Heut ist der schönste Tag! - Kaiserslautern
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    27. Mai 2019

Heut ist der schönste Tag!

So., 20.10.2019
17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sonntags um 5

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Christoph Poppen
Solist: Martin Mitterrutzner, Tenor
Moderation: Markus Brock
17.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Programm:
Evergreens von Robert Stolz, Hans May, Ralph Erwin, Jean-Paul-Égide Martini u. a.

Ticket-Preise:
Kategorie I 27,50 Euro, ermäßigt 18,00 Euro
Kategorie II 24,00 Euro, ermäßigt 16,00 Euro
Kategorie III 19,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro
Kategorie IV* 12,50 Euro, ermäßigt 8,50 Euro
(*Plätze mit eingeschränkter Sicht)
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Emanuel Altenburger

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie ist das jüngste deutsche Rundfunksinfonieorchester. Der Klangkörper entstand 2007 aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Chefdirigent ist der Brite Karel Mark Chichon. Er folgte Christoph Poppen, der die Position seit der Gründung des Orchesters 2007 innehatte. Stanislaw Skrowaczewski ist dem Orchester seit vielen Jahren als Erster Gastdirigent verbunden. Programmakzente setzt das Orchester sowohl im klassisch-romantischen Kernrepertoire wie auch an den äußeren Koordinaten des Repertoires. Unter Leitung von Chefdirigent Karel Mark Chichon entsteht zurzeit die Gesamtaufnahme des sinfonischen Werks von Antonin Dvorák. Mit Spezialisten erarbeitete historisch-informierte Interpretationen der Vorklassik sind genauso Bestandteil der Orchesterarbeit wie regelmäßige Uraufführungen zeitgenössischer Musik, die Vergabe von Auftragswerken oder die „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“, die allerjüngsten Komponisten ein Podium zur Aufführung erster Orchesterwerke bereitstellt. Der Aktionsraum der Deutschen Radio Philharmonie erstreckt sich über die Orchesterstandorte Saarbrücken und Kaiserslautern hinaus auch ins grenznahe Frankreich und Luxemburg, nach Mainz, Karlsruhe, Brüssel, Ludwigshafen und Worms. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach China, Japan und 2012 und 2014 nach Südkorea. Die Konzerte des Orchesters werden in den Hörfunkprogrammen des Saarländischen Rundfunks, des Südwestrundfunks oder über die European Broadcasting Union gesendet sowie im SR/SWR-Fernsehen und auf ARTE. Zu der umfangreichen Orchester-Diskographie gehören neben den Gesamteinspielungen der Sinfonien von Brahms, Mendelssohn, Tschaikowsky, Schumann und Gouvy mehrere mit internationalen Preisen ausgezeichnete CDs. Zuletzt wurde die CD „Französische Posaunenkonzerte“ (PercPro, Solist: Fabrice Millischer) und „Meditation“ (DG, Solistin: Elina Garanca) mit dem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet. Aktuell arbeitet das Orchester mit Chefdirigent Karel Mark Chichon an einer Gesamteinspielung der Sinfonien von Antonin Dvorák. „Klassik macht Schule“– ein Angebot aus Kinderkonzerten, Familienkonzerten und verschiedenen Musikvermittlungsprojekten wie z. B. 2015 der ARD Schulsinfonie „Gershwin-Experiment“ – richtet sich speziell an das junge Publikum.

  • Christoph Poppen - Dirigent
    Der Name Christoph Poppen steht seit Beginn seiner Dirigentenkarriere für innovative Programmatik und ein breit gefächertes Engagement für zeitgenössische Musik. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn u. a. zu den Bamberger Symphonikern, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Wiener Symphonikern, Orchestre Philharmonique de Radio France, Detroit und Indianapolis Symphony Orchestras, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, New Japan Philharmonic, Singapore Symphony Orchestra, Camerata Salzburg und zu Festivals wie der Biennale in Venedig. In der Saison 2017/18 pflegt Poppen weiter seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kölner Kammerorchester als dessen Chefdirigent und mit der Hong Kong Sinfonietta als Principal Guest Conductor. Er debütiert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra und dem Het Residentie Orkest, Wiedereinladungen führen ihn zum Nederlands Philharmonisch Orkest, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Orchestre de Pays de Savoie und dem Bilkent Symphony Orchestra. Poppen gilt als gefragter Operndirigent, zuletzt dirigierte er sehr erfolgreich Mozarts Entführung aus dem Serail am Aalto Theater in Essen und leitete die Neuinszenierung von Glucks Iphigénie in Aulis an der Staatsoper Stuttgart. 2016 betreute er eine Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni am Teatro Carlo Felice in Genua. An der Oper Frankfurt dirigierte er konzertante Aufführungen von Bizets Perlenfischern und die Wiederaufnahme der Zauberflöte, ebenso war er durch die musikalische Leitung von Sing für mich, Tod über den Komponisten Claude Vivier mit der musikFabrik bei der RuhrTriennale in Gelsenkirchen aufgefallen. 2017 leitete er die konzertante Aufführung von Webers Oberon an der Oper Köln. Christoph Poppen hatte im Lauf der Jahre einige bedeutende Chefpositionen in Deutschland inne. Von 1995-2006 war Christoph Poppen Dirigent und künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, dem er in kürzester Zeit ein neues Profil verlieh. Seine unverwechselbare Programmatik, die auf der Gegenüberstellung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire basierte und viele Auftragswerke beinhaltete, fand international Beachtung. Im August 2006 wurde Christoph Poppen zum Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken ernannt, von 2007 bis 2011 dann Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Christoph Poppen ist künstlerischer Leiter des hoch erfolgreichen Internationalen Musikfestivals Marvão in Portugal, das er 2014 ins Leben rief. Christoph Poppen war Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Detmold und in der Folge an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, deren Rektor er war zwischen 1996 und 2000. Von 2001 bis 2005 war Christoph Poppen künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Seit 2003 ist er Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater München.

