Kaiserslautern auf Facebook
Auf der offiziellen Facebook-Seite der Stadt Kaiserslautern postet die Pressestelle relevante Verwaltungsthemen aber auch andere Informationen rund um Kaiserslautern und das Leben in der Stadt.
Der KOSIS-Data Explorer ist ein webbasiertes, interaktives Open-Source-Tool zur Analyse und Visualisierung komplexer Melderegisterdaten. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt und ermöglicht kommunalen Fachabteilungen einen datenschutzkonformen Zugriff auf relevante Bevölkerungsdaten. Er dient
Er dient zur Effizienten Auswertung, Visualisierung und Interpretation von Melderegisterdaten.
Das Tool unterstützt beispielsweise:
Im Gegensatz zu traditionellen, proprietären Systemen bietet der KOSIS-Data Explorer:
Der Explorer basiert vollständig auf Open-Source-Technologien und läuft lokal in einer abgesicherten Infrastruktur (kein externer Cloud-Betrieb). Die moderne Architektur ermöglicht hohe Performance und einfache Weiterentwicklung.
Der KOSIS-Data Explorer verarbeitet hochdimensionale Melderegisterdaten, die zuvor in Fachverfahren wie Ewopeak, MigraPro oder HHGen plausibilisiert und aggregiert werden. Danach werden sie in den Explorer geladen, wo Auswertungen über die alle zur Verfügung stehende Merkmale, Zeiträume und Regionen möglich sind.
Für Statistikstellen:
Für Fachabteilungen (z. B. Bildung, Sozialplanung, Stadtentwicklung):
Ja! Durch die Open-Source-Lizenz ist der KOSIS-Data Explorer frei verfügbar. Kommunen können ihn selbst installieren, betreiben und ggf. an lokale Anforderungen anpassen. Zudem lässt sich das Tool gut in kommunale Datenlandschaften oder Open-Data-Strategien integrieren.
Melden Sie sich gerne unter statistik@kaiserslautern.de bei uns oder besuchen Sie unsere Projektseite bei GitLab: https://git.opendfki.de/kirchman/esdataexplorer
Der Explorer ermöglicht eine unabhängige Auswertung und Verwaltung kommunaler Daten ohne proprietäre Systeme oder externe Dienstleister. Die Datenverarbeitung findet lokal statt, und alle Prozesse bleiben in kommunaler Kontrolle. Ein zentraler Faktor für transparente, souveräne Datenarbeit.
Der KOSIS-Data Explorer fördert:
Das Tool wurde bewusst benutzerfreundlich gestaltet, sodass auch Nicht -Fachpersonal ohne spezielles technisches Vorwissen komplexe Analysen durchführen kann. Interaktive Filter, Visualisierungen und Konfigurationen erleichtern den Einstieg.
Das Tool wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)und dem Referat Digitalisierung und Innovation der Stadt Kaiserslautern entwickelt und befindet sich seit 2014 in kontinuierlicher Weiterentwicklung. Es wurde u. a. durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Rahmen der Smart Cities Förderung unterstützt.
Ja, beim Open-Source-Wettbewerb der öffentlichen Verwaltung 2025 erreichte der KOSIS-Data Explorer den 2. Platz in der Kategorie „Interne Verwaltungsanwendungen“.
Interessierte Fachstellen können die Anwendung mit einem synthetischen Datensatz direkt testen
https://publicdata.kl.dfki.de/public/examples/KosisSynthetischerDatensatz/
oder sich über die GitLab-Projektseite informieren. Kontaktmöglichkeiten werden von der Statistikstelle der Stadt Kaiserslautern bereitgestellt.
Das Demo-Tool ist eine öffentliche Testversion des KOSIS-Data Explorers, die mit einem synthetisch erzeugten Melderegisterdatensatz gefüllt ist. Dieser Datensatz simuliert rund 200 000 Personen , sodass Fachpersonal die wichtigsten Funktionen und schnelle Performance des KOSIS-Data Explorers testen kann, ohne auf echte Personen- oder Verwaltungsdaten zugreifen zu müssen.
Der Demo-Explorer ist über eine öffentliche Web-URL erreichbar und eignet sich ideal für Schulungen, interne Tests oder ersten Eindruck der Analyse- und Visualisierungsfunktionen.
