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    19. Apr. 2019
Projekte 2020

Dynamische und Zukunftsbeständige lokale Wirtschaft

 

FAMILIEN- UND FRAUENFREUNDLICHE STADT

Projektbeschreibung:
Kaiserslautern wird im Rahmen der Zukunftsinitiative 2020 auf der Basis der Aalborger Verpflichtung die Herausforderung annehmen, strukturelle Nachteile für Familien und insbesondere die weibliche Bevölkerung abzubauen und dadurch den Standort wohnlicher und attraktiver für die gesamte Bevölkerung machen. Als Oberzentrum der Westpfalz (klären: einzige Stadt in RLP) kann Kaiserslautern mit Hilfe der bestehenden Gleichstellungs-/Genderbeauftragten und Bürgerinnen und Bürger eine AG bilden, deren Schwerpunkt ()es sein soll Defizite zu erkennen, Vorschläge zur Abhilfe einzubringen und diese umzusetzen.

ZIELGRUPPENSPEZIFISCHE WEBBASIERTE INFORMATION ZUM STANDORT KAISERSLAUTERN

Projektbeschreibung:
Benutzerfreundlichere Gestaltung und Erweiterung der Homepage der Stadt, insbesondere im Hinblick auf einen zielgruppenorientierten Veranstaltungs-, Chat- und Forumbereich (Kids, Familie, Nightlife, Gesundheit,…), indem Vereine, Verbände, Unternehmen, etc. ihre Veranstaltungen einstellen können, zur Steigerung der Attraktivität des Standortes Kaiserslautern

  • Einspeisung der Idee in die Arbeitsgruppe zum e-government Masterplan
  • nicht nur Stadtverwaltung, sondern gesamte Stadt

WACHSTUMSKONZEPT WIRTSCHAFTSSTANDORT KAISERSLAUTERN KMU UND MEHRWERT-KOMPETENZ-ZENTRUM

Projektbeschreibung:
Der  Standort  Kaiserslautern  ist ü€berproportional  von  Umstrukturierungen  mit  erheblichen Arbeitsplatzabbau – ausgelö‚st durch die Finanzkrise - tangiert. Vor diesem Hintergrund sind arbeitsplatzsichernde  Maƒßnahmen  (Initiativen)  einzuleiten.  Drei Initiativen  waren  in  der Vergangenheit kurzfristig erfolgreich:

  • Neuansiedelung von bereits existenten Firmen mit Betriebstä„tten in KL
    (Wachstumskonzept)
  • Aufbrechen der Wertschö‚pfungsketten von KMUs und …Übernahme von Dienstleistungsprozessen mit der Wirkung der Effizienzsteigerung der KMUs zur St„ärkung deren internationalen Wettbewerbsf„ähigkeit
    [Mehrwert-Kompetenz-Zentrum KL]
  • Aufbau  eines  spezialisierten  Bildungsangebots; abgestimmt  auf  den  €überregionalen Bedarf
    [KMU-Weiterqualifizierungszentrum]

 

Kommunale gesundheitsfördernde Maßnahmen

 

ARMUT UND GESUNDHEIT

Projektbeschreibung:
Die gesundheitliche Versorgung armer Menschen ist unzureichend; dies haben zahlreiche sozialmedizinische und sozialwissenschaftliche Untersuchungen ergeben. Das derzeitige Gesundheitsversorgungssystem wird den besonderen Bedürfnissen einer adäquaten medizinischen Versorgung von verschiedenen sozialen Randgruppen, z.B. von wohnungslosen Menschen, nicht gerecht. Die Gesundheitssituation vieler armer Menschen ist besorgniserregend. Arm macht Krank. Heute haben wir zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die den Zusammenhang und die gegenseitige Einflussnahme von Armut und Gesundheit, bzw. Krankheit bestätigen. Immer noch wird diesem Kontext sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachöffentlichkeit zu wenig Beachtung geschenkt.

