Bezauberndes!-Abgesagt - Kaiserslautern
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    25. Jan 2021

Bezauberndes!-Abgesagt

Silvesterkonzert

Do., 31.12.2020
17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

17:00 Uhr, Konzert, Fruchthalle

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Pietari Inkinen
Solisten: Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Julian Steckel, Violoncello

Programm:
Eric Ewazen:
"A Western Fanfare"
"Grand Valley Fanfare"
Rodion Schtschedrin:
Carmen-Suite für Streicher und Schlagzeug
Tschaikowsky:
Pezzo capriccioso für Violoncello und Streicher op. 62 (Bearbeitung: Viktor Suslin)
Johann Strauss:
Wein, Weib und Gesang op. 333 (Bearbeitung: Alban Berg)

Ticket-Preise
Kategorie I 44,00 Euro
Kategorie II 39,00 Euro
Kategorie III 34,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Pietari Inkinen - Leitung
    Pietari Inkinen ist seit September 2017 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Er ist auch Chefdirigent des Japan Philharmonic Orchestra und der Prager Symphoniker. Von 2015 bis Ende August 2019 wirkte er als musikalischer Leiter der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Im Sommer 2020 wird er die Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen dirigieren. Mit der Deutschen Radio Philharmonie setzt Pietari Inkinen auf klare Programmlinien: Ein wichtiges Projekt sind die Studioaufnahmen zu Sinfonien-Zyklen von Sergej Prokofjew und Antonín Dvořák. Das Œuvre von Jean Sibelius mit besonderem Blick für Repertoire-Raritäten bildet einen weiteren Schwerpunkt. Sein Debütalbum mit der Deutschen Radio Philharmonie ist bei SWRmusic erschienen und gibt mit Ausschnitten aus Wagners Siegfried bereits einen Vorgeschmack auf seine Arbeit in Bayreuth. Zu Höhepunkten der letzten und kommenden Spielzeiten zählen Debüts beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gürzenich-Orchester, NDR Elbphilharmonie Orchester, SWR Symphonieorchester und Budapest Festival Orchester. Als Gast stand er am Pult vieler namhafter Orchester, darunter: Staatskapelle Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre Philharmonique de Radio France, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra und Helsinki Philharmonic. Im Herbst 2018 kehrte Pietari Inkinen für Aufführungen von Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an die Opera Australia nach Melbourne zurück, wo er schon 2016 mit großem Erfolg die Wiederaufnahme von Wagners Ring des Nibelungen leitete. Dafür erhielt er bereits 2014 den Helpmann Award für das beste Operndirigat. Er hatte außerdem Engagements an der Finnischen Nationaloper, am Théâtre de la Monnaie, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Bayerischen Staatsoper. Am Teatro Massimo in Palermo leitete er Wagners Rheingold und Walküre, an der Dresdner Semperoper stand er am Pult der erfolgreichen Neuproduktion von Eugen Onegin. Mit dem New Zealand Symphony Orchestra entstand die Einspielung aller Sinfonien von Sibelius (Naxos) und Rautavaaras Manhattan Trilogy. Für EMI spielte er eine Wagner-CD mit dem Tenor Simon O'Neill ein sowie Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 und Brittens Cello Symphony gemeinsam mit Johannes Moser (Hänssler).

  • Elisabeth Kulman - Mezzosopran
    Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Klassikwelt. Sie begeistert Publikum und Kritik mit ihrem warmen, farbenreichen Timbre, Charisma und kreativer Eigenständigkeit. Ihre Multi-Genre-Musikshow “La femme c’est moi” präsentiert sie in bedeutenden Sälen von Wien bis Tokio. Mit Raffinesse und feinem Humor verschmilzt Elisabeth Kulman darin verschiedene Musikstile von Oper, klassischem Lied über Musical bis Pop zu stimmiger Einheit und zeigt ihre virtuose Wandelbarkeit. Wichtiger Partner ist ihr dabei der Wiener Arrangeur Tscho Theissing. Mit ihm entstanden auch Bearbeitungen von Zarah Leander-Songs für das ZDF-Silvesterkonzert 2017 unter Christian Thielemann, “Mussorgsky Dis-Covered” mit internationalem Jazzquartett sowie “Hungaro Tune” mit Symphonieorchester und Jazzsolisten. Besonderes Lob finden Elisabeth Kulmans dramaturgisch „durchkomponierten“ Liederabende mit ihrem langjährigen Klavierpartner Eduard Kutrowatz. Regelmäßige Auftritte bei der Schubertiade und anderen bedeutenden Lied-Festivals sowie CDs dokumentieren ihre gemeinsame Arbeit. Nach einer fast zwanzigjährigen internationalen Opernkarriere mit allen wichtigen Fachpartien von Gluck über Wagner und Verdi bis Weill entschloss sich Elisabeth Kulman im Jahr 2015, ihren Schwerpunkt auf Konzerte zu verlegen. Sie ist regelmäßiger Gast bei den führenden Orchestern der internationalen Musikmetropolen und singt ein weitgespanntes Repertoire unter Dirigenten wie Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Simon Rattle, Philippe Jordan, Herbert Blomstedt, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Teodor Currentzis und Marek Janowski. Eine besonders enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt. Ihre Ausbildung erhielt Elisabeth Kulman an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. 2001 debütierte sie an der Wiener Volksoper in der Sopran-Partie der Pamina. 2005 wechselte sie in das dramatische Mezzosopran- und Altfach. Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper avancierte sie rasch zum Publikumsliebling. Ihre Bekanntheit setzt sie für gerechte Verhältnisse in der Klassikwelt ein. Sie ist Mitbegründerin des Vereins art but fair, Betreiberin des Youtube-Kanals What’s Opera Doc und Initiatorin von #voiceit für eine Kultur der Würde.

