Fantasia - Kaiserslautern
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    12. Nov 2019

Fantasia

Do., 28.02.2019
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Kammerkonzerte

Sabine Meyer, Klarinette
19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Alliage Quintett
Daniel Gauthier, Sopransaxophon
Miguel Vallés Mateu, Altsaxophon
Simon Hanrath, Tenorsaxophon
Sebastian Pottmeier, Baritonsaxophon
Jang Eun Bae, Klavier

Programm:
Leonard Bernstein (1918-1990)
Ouverture zu "Candide" (Arr.: Itai Sobol)

Paul Dukas (1865-1935)
Der Zauberlehrling - Scherzo nach der gleichnamigen Ballade von Johann Wolfgang von Goethe
(Arr.: Rainer Schottstädt)

Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975)
aus: „5 Stücke für 2 Violinen und Klavier“
(Arr.: Levon Atovmian)
Präludium aus der Musik zum Film "Hornisse" op. 97
Gavotte. Nr. 2 aus der 3. Ballettsuite

Darius Milhaud (1892-1974)
Scaramouche (Arr.Sebastian Pottmeier)
Vif, Modéré, Brazileira

Igor Strawinsky (1882-1971)
Suite aus: Der Feuervogel (Arr.: Sebastian Gottschick)
Einleitung
Tanz des Feuervogels
Variation des Feuervogels
Reigen der Prinzessinnen
Höllentanz des Königs Kaschtschei
Wiegenlied
Finale

Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975)
aus: „5 Stücke für 2 Violinen und Klavier“
(Arr.: Levon Atovmian)
Elegie. Nr. 4 aus der 3. Ballettsuite
Walzer
Polka. Nr. 4 aus der 1. Ballettsuite

Alexander Borodin (1833-1887)
Polowetzer Tänze (Arr.: Stephane Gassot/Camille Pépin)

Ticket-Preise:
Kategorie I 25,00 Euro, ermäßigt 16,50 Euro
Kategorie II 20,00 Euro, ermäßigt 13,50 Euro
Kategorie III 14,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Christian Ruvolo

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Sabine Meyer - Klarinette
    Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA. Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u. a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern. Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert. 1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Strawinskys Feuervogel. Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein – so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés. Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“. Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen. Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne.

  • Alliage Quintett - Ensemble
    Alliage" ist die wohl charmanteste Legierung (franz.: „alliage“) aus vier Saxophonen und einem Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit zwei ECHO-Klassik-Preisen ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität. Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonguartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z. B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Rainer Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung. Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals. In der letzten Saison unternahm das Ensemble zusammen mit Sabine Meyer eine ausgedehnte Australien-Tournee. Die 2018/19er Saison startet mit Konzerten beim Kissinger Sommer, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival. Neben Konzerten in Zürich, Frankfurt, Lindau, Ingolstadt wird das Ensemble erstmals in Madrid, Rom, Varese und Udine gastieren. Die Musiker haben inzwischen insgesamt sechs CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL-Debüt gab das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masguerade". Die CD „Dancing Paris" (Sony) wurde 2014 mit dem ECHO ausgezeichnet. 2016 folgte ebenfalls bei Sony „Fantasia" – diese Zusammenarbeit mit Sabine Meyer präsentiert u. a. Strawinskis „Feuervogel" sowie Dukas' „Zauberlehrling“. Zuletzt erschien „Lost in Temptation" mit Werken von Bernstein, Respighi, Saint-Saëns und Weill im Frühjahr 2018. Die Saxophonisten des Alliage Quintetts spielen Instrumente von Henri SELMER, Paris.

  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07.01.2019 um 15:17 Uhr