Bürgermeisterin in Morlautern zu Gast

Erster „Stammtisch für Alle“ nach Coronapause

Kaiserslautern, 24.09.2021

Mit großer Freude eröffnete Bürgermeisterin Beate Kimmel diese Woche  ihren ersten „Stammtisch für Alle“ nach der coronabedingten Zwangspause. Zusammen mit Ortsvorsteher Alexander Lenz hatte sie in den Großen Saal des Sportheims in Morlautern eingeladen, um mit rund einem Dutzend interessierter Bürgerinnen und Bürgern, „die Kaiserslautern lieben und etwas bewegen wollen“, in den Dialog zu kommen.

„Mir ist es wichtig, durch meine Formate einen Bezug zum Alltag der Bürgerinnen und Bürger in Kaiserslautern herzustellen und zu erfahren, was diese bewegt“, betonte Kimmel bei ihrer Begrüßung. Zuvor hatte bereits Ortsvorsteher Lenz die Anwesenden aufgefordert, jede Chance der Bürgerbeteiligung zu nutzen und Themen und Probleme, die die Morlautrerinnen und Morlautrer bewegen, stets offen anzusprechen.

Schnell war ein lebhaftes Gespräch im Gang, das sich um aktuelle wie bereits länger diskutierte Fragen und Anregungen drehte. Immer wieder im Fokus standen dabei die Verkehrsbedingungen in und nach Morlautern, die die jungen wie älteren Schülerinnen und Schüler, Radfahrerinnen und Radfahrer oder auch Anwohnerinnen und Anwohner betreffen. Durchweg einig waren sich alle bezüglich der hohen Lebens- und Freizeitqualität, die das Wohnen im Stadtteil Morlautern mit sich brächte.

Das umfassende Themen-Spektrum reichte vom Schülertransport sowie gefährlichen Geh- und Radwegen über mögliche falsche Beschilderungen bis hin zu Schwierigkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger, die durch unsichere oder beschädigte Geh- und Treppenwege oder in die Wege wuchernden Hecken verursacht werden. Hier bat die Bürgermeisterin um entsprechende Mängelmeldungen an die Stadtbildpflege, die man via App oder E-Mail verschicken oder telefonisch anzeigen könne. Außerdem verwies sie auf die Arbeit des dort angesiedelten Qualitätsmanagers, der die Straßen und Gehwege entsprechend überprüfe.

Vor dem Hintergrund der letzten Starkregenereignisse in der Eifel wurden auch der Klimaschutz sowie das Klimaanpassungskonzept und das derzeit in der Überarbeitung befindliche Hochwasserschutzkonzept der Stadtentwässerung angesprochen, das einer großen Unterstützung durch die Hauseigentümer bedarf. Ebenfalls ein Thema war das derzeit entstehende Neubaugebiet samt Einzelhandelskonzept und Nahversorgung im Stadtteil.

Mit zurück ins Rathaus nahm Bürgermeisterin Beate Kimmel wieder eine größere Aufgabenliste, die außerdem eine Überarbeitung des bestehenden Nahverkehrsplans, die Überprüfung verschiedener Verkehrsschilder und Änderungen bei der Parkraumbewirtschaftung umfasst. Letztere wird teilweise zum Freihalten verschiedener Notfallwege erforderlich, auch sollen mögliche verkehrstechnische Kooperationsprojekte mit den Nachbarorten und dem Landkreis zur besseren Anbindung des Stadtteils Morlautern im Auge behalten werden.

 



Autor/in: Sandra Zehnle - Pressestelle
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