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    14. Nov. 2018
Leitbild

Der Stadtrat der Stadt Kaiserslautern hat bereits im Jahr 2000 als erste Stadt in Rheinland-Pfalz ein Leitbild zur nachhaltigen Entwicklung verabschiedet.

Blick auf Kaiserslautern vom Stadion aus; zu sehen ist im Vordergrund das Arbeitsamt, weiter hinten Stiftskirche, Rathaus, Martinskirche, Museum Pfalzgalerie, Fachhochschule u.v.m.

Situation

Die Stadt Kaiserslautern verfügt als Oberzentrum der Westpfalz über viele Behörden und andere Einrichtungen von überörtlicher Bedeutung. Die meisten MitarbeiterInnen dieser Einrichtungen arbeiten freundlich und kundenorientiert. In Teilbereichen gibt es aber immer noch Defizite im Umgang. Andererseits bestehen auch bei den Bürgern noch Schwellenängste und Vorurteile gegenüber den Behörden.

 

Ziele

Wir schaffen einen besseren Service für die BürgerInnen und mehr Verständnis füreinander. Die Verwaltungen, der Handel und andere Dienstleistungseinrichtungen sollen noch bürgerfreundlicher arbeiten. Der Bürger soll als Kunde betrachtet werden. Entscheidungen und Vorgehensweisen müssen so transparent sein, dass die Bürger sie verstehen und möglichst mittragen.

 

 

Bildung

Bildung ist Zukunft

Junge blickt durch ein Mikroskop. An den Seiten des Mikroskops stehen chemische Instrumente,  ein aufgeschlagenes Buch und an der Tafel sind Chemische Verbindungen und Reaktionen notiert

Situation

Kaiserslautern verfügt über ein niveauvolles und breitgefächertes Bildungsangebot. Die Schullandschaft zwischen Stadt und Umland ist nicht ausgewogen und führt zu Überlastungen der Gymnasien, Hauptschulen und Realschulen. Die Akzeptanz der Hauptschulen hat bei der Bevölkerung deutlich nachgelassen.
Probleme mit verhaltensauffälligen Kindern belasten die schulische Ausbildung. Die gegenwärtigen Rahmenbedingungen werden dieser Situation nicht gerecht. Die heutige Bevölkerung ist nicht hinreichend über die Bildungsmöglichkeiten und Bildungswege informiert. Häufig werden nicht kindgemässe Entscheidungen bei der Wahl von Bildungswegen getroffen.
Die sachliche und personelle Ausstattung von Schulen und schulischen Einrichtungen entspricht noch nicht den pädagogischen Erwartungen. Es gibt Jugendliche, die ohne Abschluss ihre Schullaufbahn beenden und damit geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Ausserschulische Partner sind bereit, Ausbildung und Erziehung zu unterstützen. Die Universität und die Fachhochschulen haben grosse Bedeutung für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Ihre Ressourcen werden noch nicht hinreichend genutzt.

 

Ziele

Wir wollen eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Schulen, den Schulträgern, den Hochschulen, der Wirtschaft und anderen ausserschulischen Partnern, damit die vorhandenen Bildungsangebote optimal ausgenutzt und entwickelt werden. Bessere Information der Bevölkerung hilft bei der Wahl der Schullaufbahn. An allen Schulen sollte eine psychosoziale Beratung und Betreuung gewährleistet sein. Die Schulsozialarbeit an allen Hauptschulen und die Entwicklung nach dem Konzept der Stadtteilschule soll weiterverfolgt werden. Die sachliche Ausstattung der Schulen muss verbessert werden.
Die wichtige Rolle der Universität und der Fachhochschulen im Bildungsbereich zum Vorteil der wirtschaftlichen Entwicklung der Region muss im Bewusstsein der Bevölkerung noch stärker verankert werden. Die Ressourcen der Hochschule sind besser zu nutzen.

Neue Berufsfelder verdienen besondere Aufmerksamkeit und sollten schneller in Bildungsangebote aufgenommen werden.

