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Hitze und Trockenheit


Presse-Information:
26. Juli 2017


Temperaturentwicklung und Hitze in Kaiserslautern
AG Extremwetterereignisse zeigt messbare Klimawandelfolgen auf

Die Arbeitsgruppe Extremwetterereignisse, die sich dezernatsübergreifend bei der Stadtverwaltung gebildet hat, will in regelmäßigen Abständen über die möglichen Klimawandelfolgen, die sich in Starkregenereignisse oder Hitzeperioden abbilden, berichten, für das Thema sensibilisieren und die Bevölkerung über mögliche Vorsorgemaßnahmen aufklären. So sind die messbaren Temperaturentwicklungen beispielsweise ein Beleg für die zu erwartenden Klimaveränderungen in unserer Region.

Feststellen lässt sich, dass es seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 einen deutlichen Trend zu global steigenden Temperaturen gibt. Dieser spiegelt sich auch im rheinland-pfälzischen Klima wider: die Trendgerade seit 1881 zeigt bereits einen Anstieg der Jahresmitteltemperatur um 1,5 Grad Celsius.

Mit Hilfe von Klimaprojektionen wird das Klima bis Ende des 21. Jahrhunderts berechnet: für Rheinland-Pfalz wird ein Anstieg der Jahresmitteltemperatur um circa 1,5 bis 5 Grad Celsius gegenüber dem langjährigen Mittel (1971-2000) erwartet. 2014 präsentierte sich Rheinland-Pfalz als Rekordjahr mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,7 Grad Celsius, es war damit 2,1 Grad Celsius wärmer als das langjährige Mittel.

Kaiserslautern zählt mit durchschnittlich 40 bis 50 Sommertagen und zehn bis 15 heißen Tagen von über 30 Grad Celsius sowie mit 1575 bis 1650 Stunden Sonnenschein im Jahr zu einer der wärmeren Regionen von Rheinland-Pfalz. Die Jahresmitteltemperatur liegt in Kaiserslautern bei 10,4 Grad Celsius, was aber noch unter den Tagesmaximumtemperaturen der großen Flusstälern von Mosel, Nahe und Rhein liegt. In den Sommermonaten Juni, Juli und August werden beispielsweise im Naturraum Saar-Nahe-Bergland im Mittel Temperaturen von etwa 18 Grad Celsius erreicht.

Grundsätzlich gehört Rheinland-Pfalz im bundesweiten Vergleich zu den sonnenscheinärmeren Regionen. Dennoch wurden in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz bereits einige Temperaturrekorde gebrochen: So war der März 2017 der wärmste seit Beginn der regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen. Im April war Rheinland-Pfalz das zweitsonnigste Bundesland. Als Folge mussten Erdbeeren und Spargel bewässert werden. In Bad-Kreuznach wurde am 29. Mai mit 34,6 Grad Celsius der bundesweite Höchstwert gemessen und damit der bisherige Mairekord um 0,6 Grad überboten. Und zu guter Letzt wurde in Trier am 22. Juni der bundesweite Höchstwert gemessen und damit der bisherige Junirekord um 2,1 Grad überboten.

Quelle: Die Auswertungen stammen vom rheinland-pfälzischen Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen in Trippstadt (Stand 12. Juli 2017)


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