Geniestreiche - Kaiserslautern
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    18. Mai 2021

Geniestreiche

Fr., 06.12.2019
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigentin: Anja Bihlmaier
Solistin: Noa Wildschut, Violine

Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Camille Saint-Saëns
Violinkonzert Nr. 3 h-moll op. 61
Felix Mendelssohn
Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 11

Ticket-Preise:
Kategorie I 27,50 Euro, ermäßigt 18,00 Euro
Kategorie II 24,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.


© Marco Borggreve

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Anja Bihlmaier - Dirigentin
    Anja Bihlmaier ist eine deutsche Dirigentin. Sowohl im Bereich Oper als auch in der nationalen und internationalen sinfonischen Konzertlandschaft feierte sie in den vergangenen Jahren große Erfolge. Von 2015 bis 2018 war Anja Bihlmaier 1. Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel. Zuvor war sie 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover und 2. Kapellmeisterin und Assistentin von Generalmusikdirektor Frank Beermann am Theater Chemnitz. Derzeit arbeitet sie als freischaffende Dirigentin. In der Saison 2018-2019 gibt Anja Bihlmaier ihr Debüt beim Residentie Orkest (Niederlande), der Royal Stockholm Opera (Schweden), bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, bei den Nürnberger Symphonikern, beim Malmö Symphony Orchestra (Schweden), beim Lahti Symphony Orchestra (Finnland), bei der Västeras Sinfonietta (Schweden), bei den Brandenburger Symphonikern, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, beim Aarhus Symphony Orchestra (Dänemark), beim Sønderjylland Symphony Orchestra (Dänemark), beim Östgöta Wind Ensemble (Schweden), dem Norrköping Symphony Orchestra (Schweden), dem Oulo Symphony Orchestra (Finnland), beim Norrlands Operans Orchester (Schweden) und beim L’Orchestra Teatro Massimo Bellini (Italien). Wiedereinladungen führen sie unter anderem zur Göteborg Opera (Schweden), zur Wiener Volksoper (Wiederaufnamen Mozart: Die Zauberflöte und Strauß: Die Fledermaus) zum Toledo Symphony Orchestra (USA), zum Odense Symphony Orchestra (Dänemark), zur Jönköping Sinfonietta (Schweden) und zum Sinfonieorchester Gävle (Schweden). In der Saison 2017-2018 gab sie unter anderem ihr Debüt an der Volksoper Wien, beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, den Göteborger Symphonikern, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern und bei Tapiola Sinfonietta. Des Weiteren gab Anja Bihlmaier ihr USA-Debüt beim Toledo Symphony Orchestra. Im Sommer 2017 leitete sie die Premiere sowie zahlreiche Vorstellungen von Verdis „Rigoletto" (Regie: Philippe Arlaud) an der Oper im Steinbruch in Österreich. Die Premiere wurde vom ORF mitgeschnitten und ist auf DVD erschienen. In der Saison 2017-2018 dirigierte Anja Bihlmaier zudem Orchester wie das Gävle Symphony Orchestra, Jönköping Sinfonietta, Wermland Opera Orchestra und das Nordic Chamber Orchestera. Sie kehrte außerdem für Gastdirigate zum Göttinger Symphonie Orchester, dem Turku Symphony Orchestra, dem Orchester des TfN Hildesheim und dem Gothenborg University Orchestra zurück. Am Saarländischen Staatstheater dirigierte sie Puccinis La Bohème. Am Staatstheater Kassel leitete sie drei Sinfoniekonzerte und die Premiere von Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Diese wurde von Deutschlandradio Kultur live übertragen. Anja Bihlmaier wuchs im schwäbischen Abtsgmünd auf. Im Alter von 6 Jahren wurde sie erstmals musikalisch gefördert. Mit 12 Jahren erhielt sie Geigen- und Klavierunterricht. Zu ihren Lehrern gehörten u. a. Prof. Roland Baldini und Prof. Volker Stenzl. Bei Prof. Scott Sandmeier studierte sie Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg und schloss das Studium 2006 mit Diplom ab. Von 2004 bis 2005 war sie Stipendiatin der Dirigierklasse von Dennis Russell Davies und Jorge Rotter am Mozarteum in Salzburg, Österreich. 2006 gewann Anja Bihlmaier den 3. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb „Dimitri Mitropoulos“ in Athen. Sie war zudem Stipendiatin der Brahmsgesellschaft Baden-Baden e. V. und der Richard Wagner Stiftung. 2008 wurde sie zum Finale des Donatella Flick Dirigentenwettbewerbs in London eingeladen. Als Mitglied des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats besuchte Anja Bihlmaier zwischen 2005–2008 Meisterkurse bei Sian Edwards, Peter Gülke, Günther Herbig, Gunter Kahlert, Kenneth Kiesler, Klauspeter Seibel und Jac van Steen. Sie nahm zudem an Meisterkursen bei Kirk Trevor und Tsung Yeh teil. Zu ihren Mentoren zählt sie Giordano Bellincampi, Peter Gülke, Karen Kamensek und Antony Hermus. Anja Bihlmaier lebt derzeit in Kassel. In ihrer Freizeit fährt sie Rennrad und widmet sich mit großer Leidenschaft dem Windsurfen.

