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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
17. Lange Nacht der Kultur in Kaiserslautern

Industrie-Kultur und Meret Becker im Mittelpunkt

Kaiserslautern, 08.05.2018




Bürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt und Dr. Christoph Dammann, Direktor des Referates Kultur, stellen das Programm zur Langen Nacht der Kultur 2018 vor. © Stadt Kaiserslautern

Am 9. Juni findet zum 17. Mal wieder die „ Lange Nacht der Kultur“ in Kaiserslautern statt. Dieses Projekt hat sich auf einem hohen Niveau etabliert und auch inhaltlich weiter entwickelt. Immer wieder gibt es neue, überraschende Programmpunkte, neue Spielorte, wie in diesem Jahr den Salon Schmitt, die „Schatzkiste“ in der Pariser Straße, das Rathaus-Foyer, die „Garage“ in der Fliegerstraße. Vor allem aber die vielen hundert mitwirkenden Künstler aus der Stadt, aber auch von außerhalb, Amateure mit Leidenschaft und Engagement auf Augenhöhe mit gefragten Profis sind es, welche die „Lange Nacht der Kultur“ zu einem besonderen Ereignis werden lassen, das weit über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt und auch Besucher aus der ganzen Region anzieht. Wieder gibt es eine große Bandbreite künstlerischer Sparten: Gesang, Musik, Tanz, Bildende Kunst, Darstellung und Performance, Fotografie und Experimentelles. In diesem Jahr wird das für Kaiserslautern interessante Motto des Kultursommers „Industrie-Kultur“ in verschiedenen Programmen beleuchtet. So gibt es ein Projekt in Kooperation mit der Tanzsparte des Pfalztheaters und dem Lehrstuhl Robotik der Technischen Universität mit einem Tanzpaar und zwei Robotern. Das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern wird einer sinfonischen Lokomotive Klang verleihen. Der Künstler Joachim Scheer wird Lautrer Industriegeschichte im Schwarzlicht wieder auferstehen lassen. Die SWR-Moderatorin Kerstin Bachtler wird pfälzische Helden der Arbeit kabarettistisch würdigen. Das „atelierTheremin“ aus Berlin wird analoge Klangmaschinen aus früheren Zeiten beleben. Der renommierte Fotograf Thomas Brenner wird Hoffnungen und Ängste der Digitalisierung beleuchten. Der Verein „hertzmusic“ wird sein Projekt „Industrial Sounds of Youth“ vorstellen.

Startschuss ist bereits um 18.00 Uhr in der Fruchthalle, dann geht es die ganze Nacht in der Stadt drinnen und draußen rund, bis irgendwann am frühen Morgen ein „harter Kern“ den schon traditionellen „Chillout“ in der Fruchthalle genießt. Auf der Werkstattbühne des Pfalztheaters gibt es unter anderem ein Stück des Jungen Theaters und ein Konzert der Lautrer Band „whinkin“, im Cotton Club der Kammgarn wie in den vergangenen Jahren eine „Nuit de la Chanson Spéciale“, Chormusik erklingt in der Martinskirche, im Museum Pfalzgalerie gibt es Leidenschaften für Linien und Perspektivwechsel, im Studio des SWR ein Konzert und eine Lesung, auch der Japanische Garten wird wieder vielfältig erstrahlen. Auf einer Bühne auf dem Schillerplatz wird unter anderem der bekannte Sänger Stephan Flesch auftreten.

Höhepunkte möchte auch das Programm in der Fruchthalle wieder bieten. Die international renommierte, in Lautern lebende Pianistin Sachiko Furuhata-Kersting spielt aus „Bildern einer Ausstellung“ mit Projektionen von Bildern aus dem Bestand des Museum Pfalzgalerie. Weitere „Top-Acts“ sind die Jazzer von „Klangcraft“ und um Judy Niemack und Max Punstein, der „Heart Chor“ mit einer eigens konzipierten Show und natürlich die großartige Meret Becker mit Band. „All dies ist nur möglich durch die Unterstützung unserer regionalen Wirtschaft, der wir dafür herzlich danken. So steht auch die „Lange Nacht der Kultur“ für das Klima des Miteinanders und der Kreativität und Offenheit in unserer Stadt“, betont Kulturbürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt.

Als besonderer Gast wird die bekannte Sängerin und Schauspielern Meret Becker mit ihrer Band vor allem eigene Lieder interpretieren. Meret Becker ist eine Künstlerin mit vielen Gesichtern: Schauspielerin, Komponistin, Sängerin, Performing Artist, Produzentin. Ein Multitalent. Sie hat fünf Musikalben herausgebracht, gab zahllose Konzerte und wirkte

parallel dazu in vielen Filmen mit. Dafür wurde sie u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis, der Goldenen Kamera und dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Im Herbst 2012 erhielt sie aus der Hand von Bundespräsident Gauck „für besonderes künstlerisches und gesellschaftliches Engagement“ das Bundesverdienstkreuz. Meret Beckers neues Programm ist sehr vielseitig. Es besteht größtenteils aus eigenen Stücken (meist auf Englisch), enthält aber auch einige Cover-Songs, darunter von Tom Waits. Das stilistische Spektrum reicht von Folk und Blues bis Bluegrass und das mit immer neuen Arrangements und Instrumenten. „Musique en miniature“ nennt Meret Becker diesen Stil. Als Schauspielerin sei sie im Wesentlichen fremd gesteuert, sagt Meret Becker. Mit ihren eigenen Songs in der eigenen Show könne sie sich ungebremst öffnen. Die Konzertbesucher freuen sich an ihrer Verwandlungskunst von zart und zerbrechlich bis frech und frei heraus.

Dr. Christoph Dammann, Direktor des Referats Kultur der Stadt Kaiserslautern und Planer der „Langen Nacht der Kultur“ merkt an: „Wir haben in diesem Jahr besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Programmstruktur weiter zu straffen und gut zu gliedern. In Bezug auf die Anzahl der Programmpunkte und Spielorte haben wir uns im Vergleich zu den Vorjahren etwas beschränkt, da sind jetzt vermutlich auch gewisse Grenzen erreicht.“

Autor/in: Pressestelle
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