Pressemitteilung vom 10.09.2026

Stadtfische als Erinnerung an das Wochenende der Partnerstädte

Individuell gestaltete Plastiken an Delegationen überreicht

Am ersten Wochenende im September 2026 waren Gäste aus sechs Partnerstädten anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums zu Besuch in Kaiserslautern. Beim gemeinsamen Abendessen im „Twenty One“ hoch über den Dächern Kaiserslauterns bekam jede Delegation einen Stadtfisch im Kleinformat geschenkt. Künstlerin Petra Janson-Peermann hat die Fische passend zur jeweils vertretenen Partnerstadt individuell gestaltet.

„Ich freue mich, wenn Sie diese Fische als persönliche Erinnerung an unsere gemeinsamen Tage hier in Kaiserslautern mit in Ihre Heimat nehmen und wenn diese kleinen Kunstwerke einen schönen Platz bei Ihnen finden“, übergab Oberbürgermeisterin Beate Kimmel offiziell die Fische, die bereits zu Beginn des Abendessens an den entsprechenden Plätzen auf den Tischen standen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerstädte freuten sich sehr über die kleinen Gastgeschenke.

Alle Fische waren so gestaltet, dass sich die sechs Partnerstädte Kaiserslauterns in ihnen wiederfinden. Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter konnten auch direkt erkennen, welcher Fisch zu ihnen gehörte. Beispielsweise besitzt der Fisch für Saint-Quentin ein Art-Deco-Muster mit dazu passenden, üppigen Farben, da die Stadt für ihr einmaliges Art-Deco-Stadtbild bekannt ist.

Der Fisch für Columbia weist Elemente der dortigen Flagge auf, wie die dunkelblaue Grundfarbe und den weißen Stern. Da Columbia der Stadt Kaiserslautern vor vielen Jahren eine Palme geschenkt hat, die für South Carolina steht, ist ebenfalls eine Palme auf dem Fisch zu sehen.

Bunkyô-ku, ein Stadtteil von Tokio, gilt historisch und kulturell als das Zentrum der Bildung und der modernen japanischen Literatur. Die Flagge hat, ebenso wie der gestaltete Fisch, ein dunkles Lila. Das Zeichen auf Fisch und Flagge ist ein stilisiertes Schriftzeichen für Literatur. Darüber hinaus sind als Erkennungszeichen für Japan viele Kirschblüten auf dem Fisch verteilt.

Die Stadt Brandenburg an der Havel gehört zur Europäischen Route der Backsteingotik. Deshalb befindet sich auf dem Fisch das Muster des oberen Rands des Plauer Torturms. Da Brandenburg von Wald umgeben ist, hat der Fisch einen grünen Bauch und die Paddel auf der Schwanzflosse weisen auf die dortige Regattastrecke hin.

Die Grundfarbe des Fischs für Pleven ist gold-gelb wie das Wappen. Da es in Pleven zahlreiche Museen gibt und Bulgarien für seine schwarzroten Stickmuster bekannt ist, kombiniert der Fisch beide Elemente. Ein eigens entwickeltes Stickmuster auf der linken Seites des Fischs beruht auf dem Museums-Icon, das auf der rechten Seite groß dargestellt ist.

Die gelbe Grundfarbe des Fischs für Guimarães ist dem Inneren der Flagge entnommen. Portugal und auch Guimarães sind für ihre farbenfrohen Fliesen bekannt, weshalb das Muster der Fliesenwand „Largo do Gremio“ kunstvoll auf den kleinen Fisch übertragen wurde.

„Es hat mir große Freude bereitet, die Fische zu bemalen und mir Gedanken zu den Partnerstädten zu machen“, erklärt Petra Janson-Peermann. Sie hat die Fische erst grundiert, dann mit Acryllack bemalt und anschließend mit einer zweifachen Schicht Klarlack versiegelt.

Hintergrund
Zum 750-jährigen Stadtjubiläum hat die Stadt Kaiserslautern die beliebte Kunstaktion „Fishing for Fantasy“ aus dem Jahr 2001 wiederaufleben lassen. Dabei sind die beliebten Fischskulpturen, die sich nach wie vor an verschiedenen Orten im Stadtgebiet befinden, auch im Kleinformat entstanden. Sie wurden von der BBSI Technik mittels 3D-Druck hergestellt. Die kleinen Fische sind in verschiedenen Farben in der Tourist Information für 7,50 Euro erhältlich – für das eigene Zuhause, zum Verschenken oder auch zum Bemalen.



V.l.: Die gestalteten kleinen Fische für die Partnerstädte Guimarães (gelb), Bunkyô-ku (lila), Pleven (orange), Columbia (blau), Saint-Quentin (rosa) und Brandenburg an der Havel (rot). © Stadt Kaiserslautern

V.l.: Die gestalteten kleinen Fische für die Partnerstädte Guimarães (gelb), Bunkyô-ku (lila), Pleven (orange), Columbia (blau), Saint-Quentin (rosa) und Brandenburg an der Havel (rot). © Stadt Kaiserslautern

Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 10.09.2026