Pressemitteilung vom 05.03.2026

Jetzt schon für den Ernstfall vorsorgen

Ab April Bürgersprechstunde zu den Themen Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung

Durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit kann man schnell in eine Situation gelangen, in der man plötzlich nicht mehr selbst die eigenen Angelegenheiten erledigen kann. Es ist daher sinnvoll, für diesen Fall vorzusorgen. So sollte man festlegen, wer im Rahmen einer Vorsorgevollmacht rechtlich vertritt oder auch welche Behandlungen man im Falle einer schweren Erkrankung wünscht oder auch ablehnt. Für alle, die mehr über dieses wichtige Thema wissen möchten, bieten die Betreuungsvereine der Stadt Kaiserslautern nun in Zusammenarbeit mit der Betreuungsbehörde der Stadtverwaltung zukünftig eine monatliche Bürgersprechstunde an. 

Wer Informationen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung benötigt, ist hier an der richtigen Stelle. Die Mitarbeitenden der Betreuungsvereine und der Betreuungsbehörde klären über die Möglichkeiten vorsorgender Verfügungen auf und es werden Informationsbroschüren und Vordrucke zur Verfügung gestellt.

Personen, die keine Vorsorgevollmacht erteilt haben und sich in einer gesundheitlichen Situation befinden, die sie daran hindert, ihre Angelegenheiten zu regeln, beispielsweise ihre Versorgung zu organisieren oder Anträge zur Einkommenssicherung zu stellen, erhalten über das Amtsgericht eine rechtliche Betreuung. Wer zum Betreuer / zur Betreuerin bestellt worden sein sollte, erhält durch die Betreuungsvereine und die Betreuungsbehörde Unterstützung und Beratung. Die Bürgersprechstunde gibt die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema rechtliche Betreuung zu klären.

Die Bürgersprechstunde findet an jedem ersten Mittwoch des Monats von 10 bis 12 Uhr im Sitzungszimmer des 20. OG im Rathaus statt – erstmals am 1. April 2026. Eine vorherige Anmeldung bei der Betreuungsbehörde zur besseren Planung der Termine ist erforderlich, entweder telefonisch (0631 3654267 oder -4268) oder per E-Mail an betreuungsbehoerde@kaiserslautern.de.



Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 05.03.2026