Über den folgenden Link können Sie den KOSIS-Data Explorer aufrufen:
https://publicdata.kl.dfki.de/public/examples/KosisSynthetischerDatensatz/
Alternativ finden sie weiterführende Informationen als auch den Link zum Demotool unter:
Synthetische Daten werden künstlich erzeugt und bilden die statistischen Strukturen und Varianzen realer Daten ab, ohne echte Personen zu repräsentieren. Dadurch können Datenerkundung, Filter- und Visualisierungsfunktionen des Tools getestet werden – ohne Datenschutzrisiken.
Im Demo-Tool können Sie unter anderem:
Dadurch eignet sich das Demo-Tool besonders für Workshops, interne Demonstrationen oder erste Einarbeitung ohne System-Installation.
Das Demo-Tool eignet sich besonders, um:
Das Demo-Tool ist öffentlich verfügbar über einen Web-Link und kann direkt im Browser verwendet werden ohne lokale Installation, Datenzugriff oder administratives Setup.
Über den folgenden Link können Sie den KOSIS-Data Explorer aufrufen: https://publicdata.kl.dfki.de/public/examples/KosisSynthetischerDatensatz/
Alternativ finden Sie den Link zum Demotool als auch weiterführende Informationen unter:
Ja. Im Demo-Tool sind nicht alle Parameter, Filteroptionen oder Analyse-Skripte der produktiven Anwendung verfügbar. Dennoch reichen die Funktionen aus, um einen realistischen Eindruck der Analyse- und Visualisierungs-Capabilities des KOSIS-Data Explorers zu erhalten.
Durch die Möglichkeit, core-Funktionen ohne Setup und auf synthetischen Daten zu erleben, reduziert das Demo-Tool Hürden bei der Einführung, bei Workshops oder bei Evaluationsprozessen z. B. in Fachbereichen, die Tools erst bewerten oder testen wollen, bevor sie auf reale kommunale Daten zugreifen.
Bei technischen oder fachlichen Fragen steht die Statistikstelle der Stadt Kaiserslautern als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontaktdaten sind auf der städtischen Projektseite veröffentlicht:
Die Plausibilisierung und Aggregierung der Melderegisterdaten erfolgt weiterhin in den etablierten HHStat-Programmen (z. B. Ewopeak, MigraPro, HHGen).
Anschließend wird ein standardisierter Daten-Dump erzeugt und in den KOSIS-Data Explorer importiert. Dort können:
Der Explorer ergänzt somit die Fachverfahren, ersetzt sie jedoch nicht.
Da keine proprietären Lizenzen anfallen, beschränken sich die Kosten im Wesentlichen auf Infrastruktur und Personal.
Der KOSIS-Data Explorer besteht aus zwei Kernkomponenten:
Technologisch handelt es sich um einen spezialisierten Ableger des generischen IndexDataExplorer, der beliebige Elasticsearch-Indizes untersuchen kann.
Elasticsearch bietet:
Das Web-Frontend benötigt keine Client-Installation und läuft im Browser.
Die Einwohnermeldedaten können aus deutschen Fachverfahren in ein einheitliches Exportformat ausgegeben werden.
Der übliche Ablauf:
Grundsätzlich können auch andere Datenformate verarbeitet werden, z. B.:
Elasticsearch stellt eine REST-Schnittstelle zur Verfügung, über die Daten hochgeladen oder abgefragt werden können.
Die Datenhaltung erfolgt zentral.
Das System wird auf einer abgeschotteten Maschine innerhalb der Statistikstelle betrieben. Aufgrund der Sensibilität von Melderegisterdaten erfolgt kein öffentlich erreichbarer Serverbetrieb.
In der Praxis wird monatlich, halbjährlich oder jährlich ein neuer Daten-Dump erzeugt und importiert.
Der Aktualisierungszyklus hängt von den kommunalen Anforderungen ab.
Die wesentlichen Maßnahmen:
Automatisch generierte Datensätze werden grundsätzlich begutachtet und erst danach freigegeben. Es werden ausschließlich datenschutzrechtlich unbedenkliche Aggregationen veröffentlicht.
Ja. Einzelpersonenbezogene Daten werden nicht veröffentlicht.
Freigegeben werden ausschließlich aggregierte, datenschutzkonforme Datensätze nach fachlicher Prüfung.
Technisch:
Organisatorisch:
Der Explorer ist auf deutsche Melderegisterstrukturen zugeschnitten. Mit Anpassungen kann er jedoch auch in anderen Ländern eingesetzt werden, sofern vergleichbare Datenstandards existieren.
Ja. Der zugrunde liegende IndexDataExplorer ist nicht auf Melderegisterdaten beschränkt.Beliebige Daten in einem Elasticsearch-Index können untersucht werden.