Grußworte

Porträt von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel vor Stadtkulisse im Hintergrund

Dr. Klaus Weichel

Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern

Porträt von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel vor Stadtkulisse im Hintergrund

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich darf Sie als Oberbürgermeister hier im „herzlich digitalen“ Bereich auf der städtischen Homepage willkommen heißen.

„Herzlich digital“, so lautet seit 2017 das Motto der Digitalisierungsstrategie der Stadt Kaiserslautern. „Herzlich digital“, das bedeutet für uns, Digitalprojekte umzusetzen, die unmittelbar dem Menschen zugutekommen, von denen unsere Bürgerinnen und Bürger einen echten Nutzen haben.

Dass Kaiserslautern Lust auf Digitalisierung hat, das hat unsere erfolgreiche Teilnahme am Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ eindeutig gezeigt. Die enorme Begeisterung der Menschen aus der ganzen Westpfalz war sagenhaft und hat uns sehr viel Auftrieb gegeben. In der Stadt sind ein riesiger Gestaltungswille und eine große Motivation zu verspüren, digitale Projekte zu verwirklichen.

Diesen Rückenwind haben wir aufgegriffen und bereits direkt nach dem Wettbewerb die Weichen für die Zukunft gestellt, durch Gründung der KL.digital GmbH und durch Ernennung eines Chief Digital Officers und Chief Urban Officers, die künftig gemeinsam die digitalen Projekte im Einklang mit der Stadtentwicklung vorantreiben werden.

Inzwischen ist Kaiserslautern digitale Modellkommune des Landes Rheinland-Pfalz, die mit finanzieller Förderung des Ministeriums des Innern und für Sport den anderen Städten und Gemeinden als Vorbild dienen soll.

Mein Dank geht an alle, die sich bislang so toll für das Thema Digitalisierung engagiert haben. Wir alle können uns auf viele spannende digitale Projekte in den kommenden Jahren freuen. Auf diesen Seiten werden wir Ihnen einige vorstellen.

 

Viel Spaß beim Durchstöbern!

Ihr

Dr. Klaus Weichel
Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern

Foto: Dr. Klaus Weichel © KL.digital GmbH

Prof. Dr. Dieter Rombach

Chief Digital Officer (CDO)

Prof. Dieter Rombach in einem Gebäudeflur stehend stützt beide Hände auf ein Metallgeländer
Prof. Dieter Rombach in einem Gebäudeflur stehend stützt beide Hände auf ein Metallgeländer

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Kaiserslautern,​

Kaiserslautern – mit seinen Hochschulen, Instituten und Hightech-Firmen – hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem deutschen Forschungszentrum der Digitalen Transformation entwickelt. Digitalisierung hat eine lange Tradition. Herausragende Leuchttürme existieren zu Themen wie Industrie 4.0, Digitale Landwirtschaft oder Digitale Dörfer.

Im Rahmen der herzlich digitalen Stadt Kaiserslautern wenden wir diese Kompetenzen auf alle Belange der Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft an. Dabei steht das Logo „herzlich digital“ für nutzen-stiftende Anwendungen sowie verantwortlichen Umgang mit persönlichen Daten.

Als ehrenamtlicher Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Kaiserslautern bin ich zuständig, unsere Roadmap im Geiste von „herzlich digital“ weiterzuentwickeln, die Kommunikation mit allen Bereichen der Bevölkerung zu intensivieren und eine positive Außendarstellung zu koordinieren.

Kaiserslautern digital ist das Programm ALLER Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Kaiserslautern. Deshalb können Sie gerne alle Wünsche und Anregungen direkt an mich unter cdo@kaiserslautern.de senden.

 

Ihr Prof. Dr. Dieter Rombach, CDO

Foto: Prof. Dr. Dieter Rombach © KL.digital GmbH

Freilichtporträt von Prof. Gerhard Steinebach

Prof. Dr. Gerhard Steinebach

Chief Urban Officer (CUO)

Freilichtporträt von Prof. Gerhard Steinebach

Erste Stadt in Deutschland in der Stadtplanung und Digitalisierung eng zusammengedacht werden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kaiserslautern hat als erste Stadt in Deutschland einen Chief Urban Officer -CUO- berufen. Durch  den engen Schulterschluss mit dem Chief Digital Officer -CDO- werden inhaltliche Anforderungen der Stadtplanung mit technischen Realisierungsmöglichkeiten  verbunden. Auch unterschiedliche zeitliche Perspektiven werden in den Prozess der digitalen Transformation einbezogen und aufeinander abgestimmt. So sind langfristige Raumveränderungen in Ordnungs- und Gestaltungsplanungen mit kurzfristigen technischen Innovationen in schneller Abfolge in Einklang zu bringen. Dazu sollen umfassende Prüfungen von Planungsalternativen durch digitale Instrumente erfolgen. Durch virtuelle Simulationen von Stadtentwicklungsprojekten und -prozessen können Planungsfehler und Experimente im Maßstab 1:1 vermieden und die Planungsqualität erhöht werden.