 

 

Energie

Sonnige Aussichten für Kaiserslautern

Leuchtende Glühbirne vor grünem Hintergrund

Situation

Die Energieversorgung von Kaiseslautern basiert primär auf den fossilen Energieträgern Gas, Kohle und Öl. Umweltfreundliche regenerative Energiequellen, wie z. B. Wind, Sonne und Biomasse, spielen bisher kaum eine Rolle. Kaiserslautern liegt in einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Zahlreiche Betriebe und Institutionen forschen und arbeiten in der Umwelttechnik. Dies sind wichtige Ansatzpunkte für eine zukunftsbeständige Energieversorgung, bei der vor allem die Solarenergie und Biomasse (Holz aus der Forstwirtschaft und unbehandeltes Holz aus der holzverarbeitenden Industrie) eine wichtige Rolle spielen.

 

Ziele

Wir wollen aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber nachfolgenden Generationen die regenartiven Energieträger Sonne, Wind und Biomasse stärker nutzen. Durch den effizienteren Umgang mit Energie wollen wir Energie sparen. Kaiserslautern soll die wirtschaftlichen Chancen der Solartechnologie nutzen und sich als Solarstadt profilieren. Der Verbrauch von Kohle, Öl und Gas soll durch bessere Aufklärung der Bevölkerung und durch technische Massnahmen vermindert werden.
Wir arbeiten daran, als Mitgliedsstadt im Klimabündnis zum Wohle unserer Bevölkerung und zum Schutz unseres Klimas unsere treibhauswirksamen Gase bis um Jahr 2005 gegenüber 1990 halbieren.

 

 

Freizeit/Fremdenverkehr

Ein schönes Stück Pfalz

 

Zwei Wanderer stehen auf einer Wiese mit braunem Gras ;Die eine liest eine Karte ,der andere zeigt in die Ferne.

Situation

Kaiserslautern bietet eine einzigartige naturräumliche Lage, die vor allem durch das Biosphärenreservat Naturpark Pfäzerwald geprägt wird. Die vielfältige Hotellerie und Gastronomie, ein attraktives Kulturangebot etc. und die Anziehungskraft des 1.FC Kaiserslautern bieten gute Ansatzpunkte für Freizeit- und Fremdenverkehrs- aktivitäten. Das breit gefächerte Übernachtungsangebot einschliesslich der Tagungsmöglichkeiten stösst lediglich bei Grossveranstaltungen auf Kapazitätsprobleme.
Kaiserslautern bietet eine Provinzialität im positiven Sinne, die eine "echte” Grossstadt nicht bieten kann. Zur Förderung des Fremdenverkehrs werden aussergewöhnliche Veranstaltungen wie die Landesgartenschau in Pauschal- angebote eingebunden.

 

Ziele

Wir bekennen uns zum liebenswerten Imgage einer kleinen Grossstadt und wollen uns nicht einseitig auf einzelne Imageträger ausrichten. Besondere Chancen im Bereich des Fremdenverkehrs sehen wir in einer intensiven Vermarktung als Seminar-, Tagungs- und Kongressstadt und in Aktivurlaubsangeboten mit landes- und denkmalpflegerischen Schwerpunkten. Das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche soll verbessert werden.
Die nötige Ergänzung des Naherholungsangebotes muss in Einklang mit landespflegerischen Zielsetzungen erfolgen. Die Freizeit- und Fremdenverkehrs- aktivitäten in Stadt und Umland sollen besser verknüpft werden. Es soll verstärkt um ausländische Touristen und Gäste aus den Partnerstädten geworben werden.

 

 

 

Gesundheit

menschlich - kompetent - zukunftsorientiert

Ein Arzt zeigt einem jungem Paar Röntgenbilder.

