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Pressemitteilung vom 25.09.2012

Lautrer Hecht zurück in der Fruchthalle

Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt lobt Initiative<br>

Er ist zurück und macht einen hervorragenden Eindruck. Das Wappentier der Stadt Kaiserslautern – der Lautrer Hecht – hat bestens restauriert wieder seinen Platz in der Fruchthalle gefunden. Zumindest fast. Denn noch ruhte er bei seiner Ankunft am 21. September auf einem Tisch in einer Seitennische der Fruchthalle, wo man ihn rundum bestaunen konnte. Er soll aber noch unter der Decke aufgehängt werden.




© Stadt Kaiserslautern

Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt freute sich über die Rückkehr des Hechtes und lobte die Aktion der "Freunde der Fruchthalle e. V." zu dessen Rettung und Restaurierung. Sie sprach von "einer Initiative, die ihresgleichen sucht". Eine Odyssee habe ihren Endpunkt erreicht. Man habe den Eindruck gewinnen können, dass sich halb Kaiserslautern an der Rettungsaktion beteiligt habe. Die Bürgermeisterin dankte insbesondere Michael Krauss, dem stellvertretenden Vorsitzender des Fördervereins, der sich maßgelblich für dieses Projekt eingesetzt hatte.


© Stadt Kaiserslautern

Krauss erinnerte an die Geschichte des Hechts. Kaiser Friedrich II. soll ihn, versehen mit einem güldenen Reif, der von seiner Herkunft erzählt, persönlich in den Kaiserwoog gesetzt haben. Er wünschte dem Wahrzeichen der Stadt alles Gute: "Möge der Hecht sich in Kaiserslauterns guter Stube so wohl fühlen wie damals im Kaiserwoog."

Besondere Anerkennung erhielt die Gold- und Schmiedemeisterin Stefanie Krell, die das Wahrzeichen, das von 1840 bis 1842 von Spenglermeister Franz Conrad erbaut worden war, in den letzten beiden Jahren aufwendig restauriert hat. Möglich wurde die Restaurierung durch zahlreiche Spendengelder. Eine Tafel mit den Namen aller Spender soll noch angebracht werden.



Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 25.09.2012