Die geschichtlichen Wurzeln der Stiftskirche gehen - wie könnte es anders sein in Kaiserslautern - auf Barbarossa zurück, der an dieser Stelle ein Kloster errichten ließ. Nachdem dieses Prämonstratenser-Kloster 1511 aufgelöst worden war, entstand hier zunächst ein weltliches Stift, das zwar nur bis 1565 existierte, doch bis heute noch im Namen weiter existiert.
Die Stiftskirche entstand auf den Mauern eines Vorgängerbaues. Mit dem Chor wurde der älteste Bauabschnitt Ende des 13. Jahrhunderts fertig gestellt, während das Langhaus - ein hochgotischer Hallenbau mit schmalen Seitenschiffen - erst zu Beginn des 14. Jahrhunderts angebaut wurde. Eine bauliche Besonderheit sind die zweigeschossigen Fenster.
An den kirchenpolitisch bedeutsamen Zusammenschluss zur "Vereinigten protestantisch-evangelisch-christlichen Kirche" erinnert ein Marmordenkmal von Professor Knoll in der Eingangshalle des Hauptportals: Es zeigt unter anderem Johannes Calvin, Martin Luther, Philipp Melanchton, Ulrich Zwingli, Ulrich von Hutten und Franz von Sickingen.
Heute ist die Stiftskirche eine protestantische Pfarrkirche. Für Besucher ist sie täglich von 15:00 bis 17:00 Uhr, außerdem
montags 12:00 bis 14:00 Uhr,
dienstags 11:00 bis 13:00 Uhr,
donnerstags 17:00 bis 19:00 Uhr und samstags 11:00 - 17:00 Uhr.
Spielzeiten des Glockenspiels:
täglich um 09:30, 11:00, 12:30, 15:00, 16:30, 18:30 und 20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sowie bei Trauungen entfällt in der Regel das Spiel um 09:30 Uhr und 11:00 Uhr.

