Weite Wanderungen - Kaiserslautern
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    20. Feb. 2018

Weite Wanderungen

Fr., 25.09.2015
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern
Dirigent: Uwe Sandner
Miljenko Tur, Bariton

19:15 Uhr Einführung im Roten Saal mit Tanja Hermann
20:00 Uhr Konzert


Programm:
Richard Wagner
Der fliegende Holländer, Ouvertüre

Gustav Mahler
"Lieder eines fahrenden Gesellen"

Torsten Rasch
"Orchesterlied" auf einen Text von Thomas Brasch
(Uraufführung)

Franz Schubert
Große Sinfonie in C-Dur D 944

Ticketpreise:
Kategorie I 25,00 EUR, ermäßigt 17,00 EUR
Kategorie II 22,00 EUR, ermäßigt 14,00 EUR
Kategorie III 17,00 EUR, ermäßigt 10,00 EUR

Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631 365-2316.

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Andreas Hotz - Dirigent
  • Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern - Musiker
    Das Orchester des Pfalztheaters blickt auf ein mittlerweile über 125-jähriges Bestehen zurück. Mit der Gründung des „Stadtorchesters“ am 5. September 1887 stand zum ersten Mal im Kaiserslauterer Musikleben ein Klangkörper aus Berufsmusikern für Opern- und Operettenaufführungen des Theaters, das seit 1862 als stehende Institution existierte, aber auch für Konzerte, Festakte der Stadt und Bälle zur Verfügung. Die Musiker spielten zunächst ohne feste Gage als Genossenschaftsorchester auf Teilung der Einnahmen. Später kamen städtische Zuschüsse zur Finanzierung des „Stadt- und Theater-Orchesters Kaiserslautern“ hinzu. Im Jahr 1922 wurden das Theater und das Orchester erstmals institutionell verbunden. Es folgte in den zwanziger Jahren unter den „Städtischen Kapellmeistern“ Dr. Fritz Behrend, Dr. Fritz Müller-Prem und Kurt Herbert Adler eine künstlerische Glanzzeit mit großen Opernproduktionen im Theater und ambitionierten Konzerten. Anfang der 30er Jahre ging das städtische Theater mit seinem Orchester in der „Pfalzoper“ auf. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Konzertleben in der Fruchthalle Kaiserslautern wieder aufgenommen, an dem sich das Orchester des nun so genannten „Pfalztheaters“ maßgeblich beteiligte. Das Orchester des Pfalztheaters ist heute ein Klangkörper mit 63 Musikerinnen und Musikern. Es begleitet die musikalischen Aufführungen des Pfalztheaters in Oper, Operette, Musical und Ballett. Unter den Generalmusikdirektoren Wilfried Emmert, Jiri Stárek, Lior Shambadal, Francesco Corti und – seit 2006 – Uwe Sandner wurden in den letzten Jahren die Konzertaktivitäten des Orchesters kontinuierlich erweitert. Seit 1974 spielt das Pfalztheater-Orchester regelmäßig im Rahmen der städtischen Sinfoniekonzerte in der Fruchthalle Kaiserslautern. Seit einigen Jahren bietet das Pfalztheater darüber hinaus eine eigene Konzertreihe an. Besondere Aktivitäten mit ganz unterschiedlichen Angeboten sind in jüngerer Zeit im Bereich der musikalischen Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden. Daneben gibt das Orchester im Rahmen der Reihe „Orgel trifft Orchester“ regelmäßig gemeinsam mit dem international renommierten Organisten Felix Hell Konzerte in ausgewählten Kirchen. Die Musikerinnen und Musiker sind außerdem seit vielen Jahren in einer von ihnen selbst getragenen Kammermusikreihe präsent.

