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CITY Hacker School begeistert fürs Programmieren
Wie entsteht eigentlich eine eigene Webseite? Und macht Programmieren vielleicht sogar richtig Spaß? Das konnten Siebtklässlerinnen und Siebtklässler aus Kaiserslautern in dieser Woche bei der CITY Hacker School selbst herausfinden. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel besuchte das Projekt am Donnerstag an der Hochschule Kaiserslautern und schaute den Jugendlichen beim Programmieren über die Schulter.
Das Interesse war groß: Alle siebten Klassen der Kaiserslauterer Schulen waren eingeladen worden und alle hatten ihre Teilnahme zugesagt. Vom 21. bis 25. September verbrachten die Schülerinnen und Schüler jeweils einen Vormittag an der Hochschule Kaiserslautern oder der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Dort lernten sie erste Grundlagen von HTML und CSS und setzten anschließend eigene Ideen in kleinen Projekten um.
Dass das Konzept aufging, zeigte sich auch beim Besuch der Oberbürgermeisterin. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, die Jugendlichen arbeiteten mit viel Begeisterung an ihren Projekten. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Feuereifer hier programmiert wird. Die Schülerinnen und Schüler schreiben nicht einfach ein paar Zeilen Code, sondern sehen direkt, was daraus entsteht“, so Kimmel. „Vielleicht geht die eine oder der andere heute nach Hause und denkt: Das möchte ich weitermachen.
Gleichzeitig erleben die Jugendlichen unsere Hochschulen ganz unmittelbar als Orte, an denen spannende Dinge passieren und ihnen viele Möglichkeiten offenstehen. Das ist zugleich eine schöne Werbung für unseren Hochschulstandort.“
Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von Studierenden sowie Mitarbeitenden der beiden Hochschulen und Auszubildenden des Kaiserslauterer Unternehmens WIPOTEC. Als ehrenamtliche „Inspirer“ vermittelten sie erste Programmierkenntnisse und gaben zugleich Einblicke in ihren Studien- und Berufsalltag. So erfuhren die Jugendlichen ganz praktisch, welche Ausbildungs-, Studien- und Berufswege die IT bietet.
Nach Kaiserslautern geholt wurde die CITY Hacker School durch die WIPOTEC-Stiftung Margit und Theo Düppre. Gemeinsam mit der Hacker School gGmbH mit Sitz in Hamburg, der Hochschule Kaiserslautern, der RPTU und der Stadt ist ein Netzwerk entstanden, das Schulen, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringt.
Eine wichtige Rolle übernahm dabei das Bildungsmanagement der Stadt Kaiserslautern. „Unser Bildungsmanagement schafft es immer wieder, gute Partner zusammenzubringen und daraus Angebote zu entwickeln, die direkt bei unseren Schülerinnen und Schülern ankommen“, betonte Kimmel. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diese Woche möglich gemacht haben. Sie eröffnen jungen Menschen die Chance, bereits in der siebten Klasse erste Informatikkenntnisse zu sammeln und ganz praktisch zu erleben, was sie damit anfangen können.“ Für einen Wissenschafts-, Technologie- und KI-Standort wie Kaiserslautern sei es wichtig, solche Erfahrungen frühzeitig zu ermöglichen. Die CITY Hacker School zeige dabei ganz konkret, welche Chancen aus der Zusammenarbeit von Schulen, Hochschulen und regionalen Unternehmen für Schülerinnen und Schüler entstehen können.
Erfahrungsaustausch zur CITY Hacker School (v.l.n.r. ): Norbert Wehn (Professor RPTU/ Kuratorium Wipotec-Stiftung ), Klaus Knopper (Vizepräsident Hochschule), Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Julia Freudenberg (Geschäftsführerin Hacker School), Ralf Kleber (Beirat Hacker School), Stefan Steidel (Professor Hochschule), Mandy Schiefner-Rohs (Proffessorin RPTU), Jens Kühn (Vorstand Wipotec-Stiftung), Tina Ehmann (Projektleiterin Hacker School), Leo van Waveren (Professor RPTU), Sabine Michels (Bildungsmanagement Stadt KL) und Margret Wesely (Projekt Managerin MINT Wipotec-Stiftung). © Stadt Kaiserslautern
Autor/in: Pressestelle
Kaiserslautern, 28.09.2026