatzung durch die Franzosen. Schloß und Burg werden gesprengt.

1774:

Die Cameral Hohe Schule wird gegründet, aber bereits 1784 nach Heidelberg verlegt.

1793:

In der Schlacht bei Morlautern werden die Franzosen unter General Lazare Hoche von den Preußen besiegt.

1801:

Nach dem Friedensschluß von Lunéville wird Kaiserslautern de jure eine französische Stadt und Sitz einer Unterpräfektur.

um 1810:

Durch die Stadt wird die Kaiserstraße gebaut.

1816:

Die Pfalz und damit auch Kaiserslautern werden bayerisch.

1818:

Die Protestantische Generalsynode beschließt die "Union" von Lutheranern und Reformierten.

1843:

König Ludwig I. von Bayern spricht anläßlich der Grundsteinlegung für die Fruchthalle erstmals von der "Barbarossastadt" Kaiserslautern.

1848:

Die Eisenbahn nach Bexbach nimmt den Betrieb auf. Ein Jahr später ist auch die Strecke nach Ludwigshafen fertiggestellt.

1849:

Revolution in Kaiserslautern: In der Fruchthalle wird eine "Provisorische Regierung" gebildet, die die Unabhängigkeit der Pfalz von Bayern proklamiert.

nach 1850:

Die Industrialisierung beginnt (1857: Gründung der Kammgarnspinnerei;1862: Gründung der Nähmaschinenfabrik Pfaff). Kaiserslautern entwickelt sich zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.

Die schwarz-weiß Aufnahme der ehemaligen Straßenbahn 1 Kaiserslautern, die mit einem Perdegespann durch die Innnenstadt gezogen wurde.  © Stadtarchiv

Straßenbahn 1 © Stadtarchiv

1916:

Die Straßenbahn nimmt ihren Betrieb auf.

Bürger Kaiserslauterns stehen versammelt vor einem großen Krater, der sich mit Wasser gefüllt hat.  © Stadtarchiv

Bombenangriffe in Kaiserslautern © Stadtarchiv

1918:

Bombenangriffe auf Kaiserslautern.

1918:

Ein Arbeiter- und Soldatenrat übernimmt für kurze Zeit die Macht.
Blätter und Bücher liegen quer verstreut auf dem Boden und bedecken diesen fast gänzlich. © Stadtarchiv

Verwüstetes Archiv © Stadtarchiv

1923/24:

Separatistenunruhen erschüttern die Stadt.

30.Juni 1930:Ende der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg.
Am Rand der Straße stehen Soldaten in einer Reihe. Über ihnen weht die Flagge mit dem Symbol des Nationalsozialismus - dem Hakenkreuz. © Stadtarchiv

Machtergreifung © Stadtarchiv

März 1933:

Die Nationalsozialisten übernehmen die Macht.

August 1938:Die Synagoge wird abgerissen.
1940:Die Stadt erlebt den ersten Luftangriff des Zweiten Weltkriegs.
Ein ganzer Häuserblock von dem nur noch teilweise die Grundmauern stehen. Jegliche Dächer wurden bei den Großangriffen zerstört und die Trümmer bedecken den Boden meterhoch. © Stadtarchiv

Ein zerstörter Häuserblock, 1944/45 © Stadtarchiv

1944/45:

Bei mehreren Großangriffen wird die Stadt weitgehend zerstört.

Das 23er Denkmal umgeben von amerikanischen Soldaten im Jar 1945. © Stadtarchiv

23er Denkmal 20. März 1945 © Stadtarchiv

20.März 1945:

Die Amerikaner nehmen die Stadt ein. Der Krieg ist zu Ende.

1951 - 1955:

Errichtung der "Bastion Pfalz" mit Kaiserslautern als Zentrum.

1951 und 1953:

Der 1. FC Kaiserslautern wird Deutscher Fußballmeister.

14. November 1956:

Ein amerikanischer Düsenjäger stürzt in das Bezirksamt.

1966:

Die Adam Opel AG nimmt die Produktion im Werk Kaiserslautern auf:

1968:

Das neue Rathaus wird eingeweiht.

1969:

Kaiserslautern wird durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften zur Großstadt.

1970:

Gründung der Universität.

1976:

Kaiserslautern feiert das 700 jährige Jubiläum der Stadtrechtsverleihung.

1981:

Die Kammgarnspinnerei geht in Konkurs.

1988:

Flugtagkatastrophe auf der Air Base Ramstein.

Ein Festzug mit dem Lautrer Hecht auf dem Wagen umgeben von roten und weißen Rosen und Blumen. © Stadtarchiv

Der Hecht am Rheinland-Pfalz-Tag © Stadtarchiv

1988:

Der Rheinland-Pfalz-Tag findet in Kaiserslautern statt.

Juni 1992:

Die Franzosen verlassen Kaiserslautern.

1995:

Das neue Pfalztheater wird seiner Bestimmung übergeben

1998:

Nach 1991 gewinnt der 1. FCK erneut die Deutsche Fußballmeisterschaft. Erstmals in der Bundesligageschichte gelingt einem Aufsteiger der Titelgewinn.

2000:

Kaiserslautern richtet die Landesgartenschau aus.

2001:

Kaiserslautern feiert das 725 jährige Jubiläum der Stadtrechtsverleihung.

2006:

Kaiserslautern ist Spielort bei der Fußballweltmeisterschaft

2007:Frau Dr. Wimmer-Leonhardt als erste Frau im Stadtvorstand
Dr. Klaus Weichel neuer OB
2008:Lebenshilfe übernimmt die Gartenschau
201031.03.: Karstadt schließt
18.06.: Einweihung von John Deere
Wiederaufstieg des FCK
201123.10.: Bürgenentscheid für die Mall
2013Baubeginn der neuen Stadtmitte
Erste Stolpersteine werden verlegt
2014Baubeginn IKEA