Pressemitteilung vom 30.09.2026

Bebauungsplan regelt Bau einer neuen Rettungswache am Kniebrech

Pläne für dritte Feuerwache werden im Frühjahr vorgestellt

Der Stadtrat hat durch einen einstimmigen Beschluss am 28. September die bauplanungsrechtliche Grundlage für den Neubau einer neuen Rettungswache des DRK am Kniebrech geschaffen. Diese soll auf dem Eckgrundstück südlich der Entersweilerstraße errichtet werden, welches bislang hauptsächlich als Parkplatz genutzt wird. Das Grundstück gehört der Stadt und wird mit einem Erbbaupachtvertrag ans DRK verpachtet. Das südwestlich gelegene Gelände der Jugendverkehrsschule sowie die im Osten angrenzende Pumptrack-Anlage bleiben bestehen.

Das Bebauungsplanverfahren wurde vor zwei Jahren begonnen, nachdem das DRK mit seinen Plänen an die Stadt herangetreten war, einen Ersatzneubau für die bestehende Wache am Standort Augustastraße/Friedrichstraße zu schaffen. Letztere entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen Rettungsstützpunkt und kann am bisherigen Standort auch nicht neu errichtet werden. Durch den Neubau am ausgewählten Standort soll eine optimale notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Die Rettungswache soll insbesondere durch Flächen für den Katastrophenschutz funktional ergänzt werden.

Die Grundlage für den Bebauungsplanentwurf bildet ein Bebauungskonzept des DRK. Dieses sieht einen zusammenhängenden Gebäudekomplex mit Fahrzeughallen für die Rettungswache und den Katastrophenschutz im östlichen Teil der Fläche und einer dreigeschossigen Bebauung mit den für die Rettungswache erforderlichen Funktionsräumen im mittleren Teil der Fläche vor. Im westlichen Teil der Fläche wird ein Parkhaus mit Stellplätzen für Katastrophenschutzfahrzeuge und ebenso für die Beschäftigten der Rettungswache sowie die ehrenamtlich Tätigen im Katastrophenschutz entstehen. 

Der Bebauungsplan setzt dem Projekt planerische Leitplanken, wodurch eine städtebaulich verträgliche bauliche Umsetzung gewährleistet wird. Er beinhaltet unter anderem Festsetzungen zur Gebäudehöhe, zur Dachbegrünung sowie zum vollständigen Erhalt und Schutz der Platanenreihe entlang der Entersweilerstraße. 

Neue Feuerwache nicht in der Entersweilerstraße
Vom Tisch ist eine Nutzung des Grundstücks an der Entersweilerstraße als kombinierter Standort zusammen mit einer neuen Feuerwache. Seit längerem plant die Stadt zwei neue Feuerwachen im Stadtgebiet, um den gesetzlichen Anforderungen der Erreichbarkeit der Stadtteile im Ernstfall gerecht zu werden. Während für die neue Wache im Westen der Standort an der Von-Miller-Straße bereits feststeht, ist für die neue Wache im Osten noch kein Standort abschließend gefunden. Die Idee einer gemeinsamen Nutzung der Flächen am Kniebrech durch DRK und Feuerwehr wurde geprüft, von beiden aber nicht für zielführend befunden. Beigeordneter Manuel Steinbrenner kündigte nun in der Sitzung des Stadtrats an, im Frühjahr Pläne für die östliche Wache präsentieren zu wollen. Im Gespräch ist eine Fläche an der Donnersbergstraße.



Autor/in: Pressestelle

Kaiserslautern, 30.09.2026