Besonders von Armut betroffen sind:

  • Kinder zwischen 0 - 15 Jahren
  • Alleinerziehende Elternteile (in der Regel Mütter)
  • Familien mit mehr als 3 Kindern
  • Arbeitslose Menschen
  • Wohnungslose Menschen
  • Ausländische MitbürgerInnen
  • in Zukunft verstärkt alte Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderungen

Diese Menschen können oft nicht die 10 Euro Praxisgebühr bezahlen. Darum ist es notwendig, ein niederschwelliges medizinisch, interdisziplinäres Versorgungsangebot zuschaffen:

1. Ambulante medizinische Sprechstunden, innerhalb einer stationären Einrichtung eines Wohlfahrtsverbandes.
2. Ambulante medizinische Sprechstunden, integriert in einer Fachberatungsstelle.
3. Mobile medizinische Versorgung, die wohnungslose Menschen vor Ort, d.h. auf der Straße aufsuchen und eine Erstversorgung vornehmen kann.
4. Medizinische und pflegerische Betreuung schwerstkranker, pflegebedürftiger wohnungsloser Menschen.
5. Medizinisch ärztlich-pflegerisches Angebot ärztliche und pflegerische medizinische Grundversorgung Diagnostik (Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Urinstatus, eventuell weitergehende
Labordiagnostik, EKG, Gefäßdoppler) Behandlung akuter sowie chronischer Erkrankungen (Ausgabe von Medikamenten, Rezepten usw.)Überweisung an einen Facharzt (gegebenenfalls mit Begleitung) zur weitergehenden Diagnostik und Therapie, Beratung (Kontaktherstellung zu anderen Fachstellen) konkrete pflegerische Hilfen: Wundversorgung, Verbandswechsel, medizinische Bäder, Desinfektionsbäder, weitergehende regelmäßige pflegerische Behandlung durch die mitarbeitenden Sozialstationen und vieles mehr...

SERVICEPUNKT GESUNDHEIT

Projektbeschreibung:

Ziel ist die Errichtung einer zentralen Anlaufstelle, die zu allen Fragen des Gesundheitsschutzes weiter vermitteln kann und als Informationsplattform dient. Aufgrund der Tatsache, dass im Gesundheitsbereich viele Akteure in Kaiserslautern arbeiten, wird eine Übersicht erschwert. Im Servicepunkt soll eine erste Orientierung vermittelt werden in neutralen, barrierefreien Räumlichkeiten mit guten Öffnungszeiten, zentral gelegen.


 

Natürliche Gemeinschaftsgüter

"TREFFPUNKT NATUR UND UMWELT" - HOMEPAGE MIT DATENBANK ZU NATUR- UND UMWELTINFORMATIONEN UND -ANGEBOTEN IN UND UM KAISERSLAUTERN - WER? WO? WANN? WAS?

Projektbeschreibung:

In und um Kaiserslautern existiert ein sehr großes Angebot aus dem Bereich Natur und
Umwelt (*, siehe unten). Gegenwärtig ist es weder für Bürgerinnen/Bürger, die
Umweltberatung, die Touristinformation, die Mitglieder von KANU (Kaiserslauterer Aktion
Natur und Umwelt, www.KANU-KL.de, eine Vereinigung der in der Umweltbildung aktiven Organisationen), noch für sonst jemanden auch nur annähernd möglich sich darüber einen Überblick zu verschaffen oder zielgerichtet daraus auszuwählen. Daraus entstand die Idee einer Informationszentrale, bei der Bürger, Stadt und Naturschutzverbände und weitere, mögliche Partner gleichrangig Informationen sammeln, formulieren und präsentieren.
Nach ersten Besprechungen über eine „reale“, d.h. räumlich bei oder in der Nähe der
Touristinformation zu schaffende „Natur- und Umweltinformation“ oder eine noch bessere Präsenz und Verankerung der vorhandenen Umweltberatung beim Bürger wurde die Idee aus Kostengründen und wegen einer auch überregionalen Erreichbarkeit und Synergieeffekten zu Folgendem entwickelt:
Eine im Internet angelegte Datenbank mit Kalenderfunktionen zur Sammlung und
zielgruppenorientierten Präsentation möglichst vieler Angebote, Informationen und
Aktivitäten aus dem Bereich Natur und Umwelt für Kaiserslautern.
Die Datenbank soll beispielsweise eine Abfrage nach Terminen und Zeiträumen, nach
Zielgruppe (Angebote für Grundschulen, KITAs, Touristen, …), nach Nutzungsmöglichkeit (Erholung, Wandern, Mountainbike, Walking, Bildung, Kultur, …), „best/good practice“ und eine Suche nach freien Kriterien (z.B. alles mit „Ziel“ im Monat Mai) ermöglichen.

