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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
Delegation aus Silkeborg bei Abschlusskonferenz des "Comenius-Regio-Projektes"

Kaiserslautern, 21.06.2011

Deckblatt der Einladung zur Abschlusskonferenz © Stadt Kaiserslautern

Bild: Deckblatt der Einladung zur Abschlusskonferenz © Stadt Kaiserslautern

Erstmals arbeiteten die Partnerstädte Silkeborg aus Dänemark und Kaiserslautern in einem europäischen Projekt zusammen, dem "Comenius Regio Projektes" "Building Bridges". Ziel von "Comenius Regio" ist es, bessere Möglichkeiten der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu erproben. Im Rahmen des Projektes haben die Partnerstädte neue Lehrmaterialien für den Unterricht in multikulturellen Klassen entwickelt und erprobt. Insbesondere wurde mit Kindern und Jugendlichen aus sozio-ökonomisch schwachen Gebieten gearbeitet. Die Abschlusskonferenz fand jetzt am 10. Juni 2011 im großen Ratssaal des Kaiserslauterer Rathauses statt. Eine Delegation aus Silkeborg mit Lehrerinnen und Lehrern der teilnehmenden Schulen sowie der Schulbehörde war dabei zu Gast. Die Delegation verweilte bereits seit dem 8. Juni in der Stadt.

 

Leiter der Schulbehörde Silkeborg, Huno Jensen

Bild: Leiter der Schulbehörde Silkeborg, Huno Jensen

Durch das Projekt hat sich die Zusammenarbeit der Schulverwaltungen, der lokalen Schulen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen kulturellen und ethnischen Hintergründen arbeiten, verbessert." Dies unterstrich Peter Krietemeyer, der Projektkoordinator auf Seite Kaiserslauterns, der die Gäste zur Abschlusskonferenz in Vertretung des Oberbürgermeisters begrüßte.

Huno Jensen, der Bildungsreferent der Stadt Silkeborg, hoffte, dass der jetzt zwischen den beiden Städten und den beteiligten Schulen und Organisationen eingeschlagene Weg eine Fortsetzung finden wird. Jensen betonte: "Die begonnene Arbeit ist sehr vielversprechend und verlangt nach einer Fortsetzung."

Integrationsbeauftragter der Landes Rheinland Pfalz Miguel Vicente

Bild: Integrationsbeauftragter der Landes Rheinland Pfalz Miguel Vicente

Der Integrationsbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz, Miguel Vicente, wies darauf hin, dass Migrantinnen und Migranten schon jetzt ein bedeutender Bestandteil unserer Gesellschaft seien: "Wenn rund 20 Prozent der heute in Deutschland lebenden Menschen einen Migrationshintergrund haben, dann ist der Anteil bei Kindern und Jugendlichen deutlich höher. So haben von allen Kindern zwischen drei und sechs Jahren in den westlichen Bundesländern 32 Prozent einen Migrationshintergrund."
Integration sei mehr, als "nur" die Verpflichtung des Staates zur Erstintegration durch Sprach- und Orientierungskurse, sondern umfasse alle Bereiche des täglichen Lebens, darunter – als zentralem Baustein – Konzepte der Kinder- und der Bildungspolitik.

�ber die Möglichkeiten der Integration auf lokaler Ebene und über die bisherige Arbeit des Netzwerkes Integration informierte Gerhard Degen, Integrationsbeauftragter der Stadt Kaiserslautern. Gleichzeitig gab er einen Überblick über die Arbeit des Europa-Direkt-Centers.

 

Integrationsbeauftragter der Stadt Kaiserslautern, Gerhard Degen

Bild: Integrationsbeauftragter der Stadt Kaiserslautern, Gerhard Degen

Am Nachmittag der Abschlusskonferenz standen zwei Arbeitsgruppen auf dem Programm. In der ersten referierte Joan Hellqvist vom Competence Center Silkeborg über eine neue pädagogischen Methode, die stark in Australien Anwendung findet, der "Genre Literacy". Ein Team der Grundschule Fischerrück befasste sich mit dem Methodentraining innerhalb des Unterrichtes an der Grundschule.

In der zweiten Arbeitsgruppe wurde die Rolle von Ehrenamtlichen und außerschulischen Bildungsträgern in der Integrationsarbeit beleuchtet. Diese Gruppe wurde von Corinna Hauck vom Caritas-Zentrum Kaiserslautern und Johny Frederiksen vom Competence Center Silkeborg moderiert.

Zum Abschluss bedankte sich die Projektkoordinatorin aus Silkeborg, Pia Jensen, für die gelungene Abschlusskonferenz und die produktive Arbeit in den Arbeitsgruppen. "Wir haben in den letzen beiden Jahren viel geleistet und die Projektgruppe ist sehr stark zusammengewachsen. Lasst uns mit den Ergebnissen positiv in die Zukunft blicken und uns weiter der Herausforderung stellen, für eine bessere Integrationsarbeit im Bildungsbereich Sorge zu tragen", so Pia Jensen.

Zur Unterhaltung trug unter anderem der gemischte Chor der Sølystskolen/Silkeborg und der Integrierten Gesamtschule Bertha-von-Suttner bei.
 

Chor der Sølystskolen/Silkeborg und der Integrierten Gesamtschule Bertha-von-Suttner

Bild: Chor der Sølystskolen/Silkeborg und der Integrierten Gesamtschule Bertha-von-Suttner



Autor/in: Pressestelle
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