Situation

Mit dem Westpfalzklinikum, das weit über die Region hinaus bekannt ist, den vielen Fachärzten und dem breit gestreuten medizinischen Behandlungsangebot besteht in Kaiserslautern ein gutes Versorgungsniveau. Versorgungsengpässe bestehen derzeit noch in den flankierenden Therapiebereichen der Logopädie und Ergotherapie sowie in Teilbereichen der Rehabilitation. Auch in den Bereichen Augenheilkunde und gemeindepsychiatrische Versorgung besteht noch Nachholbedarf. Auf den Gebieten der Forschung und der Aus-, Fort- und Weiter- bildung im Gesundheitswesen hat Kaiserslautern vieles zu bieten. Die Versorgung, Betreuung und Rehabilitation älterer Menschen ist verbesserungsfähig. Nicht alle Angebote des Gesundheitswesens sind ausreichend bekannt.

 

Ziele

Wir wollen eine bessere Information der Öffentlichkeit über das vorhandene gute Angebot im Gesundheitswesem. Die gemeindenahe Psychiatrie muss ausgebaut werden. Die Augenheilkunde muss leistungsfähiger werden. An Universität und im Krankenhaus sollen interdisziplinäre medizinische Institutionen angesiedel werden. Die älteren Menschen müssen im Gesundheitswesen der Stadt besondere Berücksichtigung finden. Das Angebot der teilstationären und ambulaten Rehabilitation erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Gesundheitsbedarfs- planung der Stadt. Kaiserslautern soll sich um die Ansiedlung medizinisch- technischer Firmen bemühen.

 

 

 

Handel

Stadt und Handel - Hand in Hand

Ein Mann und eine Frau stehen vor dem Schaufenster eines Juweliers.

Situation

Kaiserslautern ist das Oberzentrum eines grossen, ländlich geprägten Einzugs- bereiches. Der Ruf der Stadt als Einkaufsstandort isr recht gut. Der innerstädtische Handel hat gegenüber dem Handel am Stadtrand und dem Handel in konkurrierenden Umlandsgemeinden an Boden verloren. Es gibt immer weniger Facheinzelhandelsgeschäfte und traditionelle Kaufleute. Potentielle Kunden wie die US-Amerikaner und die Besucher der FCK-Spiele werden nicht ausreichend als Zielgruppe angesprochen. Auch die Gestaltung von Teilbereichen der Innenstadt kann noch verbessert werden. Der Wochenmarkt und die Altstadt sind besonders attraktiv.

 

Ziele

Wir wollen Kaiserslautern als Einkaufsstadt duch ein effektives Stadtmarketing, ein ausgewogenes Warenangebot, guten Service, brügerfreundliche Verkehrs- regelungen und stadtgestalterische Massnahmen attraktiver machen. Hierbei bedarf die Innenstadt einer besonderen Unterstützung. Das Gewerbegebiet West als das grösste Einkaufsgebiet der Westpfalz soll verkehrsmässig besser angebunden werden. Einzelhandelsrelevante Entscheidungen erfolgen künftig nur noch auf der Basis einer Gesamtkonzeption. Die Grundversorgung der Bevölkerung in den Wohngebieten und die Förderung des Verkaufs regionaler Produkte ist uns ein besonderes Anliegen.

 

 

 

Kinder / Jugend

Mehr leben, mehr erleben in der Stadt

Spielende Kinder auf dem Spielplatz im Volkspark

Situation

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die nicht ausreichende Bereitstellung geeigneter Ausbildungsplätze gehört zu den gravierendsten Problemen für Jugendliche in Kaiserslautern. Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen werden zu wenig berücksichtigt. Kinder und Jugendliche werden nicht ausreichend in die betreffenden Entscheidungsprozesse eingebunden.
Es gibt ein vielfältiges Angebot der Kinder- und Jugendhilfe sowie des kommerziellen Freizeitbereiches. Noch engagieren sich viele ehrenamtliche Kräfte in Vereinen und Verbänden und sind offen für neue Ideen. Ihre Arbeit wird aber nicht hinreichend gewürdigt.
Im Freizeitbereich fehlen attraktive Angebote wie Schwimmbad, Discos, informelle Jugendtreffs in den Stadtteilen und eine Eissportanlage. Es fehlen wohnungsnahe und offene Angebote im Bereich Betreuung, Spiel und Freizeit.