  • Julian Steckel - Violoncello
    Musik entsteht aus einer Erfüllung. Das Publikum spürt, ob auf der Bühne jemand empfindet, was er ausdrückt, oder imitiert, was er glaubt, empfinden zu müssen. Julian Steckel spielt wie jemand, der etwas Lebendiges zu teilen hat. „Als Interpret vertraue ich meiner inneren Landschaft immer mehr und lasse das Publikum hinein. Es ist eine Verwundbarkeit, die einen letztlich aber stärker macht.“ Das sagt der Cellist Ende 2018, dem Jahr, in dem sein erstes Kind geboren wurde. Seine Überzeugungskraft ist gewachsen, die eigenen Bilder sind reicher geworden. Steckel ist bereit, sich für die Musik und sein Publikum in die Waagschale zu werfen. Er ist sich dabei seiner Verantwortung für das bewusst, was häufig der ‚Wille des Komponisten‘ genannt wird: In der ernsthaften Auseinandersetzung mit der Partitur spürt er den Verbindungen nach, die ein Stück im Inneren zusammenhalten. „Wenn du nur ein Zimmer einer Wohnung kennst und nicht weißt, dass die Wohnung noch sieben weitere hat, kannst du nicht einmal das Zimmer verstehen.“ Wenn er auf die Bühne geht, weiß man die Musik bei ihm gut aufgehoben, freut sich darauf zu hören, was er in ihr findet, verlässt sich darauf, was die Musik durch ihn sagen will. Erfahrungen, Erinnerungen, Orte, Begegnungen häuft das Leben automatisch an. Was einen Menschen auszeichnet ist, wie er daraus hervorgeht: Nach dem Gewinn des ARD Musikwettbewerbs 2010 ging Julian Steckels Solokarriere los. Seitdem trat er mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und den Sankt Petersburger Philharmonikern auf. Er arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Christoph Eschenbach, Sir Roger Norrington, Valery Gergiev, Jakub Hrůša, Mario Venzago, Fabien Gabel, John Storgårds, Lahav Shani, Antony Hermus, Christian Zacharias und Michael Sanderling. Im Bereich der Kammermusik gehören und gehörten Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Renaud Capuçon, Veronika Eberle, Vilde Frang, Karen Gomyo, Antoine Tamestit, Lars Vogt, Elisabeth Leonskaja, Paul Rivinius, Denis Kozhukhin und die Quartette Modigliani, Armida und Ébène zu seinen Partnern. Wenn Steckel über bisherige Stationen und Begegnungen spricht, dann merkt man: Er lässt sich nicht von äußeren Erwartungen treiben, sondern vertraut einem organischen Wachsen, den Dingen, die auftauchen, wenn man mit einem wachen Bewusstsein durch das Leben geht. Sein Spiel ist von einer Mühelosigkeit, die keine technischen Grenzen zu kennen scheint. Eine energische Kraft, die aus wenig Aufwand entsteht. Etwas, was viele suchen und nur wenige finden. Talent und die Kindheit im musikalischen Elternhaus sieht er als Geschenk, genau wie die Begegnung mit seinen Lehrern. „Schon mein erster Lehrer hatte Leichtigkeit und Einfachheit zum Kernprinzip des Spielens erhoben. Hör dir zu, plane, was du tust, mach es lieber gleich richtig. Dieser Einsicht verdanke ich eigentlich alles.“ Julian Steckel studierte bei Ulrich Voss, bei Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas. Heute unterrichtet er selbst, als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München. In der laufenden Saison gibt Julian Steckel sein Debüt mit dem Münchner Kammerorchester (Clemens Schuldt), dem Orchestra della Toscana (Alexander Mayer) und dem MDRSinfonieorchester Leipzig unter der Leitung von Dennis Russell Davies. Wiedereinladungen führen ihn u.a. zum Nationaltheater-Orchester Mannheim, dem Belgrade Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Québec (Otto Tausk) sowie dem Kristiansand Symfoniorkester und dem Auckland Symphony Orchestra, gemeinsam mit Giordano Bellincampi. Daneben bleibt Kammermusik für ihn Inspirationsquelle und kommunikativer Nährboden: u.a. bringt er mehrmals den kompletten Zyklus der Beethoven Sonaten für Violoncello und Klavier mit Paul Rivinius zum Klingen und ist auf Australien-Tournee mit dem Skride Quartett sowie im Trio mit Karen Gomyo und Olli Mustonen.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01.12.2020 um 07:23 Uhr