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Silkeborg und Kaiserslautern weiterhin gemeinsam im Projekt "Comenius-Regio"

Verwaltungen, Schulen und Vereine der Partnerstädte führen gemeinsames Projekt zur Integration fort

Kaiserslautern, 04.01.2012

Seit 2009 arbeiten Kaiserslautern und die Partnerstadt Silkeborg aus Dänemark gemeinsam in einem europäischen Bildungsprojekt, das unter dem Arbeitstitel "Building Bridges" startete. Nach erfolgreichem Ablauf des ersten Projektes im Sommer 2011 ist nun die Fortführung durch die Europäische Kommission bis 2013 genehmigt worden. Auf Seiten der Stadt Silkeborg beteiligen sich die Stadtverwaltung, die Schulbehörde, die Nordre Skole, der Jupiter Klubberne, die Solystskolen, die Ungdomsskole und die Intercultural Association Silkeborg sowie auf Seiten der Stadt Kaiserslautern das Referat Schulen, die Grundschule "Auf dem Fischerrück", das Caritas Zentrum und das Medienzentrum Kaiserslautern (MZKL).

Ziel des Projektes "Comenius Regio" ist es, bessere Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu erproben. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit von Schulverwaltungen, lokalen Schulen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellem und ethnischem Hintergrund arbeiten. "Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulverwaltungen hat dieses Projekt einen sehr hohen Stellenwert in der Partnerschaft zwischen den Kommunen", berichtet Peter Krietemeyer, Direktor des Referates Schulen der Stadtverwaltung Kaiserslautern. Die begonnene Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Integrationsarbeit soll nun fortgeführt werden. "Die Ergebnisse und Erfahrungen werden große Bedeutung für künftige Kooperationen haben. Wir sind uns sicher, dass das Projekt weitere Kooperationen fördern wird", blickt Krietemeyer in die Zukunft. Gleichzeitig soll das Projekt Basis für neue Netzwerke sowohl auf regionaler als auch europäischer Ebene sein.

Unter dem neuen Projekttitel "Crossing Bridges" wollen die beteiligten Partner die "gebauten Brücken" nunmehr sicher überqueren. Arbeitsschwerpunkte werden dabei die Organisation einer multikulturellen Schule, die Entwicklung und Erprobung neuer Lehrmaterialien für den Unterricht in einer multikulturellen Klassen, das Erlernen einer zweiten Sprache ("Deutsch/Dänisch als zweite Sprache"), Partnerschaft von Schule und Elternhaus, Interkulturelle Kompetenzen sowie das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen aus Gebieten mit niedrigem sozio-ökonomischem Status. Geplant sind Videokonferenzen, Studienreisen, Job-Shadowing Aufenthalte, eine gemeinsame Projekthomepage, Konferenzen und Kurse unter den Beteiligten und Aktivitäten in den Schulen. "Integration soll nicht als Problem, sondern als Chance für die Region und deren Zukunft gesehen werden", appelliert Krietemeyer.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.crossing-bridges.eu und unter www.kmk-pad.org/comenius/regio/.
 

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Autor/in: Claudia Mühlberger - Pressestelle
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