  • Miljenko Turk - Sänger
    Der junge kroatische Bariton gehörte längere Zeit dem Ensemble der Oper Köln an, der er seitdem durch regelmäßige Zusammenarbeit verbunden ist. Nach seinem Gesangsstudium in Graz bei Prof. Wolfgang Gamerith, das er mit Auszeichnung abschloss, besuchte er dort den Studiengang Lied und Oratorium. Er vervollständigte seine Studien bei Prof. Hans Sotin an der Musikhochschule Köln und bei Meisterkursen, u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau. Miljenko Turk war Preisträger vieler internationaler Gesangswettbewerbe und verfügt auch über ein breit gefächertes Konzertrepertoire. Mehrfach war er in der Kölner Philharmonie, am Münchner Gasteig, in Bamberg, bei den Schlossfestspielen Ludwigsburg und in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören. An der Kölner Oper sang er u. a. den Papageno, Dandini, Silvio, Malatesta, Marcello, Guglielmo, Wildschütz-Graf, Sharpless, Donner und – mit jeweils sensationellem Erfolg – den Billy Budd, den Wolfram, den Harlekin und seit neuestem auch den Jakob Lenz. Bei den Bayreuther Festspielen, bei den Salzburger Festspielen, beim Garsington Festival sowie bei den Ludwigsburger Festspielen gastierte er ebenso wie in Dresden, Stuttgart und Wien, wo man ihn als Graf von Luxemburg, Papageno sowie Barbier von Sevilla und Dr. Falke umjubelte. Die nächsten Engagements führen ihn 2015 nach Rostock (Don Giovanni in Don Giovanni), 2015 nach Köln (Guglielmo in Cosi fan tutte und Ottokar in Freischütz), 2015 nach Muskat in Oman (Freddy in My fair Lady), 2015 nach Dresden/Staatsoperette (Benvenuto Cellini in Firebrand in Florence), 2015 nach Graz und Styriarte Festival (Titelrolle Barbier von Sevilla), 2016 nach Opera Bastille Paris (Hermann Ortel in Meistersinger). Konzertengagements führen ihn durch ganz Europa, wie die Tournee mit NDR Orchester unter Thomas Hengelbrock (Paris, Hamburg), mit Radio Philharmonisch Orkest unter Markus Stenz (Amsterdam) und die Tournee mit NWD Philharmonie unter Andrew Grams ( Deutschland ). Er feiert auch im Liedfach Erfolge und kann sich selbst am Klavier begleiten.

  • Tanja Hermann - Moderation
    Tanja Hermann studierte Theater-, Musik- und Filmwissenschaft an der Universität Bayreuth und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und absolvierte ein Kulturmanagementstudium an der Fernuniversität Hagen. Nach Engagements in Heidenheim und Pforzheim war sie freischaffend tätig. Von 2009 bis 2012 war sie am Pfalztheater für Marketing zuständig. Seit der Spielzeit 2012|2013 arbeitet sie als Dramaturgin für Konzert, Ballett und Musiktheater und betreute zuletzt unter anderem „Pariser Leben“, den Ballettabend "Boléro", die Kinderoper „Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet“ und Beethovens „Fidelio“.

  • Torsten Rasch - Komponist
    Torsten Rasch ist einer der interessantesten deutschen Komponisten unserer Zeit. Er wurde 1965 in Dresden geboren, mit sechs Jahren fing er mit dem Klavierspiel an und sang bis 1983 im berühmten Dresdner Kreuzchor. Anschließend spielte er zunächst in einer Rockband, bevor er von 1986 bis 1990 Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, u. a. bei Rainer Lischka, studierte. Nach dem Mauerfall wanderte er nach Japan aus, wo sich sein Interesse für Filmmusik entwickelte und er die Musik für mehr als 40 Filme schrieb. Er komponierte 1999 auch das Melodram „Völuspa – Der Seherin Gesicht“, das die Dresdner Sinfoniker mit Katharina Thalbach als Sprecherin aufführten. 2002 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er insbesondere durch den Liedzyklus „Mein Herz brennt“, der auf Songs von Rammstein beruht, bekannt wurde und mit dem Klassik-ECHO ausgezeichnet wurde. Mit den Pet Shop Boys arbeitete er am Soundtrack Battleship Potemkin, einer Vertonung des Film-Klassikers von Sergei Michailowitsch Eisenstein. Seine erste Oper, die auf einen Text von Thomas Brasch zurückgehende Oper „Rotter“, wurde 2008 von der Oper Köln uraufgeführt. Torsten Rasch, der in Berlin lebt, ist seitdem besonders auch in England gefragt. Seine Oper "Die Herzogin von Malfi" ist ein Auftragswerk der English National Opera und wurde 2010 in London uraufgeführt. Die Deutsche Erstaufführung fand am 23. März 2013 in der Oper Chemnitz statt. Im gleichen Jahr produzierte er den Soundtrack für den Film 'Hunter's Bride',eine Verfilmung von C.M. von Weber's 'Der Freischütz 'mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding .2014 erlebte sein Oratorium 'A Foreign Field', das gemeinsam vom englischen 3 Choirs Festival und dem Theater Chemnitz anlässlich des Ausbruchs des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren bzw . der Zerstörung der Stadt Chemnitz vor 70 Jahren in Auftrag gegeben wurde, seine Uraufführung.


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 23.07.2015 um 10:08 Uhr