 

Ziele

Wir wollen die Ausbildungssituation junger Menschen verbessern. Um der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu begegnen, müssen zudem mehr Arbeitsplätze für ausgebildete und für ungelernte Kräfte geschaffen werden. Jugendliche müssen stärker an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden.
Das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche soll wesentlich erweitert werden. Die Freizeitangebote müssen für Kinder und Jugendlich leicht erreichbar sein. Die Betreuungs-, Beratungs- und Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und ihre Familien sind zu optimieren und weiterzuentwickeln.

 

 

 

Kultur

Kaiserslautern - für Kultur immer gut

Eine Ansicht der Außenfassade von vorne und von der Seite.

Situation

Kaiserslautern verfügt über zahlreiche bedeutsame Kultureinrichtungen, wie z. B. Pfalztheater, Pfalzgalerie, Emmerich-Smola-Musikschule, Kammgarn, Fruchthalle, Theodor-Zink-Museum, SWR, Atlantische Akademie, Studium integrale, Konservatorium, private Galerien. Das Kulturprogramm ist vielfältig, hält Schritt mit den internationalen Trends und entspricht den sich ändernden Kulturbedürfnissen. Kaiserslautern hat eine aktive freie Künstlerszene.

 

Ziele

Wir fördern Kaiserslautern als Kulturstadt, indem wir das vorhandene vielfältige Kulturangebot bereichern, optimieren, besser koordinieren und stärker im Bewusstsein der Bürger verankern. Die freie Kulturszene, das Ansprechen aller Zielgruppen und der kulturelle Austausch mit den ausländischen Mitbürgern verdienen mehr Aufmerksamkeit. Wir wollen die Kulturangebote auch den Bürgern zugänglich machen, die bisher keinen Zugang finden konnten. Kunst im Stadtbild soll sichtbar und im Alltag für den Bürger erlebbar werden.

 

 

 

Regionale Produkte

Regional - Genial

Nah gezoomte, reife Äpfel an Baum

Situation

Im ländlichen Umfeld der Stadt Kaiserslautern werden zahlreiche Produkte erzeugt, die für die Stadtbewohner von besonderem Interesse sind. Immer mehr Kunden wollen wissen, woher die (landwirtschaftlichen) Produkte kommen und wie sie hergestellt werden.
Der Wochenmarkt in Kaiserslautern ist ein besonderer Anziehungspunkt. Bereits 10 Prozent der Marktbeschicker für landwirtschaftliche Produkte sind Direktvermarkter aus der Region. Durch den direkten Kontakt zwischen Erzeuger und Verbraucher werden Produktinformationen transparent und lebendig vermittelt. Der Kunde kann sich durch Verkostung von Geschmack und Frische der Produkte persönlich überzeugen. Leider wird derzeit nur eine begrenzte Produktpalette angeboten. Weitere interessante Produkte sind bislang nur auf den Bauernhöfen direkt zu beziehen, was mit Anfahrtswegen verbunden ist. Darüber hinaus sollte die ortsansässige Gastronomie verstärkt regionale Erzeugnisse in ihr Angebot aufnehmen.

 

Ziele

Wir streben die Einrichtung eienr zentralen Vermarktungseinrichtung an, in der regionale Erzeugnisse angeboten werden. Dadurch entfallen lange Einkaufs- und Transportwege. Dies ist ein Beitrag zur Verminderung des Verkehrs und dadurch eine Reduzierung des Kohlendioxidausstosses.

Mehr Angebote in der gastronomie durch regionale Spezialitäten und prägen einer "Regionalen Küche” fördert den Fremdenverkehr.

Die Bürger und Bürgerinnen müssen durch geeignete massnahmen besser informiert werden.

