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Rathaus und Rathausvorplatz von oben
Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur

Gemeindeschwesterplus in der Stadt Kaiserslautern und im Landkreis
unterwegs

Kaiserslautern, 17.12.2015

Sozialstaatssekretär David Langner, Joachim Färber, Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern und Gerhard Müller, Kreisbeigeordneter des Landkreises Kaiserslautern begrüßten gemeinsam die Pflegefachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern. Christine Magin und Andrea Rihlmann-Kauff sind ab sofort als Gemeindeschwesternplus in den Regionen unterwegs.

 

In der Stadt Kaiserslautern ist Frau Christine Magin die Ansprechpartnerin für hochbetagte Bürgerinnen und Bürger. Sie ist examinierte Krankenschwester und zertifizierte Pflegeberaterin mit langjähriger Berufserfahrung. Magin informiert als Gemeindeschwesterplus über die Hilfen, die den Bürgerinnen und Bürgern auch die kleinen Dinge des Alltags erleichtern, damit sie möglichst lange weiterhin gut in ihrer Wohnung oder ihrem Haus leben können. Sie ist für die Stadtgebiete Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung, Lämmchesberg/ Uniwohnstadt und Innenstadt West zuständig und hat ihr Büro im Stadtteilbüro Bännjerrück.

 

Andrea Rihlmann-Kauff wird in den Verbandsgemeinden Kaiserslautern-Süd, Landstuhl und Ramstein-Miesenbach des Landkreises tätig sein. Auch sie bringt als examinierte Krankenschwester mit Berufserfahrung in der ambulanten Pflege, im Krankenhaus, im Medizinischen Dienst und im Gesundheitsamt beste Voraussetzungen mit. Ihr Büro befindet sich am Pflegestützpunkt Landstuhl.

 

 „Wir möchten mit dem Projekt Gemeindeschwesterplus ein ganz konkretes Angebot für ältere Menschen schaffen, die noch selbständig zu Hause leben, die keine Pflege brauchen, aber in ihrem aktuellen Lebensabschnitt gerne auf eine Unterstützung und Beratung zurückgreifen würden“, betonte Staatssekretär Langer.

Joachim Färber, Beigeordneter der Stadt, zeigt sich überzeugt, dass sich über die Teilnahme am Landesmodellprojekt wichtige Impulse für eine Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur in der Stadt ergeben werden. Kreisbeigeordneter Gerhard Müller sieht in der Arbeit der Gemeindeschwesterplus eine Chance, den älteren Menschen im Landkreis noch umfassendere Informationen zu geben, damit sie so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

 

Die neue Aufgabe der Fachkräfte besteht jedoch nicht in ambulanter Krankenpflege. Vielmehr kümmern sie sich um die Sorgen und Nöte hochbetagter, nicht pflegebedürftiger Menschen. Bei Hausbesuchen können die Gemeindeschwesternplus frühzeitig erkennen, wo Bedarf besteht oder wo sich Risiken abzeichnen. Gemeinsam mit den anderen Fachkräften im Pflegestützpunkt, den Gemeinden und lokalen Akteuren in der Pflege können sie daraufhin Maßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen entwickeln. Sie kümmern sich aber auch um soziale Kontakte und versuchen, aktive Nachbarschaften zu fördern.

 

Ermöglicht wird der Einsatz der Fachkräfte durch die finanzielle Förderung im Rahmen des Modellprojekts der Landesregierung Gemeindeschwesterplus, das bis Ende Dezember 2018 in neun Landkreisen und kreisfreien Städten erprobt wird. Stadt und Landkreis Kaiserslautern gehören zu den ausgewählten kommunalen Gebietskörperschaften. Das Land übernimmt mit einem Festbetrag die Personal- und Sachkosten der insgesamt 12,5 Stellen an 13 Pflegestützpunkten. In der Implementierungsphase von Juli 2015 bis Dezember 2016 werden die ausgewählten kommunalen Gebietskörperschaften vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. wissenschaftlich eng begleitet.



Startschuss heute für das Projekt Gemeindeschwesterplus für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern
Startschuss heute für das Projekt Gemeindeschwesterplus für die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern © MSAG

Autor/in: Sandra Janik-Sawetzki/Nadin Robarge - Pressestelle
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