JUGENDKONFERENZ

Projektbeschreibung:

Wie stellt sich die Jugend in Kaiserslautern ihre Stadt im Jahre 2020 vor? Schwerpunkt Natur und Umwelt Gemeinsam mit Jugendvertretungen und einem externen Mediator wird eine Jugendkonferenz geplant und 2010 durchgeführt. Dabei soll der Schwerpunkt im Handlungsfeld „Schonung der natürlichen Ressourcen“ liegen. In Workshops sollen Themen wie

  • Motivation und Beteiligung,
  • Generationengerechtigkeit beim Ressourcenverbrauch
  • Klimawandel
  • Flächenverbrauch
  • Energie
  • Berufe in Umwelttechnologien etc.

behandelt werden.


 

Soziale Gerechtigkeit

WOHNUMFELDVERBESSERUNG IN SOZIALEN BRENNPUNKTEN / SCHLICHTWOHNUNGEN

Projektbeschreibung:

Qualifizierungsmaßnahme für Bewohner von Sozialen Brennpunkten/Schlichtwohnungen in der Stadt Kaiserslautern in Verbindung mit einer Wohnumfeldverbesserung. Durch Zuweisung der ARGE Stadt Kaiserslautern (SGB II) und dem Referat für Soziales (SGB XII) werden Bewohner von Brennpunkten im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten bei den Beschäftigungsträgern eingesetzt. Die Teilnehmenden erhalten eine Grundqualifikation im handwerklichen Bereich. In Arbeitsgruppen von je einem Vorarbeiter/Arbeitsanleiter und 4 – 6 Teilnehmenden führen sie dann gezielte Arbeitseinsätze in den Brennpunkten/Schlichtwohnungen durch. Die Arbeitsschwerpunkte sind insbesondere:

  • Reinigungsarbeiten von Außenanlagen
  • Instandsetzung von Hausaufgängen, Eingangstüren, Fluren, Wohnungstüren, Briefkästen, Fenstern
  • Einbau von Nasszellen

Die Bewohner werden so weit wie möglich in das Projekt einbezogen werden. Denkbar sind z. B. kleinere Arbeitsgruppen die gezielte Projekte wie Grünflächenpflege, Reinigungsarbeiten etc. übernehmen.

SCHLICHTWOHNUNGSSTATISTIK BILANZ 2008

Soziale Gerechtigkeit

ALTERNATIVE WOHNFORMEN IM ALTER - VIELFALT SCHAFFEN - ANGEBOTSLÜCKEN BESEITIGEN

Projektbeschreibung:

In der Stadt Kaiserslautern existiert ein breites Angebot an ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen für pflege- und hilfebedürftige Menschen. Um insbesondere die ambulanten Versorgungsstrukturen zu stärken und damit dem Wunsch der meisten älteren Menschen nach Selbstbestimmung und dem Verbleiben in der eigenen Wohnung zu entsprechen, fehlt es an altengerechten, also barrierearmem Wohnraum. Ebenso existiert bisher kein Angebot im Bereich ambulant betreuter Wohngemeinschaften, wie es besonders für die quartiersnahe Versorgung (Stadtteile), aber auch als Alternative zum Altenheim wichtig wäre. Die Stadt Kaiserslautern soll daher den zügigen Ausbau des Angebotes an barrierearmem Wohnraum und die Einrichtung von ambulant betreuten Wohngemeinschaften im Rahmen Ihrer Möglichkeiten anstreben. Sie soll private Initiativen beraten und bei der Planung gemeinschaftlicher und generationsübergreifender Wohnformen unterstützen.


