Beethovens Welt - Kaiserslautern
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    30. Okt 2020

Beethovens Welt

ACHTUNG - Das Konzert findet in der Fruchthalle statt

Do., 08.10.2020
12:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Konzerte à la carte

12:00 Uhr Essen
13:00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Reinhard Goebel
Solisten: Bruno Delepelaire und Stephan Koncz, Violoncello
Moderation: Sabine Fallenstein

Programm:
Bläserintrada – Nicola Porpora: „Ouverture Royale” D-Dur
Bernhard Romberg
Concertino für zwei Violoncelli und
Orchester op. 72
Anton Eberl
Sinfonie Es-Dur op. 33

Zu diesem Konzert findet am
Vormittag um 10.00 Uhr ein Probenbesuch
für Schulklassen statt.
Voranmeldung erforderlich:
0631 365-2202 oder 365-1410

Ticket-Preise
ohne Essen 14,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro
mit Essen 25,50 Euro, ermäßigt 22,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Foto: Bruno Delepelaire © Peter Adamik

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Reinhard Goebel - Dirigent
    Als „Ikone der Alten Musik“ verehrt ihn die Süddeutsche Zeitung und als „Erleuchtung in einem Meer von Mittelmäßigkeit“ pries ihn die New York Times. Reinhard Goebel ist auf das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert und ist als Vermittler der historischen Aufführungspraxis an moderne Symphonie-­‐ und Kammerorchester sowie Alte Musik Ensembles und als unversiegbare Quelle für Repertoireschätze ein weltweit gefragter Spezialist. Die Saison 19/20 widmet Reinhard Goebel schwerpunktmäßig seinem jahrelangen Forschungs-­‐ und Musikprojekt „Beethovens Welt“, in dem er sowohl unbekannte Werke Beethovens als auch seiner Zeitgenossen erforscht und dadurch eine Neueinordnung Beethovens im musikhistorischen Koordinatenkreuz anregen möchte. Dazu erscheint ab November 2019 für Sony Classical ein fünfteiliger CD-­‐Zyklus mit Deutschlands führenden Rundfunkorchestern (WDR, HR, DRP, MRO), darunter vier Weltersteinspielungen. In der kommenden Saison wird Reinhard Goebel der Artist in Residence beim Mozartfest Würzburg sein. Außerdem gastiert er unter anderem beim Stavanger Symphony Orchestra, bei den Bamberger Symphonikern, beim Orchestre Festival Bach in Montréal, beim Noord Nederlands Orkest, bei der Tapiola Sinfonietta, bei der Dalasinfoniettan, beim Bournemouth Symphony Orchestra, beim WDR Sinfonieorchester, beim Münchner Rundfunkorchester und mit dem russischen Barockorchester Pratum Integrum im Moskauer Zaryadye Konzertsaal. Seit Mai 2018 ist er der künstlerische Leiter der Berliner Barock Solisten, mit denen ihn eine lange künstlerische Zusammenarbeit verbindet. Die gemeinsame Neuaufnahme der Brandenburgischen Konzerte für Sony Classical (2017) wurde mit dem Opus Klassik 2018 in der Kategorie „Konzerteinspielung Musik bis inklusive 18. Jahrhundert“ ausgezeichnet. Reinhard Goebel war Gründer und 33 Jahre lang Leiter der legendären Musica Antiqua Köln. Mit seiner Fähigkeit, als Dirigent auf einzigartige Art und Weise die Leidenschaft für Musik mit einer akribischen Quellenkenntnis zu amalgamieren, inspiriert, fesselt und polarisiert er die zeitgenössische Orchesterlandschaft. Im April 2007 nahm Reinhard Goebel den IAMA Award in London entgegen. Er ist der Preisträger des Bach-­‐Medaille der Stadt Leipzig, die ihm 2017 unter anderem dafür verliehen wurde, dass er pionierhaft und mit „unbändigem Eifer das Repertoire abseits der etablierten Namen erkundet“. 2015 wurde er vom BBC Music Magazine in die Liste der 20 besten Geiger aller Zeiten gewählt. Stand August 2019 Quelle: www.reinhardgoebel.net

