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Endergebnis des Stadradelns 2026 in Kaiserslautern steht fest
Der Nachmeldezeitraum des diesjährigen Stadtradelns ist beendet und die Stadt Kaiserslautern kann ein überzeugendes Ergebnis präsentieren: 1.333 aktive Radlerinnen und Radler haben gemeinsam 271.697 Kilometer zusammengetragen. Beteiligt waren 96 Teams mit insgesamt 21.954 Fahrten. Das zum Stadtjubiläum gesetzte persönliche Ziel von 750 Kilometern auf dem Fahrradsattel hat der Beigeordnete Manuel Steinbrenner erreicht – und konnte dabei einige schöne neue Wege und Strecken für sich entdecken. „Es war definitiv eine Herausforderung“, stellt er fest, „aber es hat sich gelohnt.“
Die städtische Radverkehrsbeauftragte Julia Bingeser aus dem Referat Stadtentwicklung zeigt sich zufrieden mit der Aktion. Sie hebt besonders das abwechslungsreiche Tourenprogramm sowie das Engagement der beiden StadtradelnStars Sarah Hertle und David Antony Selby hervor. In ihren Blogbeiträgen berichteten diese nicht nur über ihre persönlichen Erfahrungen, sondern setzten mit einer Spendenaktion und einem Vergleich der Anforderungen an Fahrradabstellanlagen zwischen Großbritannien und Deutschland auch inhaltliche Impulse.
Auch die Möglichkeit zur unkomplizierten Rückmeldung innerhalb der Stadtradeln-App wurde genutzt. Von den knapp 50 eingegangenen Beschwerden können inzwischen einige als erledigt gekennzeichnet werden. „Wir haben bereits einige Rückmeldungen aus der Mängelmeldeplattform Radar! abgearbeitet. Ein Schwerpunkt lag auf Beanstandungen zu Oberflächenmängeln und nicht auslösenden Ampelsignalen. Diese werden von unseren Fachabteilungen aktuell geprüft und nach Möglichkeit behoben“, so Julia Bingeser. Besonders erfreulich: Die neue Fahrradstraße, die pünktlich zum Stadtradeln fertiggestellt wurde, stößt in der Radcommunity auf durchweg positive Resonanz.
Beeindruckend engagiert war wieder das Team des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, das 200 Teilnehmende mobilisieren und über 24.000 Kilometer erradeln konnte. Eine beachtliche Leistung, die zeigt, wie sehr sich persönliches Engagement und Begeisterung für das Radfahren auswirken.
Für die Stadt ist jede Radlerin und jeder Radler wichtig, die beim Stadtradeln aktiv waren. Darüber hinaus wäre das Stadtradeln ohne die langjährige Unterstützung lokaler Sponsoren und Vereine nicht möglich gewesen. Julia Bingeser betont: „Wir sind unglaublich froh und dankbar, dass wir so eine breite Unterstützung in der Stadt haben. Und wenn wir sehen, wie wichtig die neue Fahrradstraße ist, wollen wir den Ausbau der Radinfrastruktur weiter vorantreiben.“
Auch Manuel Steinbrenner unterstreicht die Bedeutung der Aktion für die Zukunft der Radmobilität in Kaiserslautern: „Wenn es uns gelingt, dass noch mehr Menschen gerne auf das Fahrrad steigen, weil sie sich sicher und wohl dabei fühlen, haben wir unsere Arbeit gut gemacht.“
Alle aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich auf die Abschlussveranstaltung im September freuen, bei der die erfolgreichsten Radlerinnen und Radler ausgezeichnet sowie Sachpreise der Sponsoren verlost werden.
Autor/in: Pressestelle
Kaiserslautern, 26.06.2026