 

Stadtplanung und Stadtentwicklung

KAISERSLAUTERN UND DAS DEUTSCHE GÜTESIEGEL FÜR NACHHALTIGES BAUEN

Projektbeschreibung:

Seit Beginn des Jahres 2009 werden von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V., gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Gütesiegel in Gold Silber oder Bronze verliehen.
Das ‚Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen‘ wurde durch die DGNB, gemeinsam mit verschiedensten Fachleuten aus Forschung und Praxis im Laufe der letzten beiden Jahre, zunächst für eine Gebäudekategorie (Neubau Bürogebäude) entwickelt. Zur Zeit werden die entsprechenden Kriterien für insgesamt 5 weitere Kategorien zusammengestellt, entwickelt und angepasst (Bestand Büro- und Verwaltungsgebäude, Neubau Gewerbebauten (Retail), Neubau Industriebauten, Neubau Bildungsbauten, Neubau Wohngebäude (MFH > 10 WE), Neubau Stadtquartiere).
Das Gütesiegel ist so angelegt, dass es ein leistungsorientiertes Ratingsystem ist, welches alle relevanten Felder des nachhaltigen Bauens abdeckt und die Gebäude entsprechend ihrer Leistungserfüllung in den Kategorien Gold, Silber, Bronze auszeichnet. Die Vorzertifizierung erfolgt dabei nach erfolgter Planung, das Vorzertifikat wird künftig eine wesentliche Rolle in der Vermarktung von Immobilien spielen (infolge der ganzheitlichen Betrachtung in wesentlich größerem Umfang, als z.B. die EnEVEinstufung).
Für die Stadt Kaiserslautern bietet sich hier die Möglichkeit zu einem sehr frühen Zeitpunkt, durch aktive Mitarbeit und Mitgliedschaft im DGNB insbesondere hinsichtlich städtebaulichen und stadtentwicklungspolitischen Aspekten bei der künftigen Gestaltung der Kriterien mitzuwirken. Hier wäre eine Zusammenarbeit mit der TU eine hervorragende Gelegenheit, auch in diesem Forschungs- und Entwicklungsbereich die Position Kaiserslauterns bundesweit ‚nach vorne‘ zu bringen.
Eine Unterstützung – z.B. in Form von Vorberatungen – der Zertifizierung von privatwirtschaftlichen Vorhaben wird sich sehr förderlich auf die Qualität des Gebäudebestandes auswirken. Schließlich sollte für die Kommune auch der generelle Marketingaspekt berücksichtigt werden. Derzeit sind erst wenige Städte Mitglieder der DGNB (insgesamt hat die DGNB derzeit –Anfang Mai 2009 - 550 Mitglieder).
Das städtische Projekt würde somit aus der Mitgliedschaft in der DGNB, der aktiven Mitarbeit in deren Gremien sowie einer Beratung von ‚Zertifizierungsinteressierten‘ entweder durch z.B. die kommunale Wirtschaftsförderung oder Beauftragte Dritte bestehen.

SCHAFFUNG VON ERLEBNISWEGEN DURCH DIE INNENSTADT

Projektbeschreibung:

Es werden die wichtigsten, gut frequentierten und prominente Fußwegeverbindungen der (Innen-)Stadt identifiziert, die durch ein durchgängiges Konzept eine Attraktivierung und Qualitätssteigerung erfahren sollen. Elemente können sein: Kunst im Stadtraum, sportliche Herausforderungen, Grün- und Lichtelemente, Wegeführung u. Beschilderung zur Betonung der kurzen fußläufigen Erreichbarkeiten (in Minuten zwischen prominenten Zielpunkten) etc.

ERSTELLUNG EINER IMAGEANALYSE FÜR DIE STADT KAISERSLAUTERN

Projektbeschreibung:

