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„Mathe verbindet“ – Das Erfolgsprojekt wird weiter fortgesetzt

Kaiserslautern, 21.02.2020

Das organisatorisch vom Bildungsbüro der Stadt Kaiserslautern geleitete Projekt „Mathe verbindet“ wird weiter fortgesetzt. Seine Ergebnisse haben  auch die Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) überzeugt, die nun im neuen Schulhalbjahr 2020 im Rahmen der „MINT-Region Westpfalz“ die Förderung übernimmt. „Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg durch unser Bildungssystem und hinein in das Berufsleben zu unterstützen, zumal im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich, erleben wir als wichtige Aufgabe“, erläutert Hans-Günther Clev, Geschäftsführer der ZRW. „Das Konzept von ‚Mathe verbindet‘ hat uns überzeugt, da die Unterstützung direkt vor Ort, an der Schule, erfolgt und die Coaches zudem eine Vorbildfunktion übernehmen. Wenn ihr Werdegang die Schülerinnen und Schüler voranbringen kann, ist das ein weiterer Pluspunkt.“

Das Konzept von „Mathe verbindet“ beruht darauf, dass Coaches mit Lust an Mathematik Schülerinnen und Schüler unterstützen, die in diesem Fach zu kämpfen haben. Sie sollen unabhängig vom Unterrichtsstoff genau auf dem Niveau abgeholt werden, auf dem sie sich individuell befinden und dabei schrittweise stabilisiert und weitergebracht werden. Ziel ist es auch, den Jugendlichen über Erfolgserlebnisse wieder Lust am Lernen zu vermitteln. Dabei sind die jungen Coaches selbst noch Schülerinnen und Schüler, verfügen über eine pädagogische Ausbildung oder studieren an der TU Kaiserslautern. Mit zum Konzept gehören an den vier teilnehmenden Schulen außerdem je eine Lehrerin als Ansprechpartnerin und ein Mentor für die Coaches, versiert im Vermitteln von mathematischen Zusammenhängen. „Ich freue mich, dass sich das Projekt zu solch einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat“, meint Bürgermeisterin Beate Kimmel, in deren Resort das Bildungsbüro angesiedelt ist. „Jetzt haben wir sogar schriftlich, wovon wir schon die ganze Zeit fest überzeugt waren“, verweist sie auf die Ergebnisse einer Studie, die das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) der TU Kaiserslautern projektbegleitend durchgeführt hat.

„Es war spannend, das Projekt miterleben zu können“, bestätigt Antonia Bauschke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZfL. Sie hat durch regelmäßige Interviews mit den Beteiligten viele positive Ergebnisse zusammengetragen. „Mathe verbindet“ vermag demnach weit mehr als die reine Vermittlung mathematischer Zusammenhänge. „Die Coaches werden von den Schülerinnen und Schülern als Vorbilder erlebt, dass sie studieren beziehungsweise selbst in der Schule erfolgreich sind, als ein Ansporn,“ so Bauschke. Und auch den Coaches selbst bedeutet ihre Aufgabe viel: „Ich mache das, weil ich helfen will“, wird der Einsatz in den Interviews erläutert, oder „Es ist schön zu erleben, dass meine Unterstützung etwas bewirkt“. 



Autor/in: Pressestelle
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