  • Noa Wildschut - Violine
    „Ein musikalisches Wunder, originell, spontan und immer frei.“ (Süddeutsche Zeitung). Die niederländische Geigerin Noa Wildschut ist erst 17 Jahre alt, hat aber bereits ihren Platz in der internationalen klassischen Musikszene eingenommen. Im Alter von sechs Jahren spielte sie live im niederländischen Fernsehen im Rahmen des "Kinderprinsengrachtconcert 2007" in Amsterdam, im Alter von 7 Jahren gab sie ihr Debüt im Concertgebouw bei „Night of the Promising“ und seit September 2016 ist sie Exklusivkünstlerin bei Warner Classics. Noa Wildschuts erste CD, ein reines Mozart-Album, wurde im September 2017 veröffentlicht. Zum „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) in der Saison 2019/20 ernannt, wird eine Recital-Tournee Noa Wildschut durch Europas große Konzertsäle führen. Höhepunkte dieser Saison sind ihre Debüts mit dem Gürzenich Orchester, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und der Dresdner Philharmonie mit Michael Sanderling. Zudem spielt sie Duo-Rezitale mit Elisabeth Brauss unter anderem in Amsterdam’s Concertgebouw, Palais des Beaux-Arts in Brüssel und der Philharmonie Essen. 2019 wird Noa Wildschut im Rahmen des Rheingau Musik Festivals mit der Camerata Salzburg auftreten, dazu beim Mozartfest Würzburg und auf Einladung Igor Levits bei der Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings. In letzter Zeit erregte Noa Wildschut Aufsehen durch ihre Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra sowie in Konzerten mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra bei der Konzertreihe „Robeco“ im Amsterdamer Concertgebouw. Noa Wildschut wird regelmäßig zu Festivals und Orchester im In- und Ausland eingeladen. Sie musiziert mit inspirierenden Musikern wie Anne-Sophie Mutter, die Noa Wildschut als „eine der musikalischen Hoffnungen ihrer Generation“ beschreibt. Außerdem arbeitete sie mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, Residentie Orkest, Amsterdam Concertgebouw Chamber Orchestra und dem Konzerthausorchester Berlin. Preisträgerin zahlreicher Auszeichnungen, hat sie den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr in Weimar, den 1. Preis beim Iordens Violinwettbewerb in Den Haag und den Concertgebouw Nachwuchspreis 2013 gewonnen. Sie besuchte Meisterkurse bei Jaap van Zweden, Menahem Pressler, Frank Peter Zimmermann, Anner Bijlsma und Liviu Prunaru. Seit 2015 ist sie jüngste offizielle Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung. 2018 ist Noa Wildschut für die Carte Blanche Reihe mit dem Titel „Noa’s Choice“ beim Oranjewood Festival verantwortlich. Sie spielt eine Geige von Giovanni Grancino aus dem Jahr 1714, die ihr von der Niederländischen Stiftung für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt wurde. Ihr Bogen stammt von Benoît Rolland und wurde von der Anne-Sophie Mutter Stiftung für sie erworben. Noa Wildschut studiert bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11.06.2019 um 08:35 Uhr