Die Stadt Kaiserslautern hat im Rahmen der Zukunftsinitiative Kaiserslautern bereits 1998 eine Imageanalyse durchgeführt. In dieser repräsentativen Befragung der Bürgerinnen und Bürger und einiger anderer Gruppen wurde das so genannte Eigenimage (das subjektive Bild der eigenen Stadt in den Köpfen der Menschen) erfasst. Die Ergebnisse einer Imageanalyse sind als ehrliche Bestandsaufnahme der Stärken und Schwächen und des Handlungsbedarfs zu betrachten. Durch eine solche Befragung der Bürgerinnen und Bürger kann man diese unmittelbar am Stadtentwicklungsprozess beteiligen. Die Ergebnisse einer Imageanalyse bilden die wichtigste Grundlage für ein effektives Stadtmarketing.
Mit der Zukunftsinitiative Kaiserslautern 2020 bietet sich jetzt die Möglichkeit, erneut eine Eigenimageanalyse durchzuführen. Mit der Erfassung der aktuellen Einstellungen der Bevölkerung soll auch der Vergleich zur Befragung von 1998 erfolgen, um die Veränderungen seit einer Dekade beurteilen zu können; denn in der Zwischenzeit gab es eine Reihe für die Stadtentwicklung wichtiger Ereignisse (Landesgartenschau, Fußballweltmeisterschaft, …) die möglicherweise das Eigenimage beeinflusst haben.
Die erstmalige Erstellung einer Fremd- bzw. Außenimageanalyse wäre zwar ebenfalls wünschenswert, um den Bekanntheitsgrad der Stadt im nationalen und internationalen Raum zu ermitteln. Wegen des absehbaren hohen Analyse- und Kostenaufwandes wird dieses Projekt jedoch zurückgestellt.


 

Verantwortungsbewusster Konsum und Lebensweise

ANGEBOTSMESSEN FÜR PÄDAGOGEN UND FAMILIEN

Projektbeschreibung:

Ausrichtung einer Angebotsmesse für Lehrer, Bürger und Schülervertretungen – nach Möglichkeit auf dem Gartenschaugelände mit best-Practice-beispielen, Präsentationen – im Frühjahr 2010 Bündelung der Angebote web-basiert; Verlinkung über Netzwerk, z.B. KANU Kooperation diesbezüglich mit der Projektgruppe Naturgüter Ansprechpartner in /auf Flyer und Lesezeichen; ggf. auch in weiteren Sprachen

SOZIAL- UND UMWELTVERTRÄGLICHE AUSSTATTUNG VON VERANSTALTUNGEN DER STADT

Projektbeschreibung:

Soweit wie möglich fair und/oder regional gehandelte Produkte (Kaffee, Fruchtsäfte, Wasser, Wein, Sekt) Vermeidung von Portionsverpackungen (Milch, Zucker) Mehrweggeschirr Berücksichtigung der vorgenannten Kriterien bei Vergaben (z.B. Caterer)

Reaktivierung Spülmobil mit Ausleihoption an weitere Nutzer

Vorgehensweise:

  1. Stadt als Vorbild im Rahmen einer Selbstverpflichtung mit Öffentlichkeitsarbeit
  2. nach erfolgter Einführung Bewerbung weiterer Unternehmen, um sich dem Beschluss der Stadt anzuschließen; Gütesiegel für Unternehmen, die sich anschließen

 

Verbesserte Mobilität weniger Verkehr

FAHRRADVERLEIH UND FAHRRADBOXEN FÜR RADTOURISTEN

Projektbeschreibung:

Kaiserslautern ist mittlerweile mit drei Radwegen (Lautertal-, Barbarossa-Radweg und Pfälzerwald Tour) in das touristische Radwegenetz integriert. Wie Studien zeigen ist der Radtourismus ein wachsender Markt (jährliche Radreiseanalyse des ADFC) und Investitionen in diese Infrastruktur machen sich kurzfristig bezahlt (Studie im Auftrag des Wirtschaftsministerium RLP). Radtouristen die Kaiserslautern besuchen stehen jedoch vor dem Problem der sicheren Abstellmöglichkeit ihrer Räder incl. Gepäck, wenn sie die Innenstadt besichtigen oder Restaurants und Cafes besuchen möchten. Durch die Bereitstellung von Fahrradboxen in der Nähe der Tourist Information könnten die Radtouristen ihre Fahrräder sicher für einige Zeit abstellen. Die organisatorische Verknüpfung mit der Tourist Information erscheint sinnvoll, da sie erste Anlaufstelle für Touristen und darüber hinaus zentral gelegen ist. Zudem führt die Radwegweisung direkt an der Tourist Information vorbei.

