Nähmaschinen gespendet zum Maskennähen!

40 Bürgerinnen und Bürger spendeten nach einem Aufruf der Freiwilligen Agentur Ende April ihre Nähmaschine, die bis dato ein Schattendasein führte und nun zum Maskennähen im Einsatz ist.

Den Anstoß zu der Aktion gab Michelle Sturgis-Kratz von den Kaiserslauterer Maltesern mit dem Satz: „Wenn ich mehr Nähmaschinen hätte, könnten wir noch mehr Masken nähen.“

Radio Antenne, das Kaiserslauterer Amtsblatt und die Rheinpfalz sorgten dafür, dass die Aktion bekannt wurde.

Verteilt wurden die Maschinen an die Malteser, das ASZ, das P 90, NILS-Wohnen im Quartier und das Ökologieprogramm der Stadt Kaiserslautern. Auch nach Corona werden die Maschinen für soziale Zwecke zum Einsatz kommen.

Allen Spendern und Spenderinnen und allen ehrenamtlichen Näherinnen und Nähern ein herzliches Dankeschön.


Hier Fotos von der Aktion beim Kaiserslauterer Malteser Hilfsdienst:

Nachfolgend ein Bericht vom  Wohnprojekt „Wohnen in P90“ vom Ökumenischen Gemeinschaftswerk.

„Perlen“ und P90 nähen Alltagsmasken

Alltagsmasken werden zuhauf und an vielen Orten benötigt. Auf Vermittlung durch die Freiwilligen Agentur der Stadt Kaiserslautern beteiligen sich auch Mitglieder des Perlentreffs e.V. und BewohnerInnen des Wohnprojektes Wohnen in P 90 an der Herstellung von Alltagsmasken.
Eine muntere Gruppe von acht Frauen und zwei Männern näht seit dem 04.05.20 in zwei getrennten Räumlichkeiten des Wohnprojekt „Wohnen in P 90“ Alltagsmasken für den Malteser Hilfsdienst und das Wohnprojekt NILS. Mitarbeiterin Leila Zitouni, zugleich Vorsitzende des Treffs  arabischstämmiger Frauen „Perlentreff e.V.“, hat die multinationale Nähgruppe organisiert. Darunter sind auch drei Bewohnerinnen aus dem Wohnprojekt P 90. Algerien, Eritrea, Marokko, Somalia, Syrien und Tunesien sind die Herkunftsländer der Nähgruppe. „Es herrscht eine gute Stimmung und es geht lebhaft zu“, so Andreas Philipp Breier, Hausleitung von P 90. „Dank der guten Vernetzung, gespendeter Maschinen und Stoffen konnten wir innerhalb kürzester Zeit interessierte MitstreiterInnen gewinnen. Dank der bereits vorhandenen und gelebten Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus konnten wir unter Einhaltung der gängigen Abstandsregelungen und Hygienebestimmungen direkt aus dem Stand mit der Produktion der Alltagsmasken beginnen. Bereits 80 Masken konnten genäht werden“, so die bisherige Bilanz von Breier. Ein positiver Nebeneffekt: Es hat sich eine tolle Gemeinschaft gefunden, die an einer solidarischen Aufgabe mitwirkt. „Nach dem Ramadan werden wir gemeinsam feiern“, so der einhellige Tenor der Gruppe. „Wir sind stolz, einen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu können“, so Leila Zitouni.

Gruppe von Frauen und einem Mann an Nähmaschinen
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