Neues Quartierskonzept für Gebäude der Bau AG auf dem Betzenberg

Gleich zwei Fördermittelgeber unterstützen das Projekt mit 65.000 Euro

Kaiserslautern, 04.05.2021

Die Gebäudestruktur auf dem Kaiserslauterer Betzenberg ist durch große Wohnblöcke der Bau AG geprägt, die in den 1970er Jahren errichtet wurden. Bei der Erstellung des geplanten Quartierskonzepts geht es speziell um 15 Wohngebäude in der Hegel-, Herder- sowie der Leibnizstraße. „In einem ersten Schritt sollen energetische Einsparpotentiale in den jeweiligen Gebäuden herausgearbeitet werden. Wir setzen dabei gezielt auf den Einsatz regenerativer Energien für die Bereiche Stromversorgung und Speicherung sowie Energieeffizienz beim Thema Wärmeversorgung. Zudem richtet sich der Blick auf eine verbesserte Infrastruktur. Durch eine optimierte, moderne Beleuchtung und den Einsatz nachhaltiger Elektromobilität könnte das Quartier neue Impulse gewinnen und eine städtebauliche Aufwertung erfahren. Das Konzept soll im Nachgang gerne zum Nachahmen in ähnlichen Quartieren herangezogen werden“, erläutert Umweltdezernent Peter Kiefer. 

Für die Erstellung des Konzeptes konnte das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vom Umwelt-Campus Birkenfeld gewonnen werden. Gemeinsam mit den Stadtwerken Kaiserslautern sollen innerhalb der nächsten 12 Monate unter anderem eine Potentialanalyse, eine Energie- und CO2-Bilanz, eine Machbarkeitsprüfung für neue Maßnahmen sowie ein Ergebnisbericht erarbeitet werden. Dieser soll interessierten Quartiersbewohner vorgestellt und gerne diskutiert werden. „Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn Klimaschutzbemühungen stehen und fallen mit unserem Verbraucherverhalten“, so Kiefer.  

Das neue Quartierskonzept für den Betzenberg wird mit insgesamt knapp 65.000 Euro durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Die Förderquote liegt bei 95 Prozent. Das Projekt setzt Impulse auch für andere Quartiere und zeigt konkrete Maßnahmen auf, dessen Umsetzung die Stadt Kaiserslautern und den lokalen Klimaschutz vorantreibt.  

 



Autor/in: Nadin Robarge - Pressestelle
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