Für Touristen (aber auch für Kaiserslauterer Bürger) könnte durch die Bereitstellung von Leihfahrrädern der Aktionsradius erweitert und z.B. Naherholungsziele, die nicht mit dem Bus angefahren werden, wie z.B. der Bremerhof, leichter erreichbar werden. Um den Innovationscharakter zu verdeutlichen und mehrere inhaltliche Ziele zu verbinden (Radverkehrsförderung als umweltfreundliche Mobilität, Energieerzeugung aus Wind, Wasser und Sonne, Technikinnovationen beim Fahrrad, ...) sollten Elektrofahrräder angeboten werden, die auch die Bewältigung der im Norden und Süden der Kernstadt vorhandenen Steigungen erleichtern. Zusätzlich könnten ähnlich der touristischen Fußgänger-Rundwege in der Innenstadt spezielle Radtouren zu Sehenswürdigkeiten entwickelt und in einem Faltblatt zusammengestellt werden. Die Verleihmöglichkeit ist in gewisser Weise auch ein Test inwieweit ein allgemeines Fahrrad-Leihsystem in Kaiserslautern Akzeptanz findet. Zusätzlich sollte sich die Stadt bei der DB AG um die Aufnahme in das Fahrradverleihsystem „call-a-bike“ bemühen.

Für die Einweihung der Fahrradboxen und Leihfahrräder bietet sich die Durchführung eines Fahrradaktionstages mit Informationen und Aktionen rund um das Fahrrad.

 

SCHNUPPER-BUSTAGE IN KAISERSLAUTERN

Projektbeschreibung:

Gebührenpflicht um eine Stunde von 19 Uhr auf 18 Uhr, 2000 Einführung des dynamischen Parkleitsystems, 2002 Einführung der Parkkarte - gebührenfreies Parken für 30 Minuten - und damit verbunden eine Reduzierung der Parkgebühren für die erste Stunde, 2002 weitere geringe Reduzierung der Parkgebühr bei der Umstellung von DM auf Euro) haben sich die Tarife im städtischen Busverkehr seit 1996 von 2,50 DM (1,27 €) auf 1,80 € (3,52 DM) für den Einzelfahrschein Erwachsener erhöht.

Gerade samstags besteht aufgrund der kostenlosen Parkmöglichkeiten ein großer Anreiz das Auto für die Fahrt in die Innenstadt zu nutzen. Durch die Durchführung von Schnupper-Bustagen an denen das Bus fahren nichts kostet, wird die umweltfreundliche Mobilität in den Focus der Öffentlichkeit gerückt und die Stadt vom Pkw Verkehr mit seinen negativen Auswirkungen etwas entlastet. Zudem können neue Kunden für den ÖPNV gewonnen werden, wenn das Zugangshemmnis „Fahrkartenerwerb“ wegfällt.

Als Projekttage bieten sich z.B. die vier Adventssamstage oder Samstage mit besonderen Aktionen in der Innenstadt an. Ggfs. könnten auch die Regionalbusse in die Aktion einbezogen werden. Dabei müsste auch nicht unbedingt ein kostenloses Busfahren ermöglicht werden, sondern es sind auch Preisreduzierungen denkbar.

In einem zweiten Schritt, bzw. bei Erfolg dieser Maßnahme, könnten Samstags wieder Parkgebühren eingeführt werden und im Gegenzug das Bus fahren Samstags generell kostenlos ermöglicht werden. Sinnvoll wäre dabei die Entwicklung einer Gesamtstrategie, mit z.B. dem Parkplatz Schweinsdell an der A6 als P+R Parkplatz und der Möglichkeit einer Gepäckaufbewahrung in der Innenstadt.

ZU FUSS ODER PER RAD ZUR SCHULE

Projektbeschreibung:

Viele Kinder werden heutzutage zur Schule und zu Freizeitaktivitäten von ihren Eltern mit dem Auto gefahren. So ist es für sie schwierig eine eigenständige Mobilität zu erlernen. Die Ursache für diese Verkehre liegt u.a. in der Sorge um die Kinder aufgrund der Gefahren des Straßenverkehrs. So kommt es regelmäßig vor Schulen zu mehr oder weniger chaotischen Zuständen. Der Hol- und Bringverkehr der Eltern ist also ein Teil des Problems.

