Pressemitteilung vom 16.04.2026

Erfolgreiche Digitalisierung im Referat Migration und Fachkräfteeinwanderung in Kaiserslautern

Alle Anträge können ab sofort digital gestellt und verarbeitet werden

Ein bedeutender Schritt in der digitalen Verwaltung wurde in Kaiserslautern gemacht: Seit März 2026 ist das Onlinezugangsgesetz (OZG) im Referat Migration und Fachkräfteeinwanderung erfolgreich umgesetzt. Ein Meilenstein, denn damit ist das Referat Migration und Fachkräfteeinwanderung das erste Referat der Stadtverwaltung Kaiserslautern, welches vollständig digitalisiert wurde. „Diese Umstellung spart nicht nur Zeit, sondern auch Ressourcen, und sorgt für eine erhebliche Effizienzsteigerung in der Bearbeitung von Anträgen“, so Bürgermeister Manfred Schulz.

 

Über das neue Online-Portal der Stadt wurden bei Referat Migration und Fachkräfteeinwanderung bereits mehr als 2.300 Anträge eingereicht – und das in Rekordzeit. Im Zeitraum von Februar 2025 bis Februar 2026 wurden in der Ausländerbehörde insgesamt 7.500 Erstanträge gestellt. Davon wurden 1.800 Anträge (24 Prozent) digital eingereicht. Auch in der Fachkräftebehörde wurden 1.800 Vereinbarungen bearbeitet, von denen im gleichen Zeitraum 560 Anträge (31 Prozent) digital eingereicht wurden. Diese Zahlen unterstreichen den Erfolg der Digitalisierung und die zunehmende Akzeptanz der Online-Angebote. Die digitale Transformation geht jedoch noch weiter: Die Staatsangehörigkeitsbehörde ist jetzt auch vollständig digitalisiert worden und auch hier können Anträge auf Einbürgerung ab sofort online gestellt werden.

 

„Die Einführung des OZG ist ein echter Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen, die Fachkräfte aus dem Ausland einbringen möchten. Besonders die Ausländerbehörde profitiert von der Digitalisierung: Hier müssen die Antragsteller grundsätzlich nur noch für die Abgabe der biometrischen Daten persönlich in der Verwaltung erscheinen, um einen Aufenthaltstitel zu erhalten“, erklärt Andreas Adelmann, Leiter des Referats Migration und Fachkräfteeinwanderung.

 

Uwe Schmeer, Leiter des Referates Digitalisierung und Innovation, der die technische Umsetzung gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Eric Burkhardt  maßgeblich verantwortet hat, betont: „Die Digitalisierung der Verwaltung ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Chance, den Service für die Bürger und Unternehmen spürbar zu verbessern. Mit der erfolgreichen Digitalisierung des Referates Migration und Fachkräfteeinwanderung haben wir einen wichtigen Grundstein gelegt und kommen einer kompletten digitalen Verwaltung immer näher.“

 

Bürgermeister Manfred Schulz fügt hinzu: „Mit der erfolgreichen Umsetzung des OZG zeigen wir, wie moderne und bürgernahe Verwaltung in der Praxis aussieht – digital, effizient und serviceorientiert. Wir setzen auf Transparenz, einfache Abläufe und schaffen eine echte Zeitersparnis für alle Beteiligten. Dies ist ein großer Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Verwaltung, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Ich bin allen am Prozess Beteiligten sehr dankbar.“

Die Vorteile des neuen digitalen Angebots im Überblick:

  • 24/7 Verfügbarkeit – Anträge können jederzeit online gestellt werden.
  • Mehrsprachigkeit – Das Online-Portal ist in acht Sprachen verfügbar, was internationalen Mitbürgern und Fachkräften den Zugang erleichtert.
  • Benutzerfreundlichkeit – Die intuitive Benutzeroberfläche führt die Nutzer Schritt für Schritt durch den Antragsprozess.
  • Zeitersparnis – Behördengänge sind nur noch in Einzelfällen notwendig, was den Prozess deutlich vereinfacht.

Weitere Informationen und der Zugang zum Online-Portal sind rund um die Uhr unter www.kaiserslautern.de verfügbar.



Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 16.04.2026