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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
„Verbesserung der Akzeptanz der Spätaussiedler in Deutschland“

Bürgermeisterin Dr. Wimmer-Leonhardt eröffnet Ausstellung im Rathausfoyer
am 29. Februar im Rahmen einer Feierstunde im Stadtmuseum

Kaiserslautern, 17.02.2016

Im Rahmen einer Feierstunde im Stadtmuseum hat Bürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt die Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart“ eröffnet. Diese beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Integration der russlanddeutschen Spätaussiedler in Deutschland und ist bis zum 29. Februar 2016 im Foyer des Rathauses zu sehen. „Es ist wichtig, die Akzeptanz dieser Bevölkerungsgruppe weiter zu verbessern“, so die Bürgermeisterin. Die Spätaussiedler hätten bereits in der Vergangenheit mit Vorurteilen der russischen Bevölkerung zu kämpfen gehabt. Auch in Deutschland seien sie nach wie vor Vorurteilen ausgesetzt.

„Die Geschichte hat gezeigt, dass Ausgrenzung der falsche Weg ist“, meinte Wimmer-Leonhardt in ihrem Grußwort. Stattdessen gelte es, das Wir-Gefühl und den Begriff der Heimat, in der man sich als Teil einer zusammengehörenden Gemeinschaft fühlen kann, mit Leben und Vertrauen zu füllen. „Dieser Aufgabe haben wir uns alle zu stellen, gerade jetzt, in einer Zeit, in der wir vermehrt mit den dumpfen Parolen rechtsextremer Gesinnungsträger kämpfen müssen!“ Die Stadt Kaiserslautern trete der Benachteiligung und Ausgrenzung zugewanderter Bevölkerungsgruppen mit aller Kraft entgegen und fördere ihre Eingliederung in die städtische Gemeinschaft. Derzeit leben im Stadtgebiet Menschen aus 144 Nationen. „Zusammen mit den hier lebenden Deutschen mit Migrationshintergrund stellen sie einen Bevölkerungsanteil von 20 bis 25 Prozent“, informierte die Bürgermeisterin. Ihre Integration sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der die Stadt mit einem Integrationsbeauftragten, einem neuen Integrationskonzept und einer direkt beim Oberbürgermeister angesiedelten Stabsstelle Asyl  begegne.

„Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlich Tätigen ginge es aber gleichwohl nicht“, meinte Dr. Wimmer-Leonhardt, die sich in diesem Zusammenhang bei den Mitgliedern des Beirates und des Netzwerkes für Migration und Integration für ihre hervorragende Arbeit bedankte. Dies gelte auch für die ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V., die seit Jahrzehnten ihre Landsleute bei der Eingliederung in Deutschland unterstützen. „Durch ihre vorbildliche Integrationsarbeit, wie sie beispielsweise auch in der Wanderausstellung im Rathausfoyer zu sehen ist, bringen sie das Schicksal der Deutschen aus Russland einer breiten Bevölkerung näher und fördern damit das notwendige gesellschaftliche Miteinander und gegenseitige Verständnis.“



Autor/in: Referat Kultur - Pressestelle
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