Durch das Projekt soll erreicht werden, das an einer Grundschule an der das Problem des Hol- und Bringverkehrs besonders ausgeprägt ist, wieder mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die Entsendung eines Mobilitätsberaters/beraterin an die Schule soll Eltern, Kinder und Lehrer für das Thema Mobilität sensibilisieren. Über Anreize (Auszeichnung der Schule, Wettbewerb zwischen den Klassen, Sach- oder Geldpreise, ...) soll die Motivation für eine Änderung des Mobilitätsverhalten erhöht werden.

Evt. kann dieses Projekt auch in das von der EU-geförderte Projekt auf dem Bännjerrück „cities in balance“ integriert werde.

SHARED SPACE (RAUM FÜR ALLE BZW. GEMEINSAM GENUTZTER VERKEHRSRAUM)

Projektbeschreibung:

Umbau eines Straßenabschnittes bzw. eines Kreuzungsbereiches nach den Planungsprinzipien des „shared space“ (Raum für alle bzw. Gemeinsam genutzter Verkehrsraum).

Der Grundgedanke des Shared Space sieht vor, den öffentlichen Raum für den Menschen aufzuwerten. Das Konzept geht dabei von der Überregulierung des Verkehrsraums aus, die sich etwa in Überschilderung ausdrückt und teilweise nicht verkehrsinduziert, sondern rechtlich bedingt ist. Zusätzlich soll der geringen Lebensqualität und Sicherheit im öffentlichen Straßenraum entgegengewirkt werden. Dabei soll die dominante Stellung des motorisierten Verkehrs geschwächt werden, sodass Verkehr mit dem sozialen Leben und der Kultur und Geschichte des Raums im Gleichgewicht steht. Durch Entfernen der Kanalwirkung der Straßen sollen die Orte wieder Persönlichkeit erlangen. Verkehrsteilnehmer und Nutzungen sollen im Straßenland gleichwertig nebeneinander existieren und sich den Raum teilen.

Um diese Ziele zu erreichen, verzichtet Shared Space im Zuge einer Nivellierung auf Bordsteine und Abgrenzungen und setzt stattdessen auf eine lediglich orientierende Unterteilung des Straßenraums. Des Weiteren sind im Zuge einer „Entregelung” der Verkehrslandschaft keinerlei Ampeln oder Verkehrs- und Hinweisschilder vorgesehen. Die Straßenverkehrsordnung wird reduziert auf deren oberste Maxime „Gegenseitige Rücksichtnahme” und das Rechts-vor-Links-Gebot. Mit diesen Maßnahmen wird eine gewollte Unsicherheit erzeugt, welche die Verkehrsteilnehmer dazu zwingt, den Raum situationsbedingt unter anderem durch Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern einzuschätzen. Gleichzeitig wird die Existenz eines durch motorisierten Verkehr dominierten Verkehrsnetzes als notwendig erachtet.

Die scheinbar regellose Welt ist mit der Situation auf einer Eisbahn vergleichbar. Auf einer abgegrenzten Fläche bewegen sich Menschen unkontrolliert durcheinander. Jeder einzelne erreicht dabei Geschwindigkeiten, die ein Ausweichen vor einer drohenden Kollision erschweren. Dennoch sind Zusammenstöße äußerst selten, weil jeder auf sein eigenes Wohl bedacht ist und Situationen mittels Blickkontakt rechtzeitig einschätzen kann. (Quelle: Wikipedia)

In einer Voruntersuchung ist eine Auswahl an geeigneten Straßenabschnitten bzw. Kreuzungen zu treffen, für die ein Umbau nach den o.g. Prinzipien eine Verbesserung der Verkehrssituation und Aufwertung des Straßenraumes bedeutet. Dies könnte z.B. Teile der Ortsdurchfahrt in Erfenbach oder die Kreuzung Richard-Wagner-Str. Pimasenser Str. sein.

Referat Umwelt

Standort
Referat Umweltschutz
Lauterstraße 2
Rathaus Nord (Eingang Lauterstraße)
67657 Kaiserslautern
  • 0631 365 - 1150
  • 0631 365 - 1159
  • E-Mail
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  • Öffnungszeiten
  • Mo - Do
    08:00 - 12:30 Uhr
    13:30 - 16:00 Uhr

    Fr
    08:00 - 13:00 Uhr

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