 

 

 

Soziales

Offen heißt betroffen

Einen Blick auf eine junge Mutter mit ihren beiden Kindern, die in die Kamera lächeln

Situation

Die weltweite Rezession hat in Kaiserslautern besonders durchgeschlagen. Die Gründe sind die Monostrukturen und die ausgeprägte Strukturschwäche in der Region. Zusätzlich führt der Abbau von vielen zivilen Arbeitsplätzen bei den NATO- Stationierungstruppen zum Anstieg der Erwerbslosigkeit und Armut. Damit wächst das soziale Konfliktspotential und die Gefahr sozialer Ausgrenzungs- und Entwertungsprozesse. Insbesondere Jugendliche leiden unter zunehmender Perspektivlosigkeit. Beschäftigungsinitiativen, Beratungsstellen und Bedarfspläne stellen ein sinnvolles Unterstützungsangebot dar, können aber nur Notbehelf und nicht die Lösung des Problems sein. Handlungsbedarf besteht auch im Bereich der Obdachlosigkeit.
Die Stadt verfügt über viele Hilfsangebote, wie ambulante Hilfezentren, Altenheime, psychosoziale Beratungsangebote, Schuldnerberatung. Das Engagement ehrenamtlich tätiger Personen, beispielsweise im Bereich der Wohlfahrts- und Sportverbände, leistet einen sehr wichtigen Beitrag.

 

Ziele

Wir widmen unsere Aufmerksamkeit stärker den sozialen Problemen in Kaiserslautern und fördern das Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungs- gruppen. Neben den allgemeinen Problemen, wie mangelhafte Integration von Aus- ländern und Spätaussiedlern, Benachteiligung von Alleinerziehenden und Familien mit Kindern, sind insbesondere die arbeitsmarktspezifischen Probleme der Region zu lösen. Konversion ist als Chance zu verstehen und zu nutzen. Das Verständnis zwischen den Generationen soll gefördert werden. Die Be- dürfnisse von Senioren sollen stärker berücksichtigt werden. Ehrenamtliche Sozialarbeit in den Stadtteilen soll aufgewertet werden. Vorhandene Lücken bei den sozialen Angeboten sollen geschlossen werden. Soziale Einrichtungen müssen stärker vernetzt werden. Betroffene sollen besser an die bestehenden Angebote herangeführt werden.

 

 

 

Sport

Kaiserslautern - natürlich sportlich

Die Minigolfanlage auf dem Gartenschaugelände ist gut besucht von Jung und Alt.

Situation

Die Stadt Kaiserslautern verfügt über zahlreiche Sportvereine mit einem guten und vielseitigen Angebot. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist das grosse ehrenamtliche Engagement in den Vereinen. Der Sportanlagen-bestand in der Stadt ist gut, aber verbesserungsbedürftig. Der 1.FCK hat Magnetwirkung im regionalen, überregionalen und internationalen Bereich. Lediglich im Bäderbereich und bezüglich einer Eisenbahn ist die Situation verbesserungsfähig.

 

Ziele

Wir wollen erreichen, dass das Sportangebot in Kaiserslautern künftig neue Trends und die sich ändernden Bedürfnisse der Bürger im Einklang mit der Natur berücksichtigt. Jugendliche sollen wieder stärker für den Sport begeistert werden. Hierzu ist auch eine stärkere Unterstützung der Vereine mit eigenen Sportanlagen und eine Verbesserung im Bäderbereich erforderlich.

 

 

 

Städtebau

Nachhaltige Stadtentwicklung für uns und unsere Kinder

Einfamilienhaus mit Bagger und Bauzaun

Situation

Kaiserslautern ist eine überschaubare, kompakte Stadt mit geringeren Über- lastungserscheinungen als sie in Ballungsgebieten vorkommen. Kurze Wege prägen die Kernstadt. Eine ganze Reihe von Wohnvierteln ist durch eine besondere architektonische Ausprägung charakterisiert. Nach den starken Kriegszerstörungen entstanden qualitätsvolle Wiederaufbauten, aber auch städtebauliche Fehl- entwicklungen. Die dörflich geprägten Vororte haben bisher ihren besonderen Charakter gewahrt.
Die Fussgängerzone und ihr Umfeld sind noch weiter entwicklungsfähig. Das Wohnen in der Innenstadt hat an Attraktivität verloren. Wegen des Mangels an ausreichenden und preisgünstigen Bauplätzen wandern Bauinteressenten in das Umland ab. Obwohl gute Ansätze vorhanden sind, ist ein weiterer Ausbau der Grünflächen und ihrer Verbindung nötig.

