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    23. Apr. 2019
Rathaus und Rathausvorplatz von oben
Schnelles Internet für Kaiserslautern

Referat Tiefbau koordiniert federführend Breitbandausbau – aktuell Workshops im Rathaus

Kaiserslautern, 22.01.2019

Kaiserslautern soll die digitale Modellstadt für Rheinland-Pfalz werden. Mit dem Rückenwind aus dem Bitkom-Wettbewerb wurden die städtische KL.digital GmbH gegründet, ein Chief Digital Officer sowie Chief Urban Officer berufen. Dazu die Hochschulen und Forschungsinstitute mit ihrem breiten IT-Knowhow. Die Weichen sind gestellt. Doch damit die vielen geplanten Projekte Realität werden können, gibt es eine Grundvoraussetzung: Schnelles Internet im kompletten Stadtgebiet. „Breitbandausbau“ heißt das Zauberwort. Anschlüsse und Kabellegung sind zwar Sache der bekannten Anbieter wie etwa Vodafone, Telekom oder K-Net. Federführend mit dem Thema betreut ist seit September jedoch das städtische Tiefbaureferat.

„Das Thema ist zu wichtig, um es allein dem Markt zu überlassen. Wenn wir die berühmten weißen Flecken eliminieren wollen, müssen wir als Stadt koordinierend tätig werden“, betont Baudezernent Peter Kiefer. „Mit dem flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung wird die Standortqualität für Bürgerinnen und Bürger als auch für Gewerbetreibende in Kaiserslautern extrem gestärkt und nachhaltig verbessert“, ist sich der Beigeordnete sicher.

Nach Befürwortung durch den Stadtrat im Rahmen der Einbringung des Doppelhaushalts 2019/2020 im Dezember 2018 soll im Referat Tiefbau nun schnellstmöglich eine neue Ingenieurstelle besetzt werden, die sich möglichst zeitnah dem Thema Breitbandinfrastruktur und Breitbandausbau widmet. Weiterhin wird eine vom Bund mit 50.000 Euro geförderte Analyse erstellt, die die vorhandene Breitbandabdeckung und die vorhandenen Infrastrukturen untersucht. „Darauf aufbauend werden wir gezielt Maßnahmen zum Ausbau der Breitbandversorgung in Kaiserslautern erarbeiten“, so Tiefbaureferatsleiter Sebastian Staab. Ein besonderer Fokus liege dabei einerseits auf den sogenannten weißen Flecken, also auf Gebieten mit einer Datenrate unter 30 Mbit/s, andererseits ganz gezielt auf Bildungseinrichtungen und Gewerbegebieten. Der Ausbau könne sodann, ebenso wie die Studie, mit Fördermitteln finanziert werden, bis zu einer Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten. „Und natürlich stehen wir bereits jetzt im intensiven Austausch mit den Anbietern“, erklärt der Referatsleiter.

„Aktuell läuft im Rathaus eine sechsteilige Reihe von Workshops durch das Bundesbreitbandbüro, wo noch bis Anfang Februar Mitarbeiter der Verwaltung, aber auch von anderen Kommunen und Unternehmen wie etwa der K-net, in Sachen Breitbandausbau geschult werden“, so Staab weiter. Rechtliche Grundlagen werden dabei ebenso thematisiert wie technische Fragen etwa zur Verlegetechnik, Trassenführung oder zu den Bauzeiten.



Autor/in: Matthias Thomas - Pressestelle
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