Wie ändert sich das Stadtbild?

Die Mobilität wird in der Zukunft in hohem Maße durch Digitalisierung beeinflusst und das Stadtbild vollkommen neu prägen. Wird der Verkehr ab- oder zunehmen? Gibt es bald Staus in der Luft und haben wir durch den selbstgesteuerten Verkehr in den Stadtkernen bald mehr Platz und Ruhe? Mit Antworten auf diese Fragen stehen wir ganz am Anfang. Kaiserslautern wird aber die

Veränderung des Stadtraums in den Vordergrund stellen wie bisher nirgendwo sonst.

Die technologischen Möglichkeiten entwickeln sich viel schneller als sich Räume verändern und verändern lassen. Dazu bedarf es auch eines öffentlichen Dialogs mit der Zivilgesellschaft.

Digitalisierung kann neue freie Räume schaffen. Wie können diese genutzt werden?

Wir müssen alle gesellschaftlichen Gruppen und den einzelnen Menschen mit ihren Erwartungen, aber auch mit ihren Befürchtungen in den Prozess des digitalen Wandels durch analogen und digitalen Dialog einbeziehen.

Neue freie Räume im physischen Sinn können für andere Formen von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation und Bewegen genutzt werden. Hier wird der enge Schulterschluss von Stadtplanung und digitaler Technologie ganz neue Perspektiven eröffnen.

 

Ihr

Prof. Dr. Gerhard Steinebach, CUO

Foto: Prof. Dr. Gerhard Steinebach © KL.digital GmbH

Frau Ilona Benz

Geschäftsführerin KL.digital GmbH

Ilona Benz
Ilona Benz

Liebe Lautrerinnen und Lautrer,

in unserer Stadt finden wir beste Voraussetzungen, um als Smart City richtig durchzustarten und bundesweit Maßstäbe zu setzen.

In Lautern wollen wir aber nicht nur einfach digital, sondern herzlich digital sein. Das  bedeutet, dass wir die Digitalisierung gemeinsam mit Ihnen und den Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik, insbesondere aber im Sinne der Menschen gestalten möchten. Die Projekte und Maßnahmen unter dem Dach von „Herzlich digital" bringen deshalb einen konkreten Nutzen für einzelne Zielgruppen oder bestenfalls für die gesamte Stadtgesellschaft und wirken zugleich auf übergeordnete Stadtentwicklungsziele ein. Salopp formuliert: Am Ende muss mehr dabei herumkommen als verlegte Kabel, gesammelte Daten und verbrauchter Strom!

Wir haben in Kaiserslautern das Glück, zur Erfüllung unserer herzlich digitalen Mission auf die Expertise zahlreicher renommierter Forschungsinstitute und IT-Unternehmen, die Unterstützung einer thematisch sensibilisierten Kommunalpolitik und Stadtspitze, eine motivierte und begeisterungsfähige Bevölkerung, sowie ein hochkompetentes operatives Projektteam zugreifen zu können.  

Lassen Sie uns dieses besondere Potential gemeinsam ausschöpfen und unsere Vorreiterposition weiter ausbauen!

Das herzlich digitale Team wird immer wieder auf Sie zugehen, um Sie zu einem Teil der Mission zu machen. Denn nicht überall, wo Digitalisierung draufsteht, sind nur Bits und Bytes drin. Viel öfter geht es um Fragen des stadtgesellschaftlichen Zusammenlebens, um Wertentscheidungen und soziale Aushandlungsprozesse, die Sie alle betreffen. Die digitalen Möglichkeiten sind dabei, bildlich gesprochen, nur das Fahrrad, auf dem wir uns entlang der eingeschlagenen Wegmarken dem Ziel nähern. Über Veranstaltungen, themenbezogene Workshops oder Social-Media-Aktivitäten nehmen wir deshalb kontinuierlich Ihre Beiträge, Meinungen und Perspektiven auf.

Ich möchte Sie dazu ermutigen, sich darauf einzulassen und mitzumachen!

 

Ihre Ilona Benz
Geschäftsführerin der KL.digital GmbH

 

 

Bleiben Sie am Ball und verfolgen Sie die Entwicklung Ihrer herzlich digitalen Stadt auf www.herzlich-digital.de und auf unseren Social-Media-Kanälen: 

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Foto: Ilona Benz © Thomas Kierok