 

Ziele

Wir wollen eine nachhaltige Stadtentwicklung, bei der die Stadtfunktionen Arbeiten, Wohnen, Versorgen, Kultur, Freizeit, Erholung und Verkehr optimal miteinander verknüpft werden, und die gesellschaftlichen Veränderungen Bercüksichtigung finden. Die Innenstadt soll für die Besucher und als Wohnstandort attraktiver werden.
Bei der bedarfsgerechten Ausweisung von neuen Baugebieten müssen ökologische und soziale Aspekte besonders betrachtet werden. Besondere Anliegen sind die Durchgrünung der Stadt, wieder mehr Wasser im Stadtbild sowie die Gestaltung der Stadteingänge und Plätze.
Die Stadtentwicklung orientiert sich in allen Bereichen an den Belangen von Geh- behinderten und Rollstuhlfahrern.

 

 

 

 

Umwelt

um Welt

Blick über den Rand eines besäten Acker bei blauem Himmel.

Situation

In Kaiserslautern sorgt der Waldbestand für vergleichsweise gute Umwelt- bedingungen. Die Stadtentwicklung und die vielfältigen Nutzungsansprüche von Wirtschaft und Gesellschaft gehen zu Lasten der natürlichen Lebensgrundlagen. Die naturnahen Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden nachhaltig verändert, bestimmte Tier- und Pflanzenarten werden sogar verdrängt. Erhöhter Handlunsgbedarf besteht auch bei den problematischen Bodenverunreinigungen auf Militärliegenschaften, Industrieflächen und Deponien.
Wasser sowie alle Feuchtgebietslebensräume haben sowohl eine herausragende kulturhistorische als auch ölologische Bedeutung für die Stadt und verdienen deshalb eine besondere Aufmerksamkeit.

 

Ziele

Wir wollen, dass Natur- und Umweltschutz in allen gesellschaftlichen Bereichen vorangetrieben wird. Politiker, Verwaltung und Bevölkerung müssen stärker für ökologische Zusammenhänge sensibilisiert werden. Die Grünflächen in der Stadt und im Umland müssen erhalten, ausgebaut und miteiander verbunden werden. Für die Bereiche Luftqualität und Lärmminderung sowie für den Wasser- und Bodenschutz müssen deutliche Verbesserungen erzielt werden. Die ökologischen Aspekte sind gleichrangig neben den ökonomischen und sozialen Anforderungen der Stadtentwicklung zu beachten. Bevor Flächen ausserhalb der Stadt neu bebaut werden, sollen Flächen in der Stadt sowie dort vorhandene Bausubstanz genutzt werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem ökologisch gestalteten Wohnumfeld.

 

 

 

Verkehr

Für gute Luft und schöne Stadt: Fahre Bus und Bahn, nehme Fuss und Rad

Man blickt die Rudolf-Breitscheid-Straße hinunter in Richtung Rathaus. Mehrere Autos und ein Bus fahren auf dieser Straße über eine grüne Ampel. Direkt vor dem Betrachter steht eine Bushaltestelle.

Situation

Kaiserslautern liegt zentral im europäischen Raum und ist über die Autobahn A 6, die Autobahn A 63 und die Bahnlinie Mannheim-Paris an das internationale Verkehrsnetz angebunden. Die Schienenverbindung an benachbarte Oberzentren ist noch verbesserungsbedürftig.
Der innerstädtische Strassenverkehr wird bestimmt durch die hochbelastete Ost-West-Achse, die innerstädtische Strukturen durchschneidet. Die Entlastungs- strassen (Nord- und Südtangente) sind bislang nur in Teilen ausgebaut. Charakteristsich für Kaiserslautern sind enge Strassen, in denen sich der Autoverkerh besonders negativ auswirkt. Die Parkraumsituation wird von der öffentlichkeit als kritisch empfunden. Die Stadt wird durch ein sternförmiges Busnetz erschlossen. Fahrplan, Betrieb und Liniennetz sind noch verbesserungs- fähig. Das Radwegenetz weist innerstädtisch und in der Verbindung mit dem Umland noch Lücken auf.

