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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
Vortrag von France Kermer über „Die Frauen der Kunst“

Am 06. Mai im Stadtmuseum

Kaiserslautern, 28.04.2017



Flyer zum Vortrag.
© Stadt Kaiserslautern

Am Samstag, 06. Mai 2017, lädt das Stadtmuseum Kaiserslautern (Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof) zu einem Vortrag mit France Kermer über „Die Frauen der Kunst“ ein. Um 14:30 Uhr wird sich die Malerin im Wadgasserhof mit verschiedenen Frauengestalten der (Kunst-)Geschichte beschäftigen. Begleitet von Bildern werden ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in einer kurzweiligen Zeitreise Hildegard von Bingen, die Suffragetten, Simone de Beauvoir und die Frauen der 1968er sowie viele weitere Vertreterinnen des weiblichen Geschlechtes neu kennen lernen. Dabei betrachtet France Kermer Frauengeschichte kritisch, nachdenklich, mit gebührendem Ernst, aber auch mit dem nötigen Augenzwinkern. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Am 21. April 2017 endete France Kermers erfolgreiche Ausstellung „Frauenbilder“, die im Stadtmuseum über zwei Monate zu sehen war. In ihren expressiven, tagebuchartigen Arbeiten reflektierte die in Frankreich geborene Malerin verschiedene Facetten des Frauseins. Der Vortrag ergänzt und erweitert die Inhalte der Ausstellung nochmals um allgemeine sozial- und kunstgeschichtliche Aspekte. Thema sind sowohl Frauen, die in der Kunst dargestellt wurden, als auch Frauen als Kunstschaffende.

Frauen dazustellen ist von jeher Teil der Kunst. Archetypen wie die Venus, Eva, Susanna im Bade, Judith mit dem Haupt des Holofernes oder die Jungfrau Maria sind nur einige der bekannten Beispiele. Ab der Renaissance nehmen Portraits mit individueller Ähnlichkeit zum Dargestellten und in den Folgejahren auch namenlose Frauendarstellungen im Genrebild mehr und mehr zu. Die Frau als Kunst- und Kulturschaffende hingegen blieb bis ins 20. Jahrhundert eher eine Ausnahme. Von den Zeitgenossen im besten Fall misstrauisch beäugt, oft aber auch verfolgt und angefeindet, kaltgestellt oder verurteilt, teilten diese Frauen ein oft schweres, immer aber ungewöhnliches Schicksal. France Kermer spürt diesen weiblichen Kunstschaffenden nach und stellt, unterstützt von Bildern, eine Protagonistin jeder Epoche vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit vor. Sie zeigt, dass Frauen als Kunstschaffende in früheren Epochen zwar exotisch, aber keineswegs völlig isolierte Ausnahmen darstellten und legt dar, wie sich die Frauen mehr und mehr ihren Platz im Kunstschaffen eroberten.

Autor/in: Sandra Zehnle - Pressestelle
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