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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
„Verdrehte Gebete“ zum Unionsjubiläum

Uraufführung am 24. Februar im Stadtmuseum

Kaiserslautern, 13.02.2018

Unter dem Titel „Verdrehte Gebete“ wird am Samstag, 24. Februar 2018, 19:30 Uhr in der Scheune des Stadtmuseums Kaiserslautern (Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof) ein Theatermonolog zum 200. Jubiläum der Pfälzer Kirchenunion uraufgeführt. Veranstalter ist das Projektbüro für das Reformations- und Unionsjubiläum der Evangelischen Kirche der Pfalz in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern. Den Text des Stückes hat Autor Michael Bauer Friedrich dem Weisen in den Mund gelegt, das Nano-Theater Ludwigshafen bringt es auf die Bühne. Der Eintritt zu der Veranstaltung, in der abschließend sowohl der Autor wie auch der Darsteller und die Regisseurin zum Gespräch zur Verfügung stehen, ist frei. Um eine verbindliche Anmeldung unter reformation-union@evkirchepfalz.de oder Telefon 06232 - 667148 wird jedoch gebeten.

In dem Theaterstück „Verdrehte Gebete“ unter der Regie von Eva Adorjan verkörpert der Schauspieler Stephan Wriecz den friedliebenden Kurfürsten von Sachsen. „Der leidenschaftliche Sammler von Reliquien hätte sich auch als UNO-Generalsekretär geeignet, wenn es dieses Amt im Sechzehnten Jahrhundert schon gegeben hätte“, interpretiert der Autor Michael Bauer die historische Figur. Als Bühnenfigur wird der Kurfürst von einer Elbflut aus dem Wittenberg des sechzehnten Jahrhunderts ins Meer fortgerissen, hinein in die Gegenwart. In farbigen Bildern schildert er Szenen aus seinen und den nachfolgenden Zeiten und Gezeiten. Lacht den Papst aus, beklagt sich über seinen Schützling, den Reformator und jammert über das Glaubenswirrwarr und die Gewalt, die durch die Reformation in die Welt kam. Schließlich schnuppert der sächsische Landesherr auf seiner Zeitreise in das Jahr 1818 und in die Pfalz hinein.

Mit Sprachwitz hat Michael Bauer das eigens entwickelte „Unionsstück“ versehen, und verständlich, unterhaltsam und mit Tiefsinn bringt es Stephan Wriecz auf die Bühne. Der Theatermonolog bietet neben der Unterhaltung auch Anknüpfungspunkte für Gespräche bei Gemeindeabenden oder in Gottesdiensten. Neben der Uraufführung im Stadtmuseum Kaiserslautern  können von den Kirchengemeinden in der Pfalz neun weitere Aufführungen im Jubiläumsjahr gebucht werden. Gemeinden, die Interesse an dem Stück haben, können sich unter reformation-union@evkirchepfalz.de bewerben, die Termine der nächsten Aufführungen sind unter www.kirchenunion-pfalz.de zu finden.



Autor/in: Sandra Zehnle - Pressestelle
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