  • Martin Mitterrutzner - Tenor
    Der aus Hall in Tirol stammende Tenor erhielt seine Ausbildung bei Brigitte Fassbaender. Erste Bühnenerfahrung konnte er bereits im Alter von 10 Jahren als Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte unter Sir John Eliot Gardiner sammeln. 2007 wurde er erst 23-jährig mit der Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper ausgezeichnet. Zuerst war Martin Mitterrutzner Mitglied des Ensembles am Tiroler Landestheater, bevor er in der Spielzeit 2011/2012 in das Ensemble der Oper Frankfurt wechselte, wo er u. a. als Andres in Wozzeck, als Giannetto in La gazza ladra, als, Iopas in Les Troyens, als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail und als Fenton in Falstaff in einer Neuproduktion von Keith Warner zu erleben war sowie 2014 sein Rollendebüt als Don Ottavio in einer Neuinszenierung des Don Giovanni von Christof Loy gab. Vor kurzem war er ebenfalls in Frankfurt als Camille de Rosillon in einer Neuproduktion von Claus Guth in der Lustigen Witwe zu erleben. Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2018/19 zählen u. a. eine Rückkehr auf die Bühne der Semperoper Dresden als Tamino in der Zauberflöte, Händels Rodelinda an der Oper Frankfurt, eine szenische Neuproduktion von Mozarts Requiem in Aix-en-Provence in einer Regie von Calixto Bieito, Konzerte mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Gürzenich Orchester, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Concentus Musicus sowie Liederabende in Ingolstadt und bei der Schubertiade Schwarzenberg. Bisher führten ihn Gastengagements u. a. bereits als Tamino an das Opernhaus in Zürich, an die Semperoper Dresden und das Festspielhaus Baden-Baden, als Pane (La Calisto) an die Bayerische Staatsoper und zu den Salzburger Festspielen, wo er 2012 als Brighella in Strauss’ Ariadne auf Naxos unter Daniel Harding debütierte und wohin er im Sommer 2013 als Ferrando in Sven Eric Bechtolfs Neuproduktion von Così fan tutte zurückkehrte. 2016 gab er sein Debüt am Theater an der Wien. Als Konzertsolist verfügt Martin Mitterrutzner über ein breit gefächertes Repertoire von Bach und Händel bis hin zu Werken von Benjamin Britten und Sven David Sandström und trat bereits mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Jun Märkl, bei der Internationalen Bachakademie mit Helmuth Rilling, bei den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša, dem Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Hessischen Staatsorchester unter Marc Piollet, dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano sowie dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst auf. Als Liedsänger arbeitet er seit 2014 regelmäßig mit dem Pianisten Gerold Huber, mit dem er bisher mit Liederabenden an der Frankfurter Oper, in der Kölner Philharmonie, beim Heidelberger Frühling oder bei der Schubertiade Schwarzenberg zu hören war. Überdies zeugen mehrere CD-Einspielungen und DVD Produktionen von Martin Mitterrutzners regem künstlerischen Schaffen. 2015 erschien beispielweise bei Decca die preisgekrönte Neueinspielung von Vincis Oper Catone in Utica unter der Leitung von Riccardo Minasi.

  • Markus Brock - Moderation
    Markus Brock, 56, ist Fernsehmoderator bei 3sat und dem SWR. Seit 30 Jahren moderiert er Talkshows, Magazine und Reportagesendungen wie den „MuseumsCheck“ auf 3sat und die „Musikalische Reise“ sowie große Livesendungen für den SWR. Neben diversen weiteren Sendungen für ARD und ZDF hat er 10 Jahre lang bei SWF3 zahlreiche Radiosendungen moderiert. Der gelernte Redakteur mit Politik- und Soziologiestudium wollte früher selbst Musiker werden und moderiert seit langem mit großer Freude Orchesterkonzerte - besonders gerne die Deutsche Radio Philharmonie.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17.05.2019 um 09:24 Uhr