  • Bruno Delepelaire - Solist - Violoncello
    1989 geboren, begann Bruno Delepelaire im Alter von fünf Jahren Cello zu spielen. Seinen ersten Unterricht erhielt er bei Erwan Fauré, später studierte er am Pariser Conservatoire bei Philippe Muller. 2012 ging er nach Berlin, um seine Ausbildung bei Jens-Peter Maintz an der Universität der Künste sowie bei Ludwig Quandt an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker fortzusetzen. Im September 2013 wurde Bruno Delepelaire als 1. Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker ernannt. Wenige Monate später spielte er Don Quixote als Solist mit den Berliner Philharmonikern unter Semyon Bychkov. Der Cellist gewann mehrere Preise, u. a. die Ersten Preise beim internationalen »Karl Davidoff Cellowettbewerb« (2012) und beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen (2013). Beim Banff International String Quartet Competition erhielt er als Mitglied von Quatuor Cavatine den Zweiten Preis (2013). Bruno Delepelaire ist regelmäßig als Kammermusiker zu hören – u.a. mit dem Berlin Piano Quartet und bei den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. Als Solist spielte er mit den Berliner Philharmonikern, den Nizza Philharmonikern, dem Aalborg Symphonieorchester, den Berliner Barocksolisten, dem Santa Cecilia Orchester, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Stavanger Symphonieorchester, dem Bournemouth Symphonieorchester und dem Orchestre Festival Bach Montréal. Er gastiert bei zahlreichen Festivals – wie dem Verbier Festival, dem Hellens Music Festival, dem Valdres Festival, den Kammermusiktagen Obertöne und dem Festival de Salon de Provence. In 2020 erscheint anlässlich des Beethoven-Jubiläums bei Sony Classical eine Aufnahme im Rahmen der von Reinhard Goebel kuratierten Reihe „Beethoven’s World“ mit den Doppelcello-Konzerten von Antonin Reicha und Bernhard Romberg gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie.

  • Stephan Koncz - Solist - Violoncello
    Stephan Koncz stammt aus einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie und gilt als einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Er tritt als Solist, Kammermusiker, Dirigent, Komponist/Arrangeur und Mitglied der Berliner Philharmoniker auf. Als Kammermusiker konzertiert er unter anderem mit Leonidas Kavakos, Lisa Batiashvili, Janine Jansen, Ray Chen, Antoine Tamestit, Nils Mönkemeyer, Gautier Capuçon, Gerald Finley, Thomas Hampson, Anna Prohaska, Rudolf Buchbinder, Avi Avital, Emmanuel Pahud und Andreas Ottensamer. Stephan Koncz ist Mitglied bei den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker und Cellist des Kult-Ensembles „Philharmonix" (von Mitgliedern der Wiener und Berliner Philharmoniker gegründet, bewegt sich dieses Ensemble jenseits aller Genregrenzen), mit dem er weltweit auftritt und Exklusiv-Künstler bei der Deutschen Grammophon ist. 2015 gab Stephan Koncz sein Debut als Dirigent bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden mit einer Kammeroper-Fassung von „Der Rosenkavalier“, gespielt von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Sein starkes Interesse gilt auch dem Arrangieren und Komponieren. So wurden viele seiner Arrangements auf Alben bei der Deutschen Grammophon und bei Sony Classical Music aufgenommen und u. a. von den Berliner Philharmonikern, Mariss Jansons, Andreas Ottensamer, Yannick Nézet-Séguin, Leonidas Kavakos, Rotterdam Philharmonic Orchestra, The Royal Flemish Philharmonic Orchestra, Thomas Hampson, Nils Mönkemeyer, Emmanuel Pahud und Renaud Capuçon aufgeführt. 1984 in Wien geboren, erhielt Stephan Koncz seine Ausbildung an der Universität für Musik in Wien, wo er bei Valentin Erben und Róbert Nagy studierte. Meisterkurse bei Daniel Barenboim, Steven Isserlis und Heinrich Schiff sowie zusätzliche Dirigier- und Kompositionsstudien bei Leopold Hager und Iván Eröd setzten weitere Impulse. Als Solist wie auch als Kammermusiker gewann Stephan Koncz mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Von 2006 bis 2008 war Stephan Koncz zudem Stipendiat an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. 2008 wurde Stephan Koncz nach einem erfolgreichen Probespiel als Mitglied in das Wiener Staatsopernorchester / Wiener Philharmoniker aufgenommen. 2010 wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. Er spielt auf einem Violoncello des französischen Geigenbaumeisters Jean-Baptiste Vuillaume (Paris) aus dem Jahre 1840.

  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.


Zuletzt aktualisiert am Montag, 14.09.2020 um 10:59 Uhr