 

Ziele

Wir wollen neben der vorhandenen guten Autobahnanbindung die Verbesserung des Schienenverkehrs beispielsweise durch eine Direktverbindung von Kaiserslautern nach Mainz und einen Haltepunkt für die deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsbahnen.
Der öffentliche Personennahverkehr soll in einem Verkehrsverbund mit dem Umland und entsprechend den Bedürfnissen der Bürger, Pendler und Besucher der Stadt Kaiserslautern optimiert werden. Durch die sinnvolle Nutzungszuordnung soll unnötiger Verkehr vermieden werden. Der unvermeidbare Verkehr wird stadt- verträglich organisiert. Die Verkehrsplanung muss künftig die Interessen der schwächeren Verkehrsteilnehmer, also der Kinder, Senioren, Behinderten, Fussgänger und Radfahrer stärker berücksichtigen.

 

 

 

Wirtschaft

Kaiserslautern in Form: Wir nutzen Chancen

Blick auf eine Fabrikanlage mit Rohren und fünf Lagertürmen mit einem hohen Schornstein

Situation

Der Raum Kaiserslautern bietet Unternehmen interessante Entwicklungsmöglich- keiten. Die zentraleuropäische Lage und hervorragende "harte” und "weiche” Standortfaktoren wie Autobahnanschluss, qualifizierte Arbeitskräfte, Lage in einem der grössten zusammenhängenden Waldgebiete Europas und hohe Wasserqualität bilden eine solide Grundlage für eine positive Wirtschaftsentwicklung. Die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologien wächst durch das in der Region vorhandene Know-how seit Jahren besonders stark. Traditionell dominieren noch Maschinen- und Fahrzeugbau. Diese Industrien durchlaufen einen dynamischen Modernisierungsprozess. Neue Technologie haben überall Einzug gehalten und sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die Universität, die Fachhochschule und Forschungsinstitute sind der Motor für die Regionalentwicklung. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind auch die in der Region stationierten Streitkräfte der NATO.

 

Ziele

Wir wollen den Wirtschaftsstandort Kaiserslautern stärken. Um dies zu erreichen, unterstützen wir eine dauerhafte Fortentwicklung im Dienstleistungssektor und im produzierenden Gewerbe sowie die Stärkung der Impulsgeber im Bereich Forschung und Entwicklung. Wir streben ein ausgewogenes Verhältnis von Gross-, Mittel- und Kleinbetrieben mit einem hohen Anteil an modernen Technologien an. Die herausragende Ausgangssituation für Existenzgründungen werden wir weiter fördern und ausbauen. Die Chancen der Konversion nutzen wir konsequent.

 

 

 

Wohnen

Zeitgemässes Wohnen für alle

Blick auf einen altmodischen Schirmlampe und einen rustikalen runden Tisch

Situation

Der Wohnungsmarkt in Kaiserslautern ist weitgehend ausgeglichen. Das Wohnen in der Innenstadt wird durch zahlreiche Faktoren, wie beispielsweise die negative Parksituation, zurückgedrängt. Trotz einzelner städtebaulicher Mängel und der Parkproblematik sind die Bürger der Stadt mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Den Bürgern ist ihr Wohnumfeld sehr wichtig.

 

Ziele

Wir wollen, dass die guten Wohnverhältnisse noch verbessert werden. Dabei müssen die gesellschaftlichen Veränderungen stärker berücksichtigt werden. Hierzu sollen die Bedürfnisse von Familien mit geringerem Einkommen, der älteren Menschen und der Behinderten besonders beachtet werden. Integrierte Wohnmodelle und die Erhaltung des vielschichtigen Wohnungsangebotes sollen sozialen Fehlentwicklungen entgegenwirken. Die Gestaltung des Wohnumfeldes muss ökologische Aspekte stärker berücksichtigen. Wir benötigen mehr und gepflegtere Grünflächen.

 

Referat Umwelt

Standort
Referat Umweltschutz
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Vorzimmer
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Frau Dech-Pschorn
Referatsleiterin
2. OG / A213
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