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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
Oberbürgermeister findet Kompromiss mit ECE

Gläsernes Stadtgelenk wird wieder rund<br>

Kaiserslautern, 07.05.2012

Das gläserne Stadtgelenk bleibt nach Gesprächen von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel mit ECE nun doch eine Rotunde. Der Investor wird die Planung auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Stadtverwaltung überarbeiten. Das Stadtgelenk wird wieder rund, so wie es ECE vor Start des Gestaltungsteams bereits vorgeschlagen hatte.

Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Auffassungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der politischen Vertreter hinsichtlich der Form und Gestaltung des gläsernen Stadtgelenkes hat der Rathauschef in der letzten Woche Gespräche mit ECE über eine mögliche Änderung von kubisch zu rund geführt. "Insgesamt war die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und der politischen Vertreter mit der generell geplanten Fassadengestaltung zufrieden", fasst Dr. Klaus Weichel die Rückmeldungen zusammen, die er erhalten hat. "Lediglich ein Aspekt des Gebäudes hat die Kaiserslauterer bewegt: das Stadtgelenk, den Mittelteil des Gebäudes am Übergang von der Fackel- zur Mühlstraße. Nach dem Gefühl der Menschen wird rund mit der früheren Form dieses Ortes assoziiert." Das Glasgelenk der künftigen Stadtgalerie soll die beiden Stadtteile an der Mühlstraße und der Fackelstraße transparent und funktional verbinden. Dieser Gebäudeteil ist rund um die Uhr als Durchgang geöffnet. "Diesen öffentlichen Ort wünschen sich viele Menschen dieser Stadt als Rotunde", so der Oberbürgermeister. "Als gewählter Vertreter der Bürgerinnen und Bürger kann und will ich diesem Wunsch Rechnung getragen und freue mich, dass ECE sich bereit gefunden hat, die ursprüngliche runde Planung wieder aufzugreifen. Ohne die bisher aufgelaufenen Planungskosten als Mehrkosten der Stadt in Rechnung zu stellen, führt ECE im Bauantragsverfahren nun die Entwürfe für ein rundes Stadtgelenk weiter", so der Oberbürgermeister zum Ergebnis der Verhandlungen.

Wichtig war dem Oberbürgermeister, dass es nicht darum ging, die Arbeit einer von der Stadtverwaltung eingesetzten Fachjury, nämlich des Gestaltungsteams, in Frage zu stellen, sondern einen Weg im Verfahren zu finden, der mit dem Ziel einer Eröffnung der Stadtgalerie bis Ende 2014 machbar ist. "Es war keine leichte Aufgabe, da Architektur mit sehr vielen subjektiven Sichtweisen verbunden ist", berichtet Dr. Klaus Weichel. Bereits Anfang 2012 hatte ein von der Stadt Kaiserslautern eingesetztes Gestaltungsteam verbindliche Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung der Einkaufsgalerie erarbeitet.

"Wir werden jetzt die Planung gemäß der Vereinbarung mit dem Oberbürgermeister anpassen. Da wir runde Varianten des Stadtgelenkes auch im Gestaltungsteam vorgelegt haben, müssen wir nicht bei Null anfangen. Grundsätzlich sind Planungsänderungen bei einem Projekt dieser Größenordnung aber mit erheblichen Zeitverzögerungen und Kosten verbunden", berichtet ECE-Projektleiter Arne Nachtigahl über den aktuellen Stand der Planungen. ECE hatte nicht nur vor dem Bürgerentscheid runde Formen des Stadtgelenkes gezeigt, sondern auch zwei der drei Planungsvorschläge im Gestaltungsteam mit einer runden Form des Stadtgelenkes präsentiert.

Die Stadt Kaiserslautern arbeitet an einem Konzept, das die einheitliche Koordination der gesamten Stadtmitte zum Ziel hat. Dies betrifft die Stadtgalerie, das Verkehrskonzept mit dem neuen Busbahnhof, die Planung und Gestaltung der Fruchthallstraße unter Einbeziehung des Schillerplatzes sowie die Aufwertung des Burghügels. "Ich setze mich persönlich für diesen Gesamtentwurf ein und werde die Umsetzung selbst in die Hände nehmen", so Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel.



Autor/in: Pressestelle
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