Mozartsche Welten - Kaiserslautern
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    16. Apr 2021

Mozartsche Welten

DRP

Do., 10.06.2021
12:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

12:00 Uhr Essen
13:00 Uhr Konzert, SWR-Studio


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigentin: Nodoka Okisawa
Solistin: María Dueñas, Violine
Moderation: Sabine Fallenstein

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183
Wolfgang Amadeus Mozart
Violinkonzert D-Dur KV 218

Die junge Japanerin Nodoka Okisawa hat beim renommierten 56. Dirigentenwettbewerb in Besançon 2019 kongenial sowohl den „Grand Prix de Direction“ als auch Publikumspreis und Orchesterpreis des Wettbewerbsorchesters Deutsche Radio Philharmonie gewonnen. So kam es zu ihrem heutigen Debüt, in dem sie sich ganz in Mozartsche Welten begibt. Mozart schrieb seine g-Moll Sinfonie Nr. 25 als 17-Jähriger in Salzburg. Drängende synkopierte Rhythmen, verbissene Tonrepetitionen, dramatische „unisoni“, chromatische Härten und eine melancholische Grundstimmung bestimmen den Charakter der Sinfonie. Ganz anders das lichte Violinkonzert D-Dur, das der 19-Jährige 1775 mit französischem Flair und ganz im „galanten“ Stil komponierte. Wie „Öl“ sei es ihm von der Hand gegangen. Diese Leichtigkeit und Eleganz sind die Herausforderung an die junge spanische, mehrfach preisgekrönte Geigerin María Dueñas.

Zu diesem Konzert findet am Vormittag
um 10.00 Uhr ein Probenbesuch
für Schulklassen statt.
Voranmeldung erforderlich:
0631 365-2202 und 365-1410

Foto: María Dueñas © Tam Lan Truong

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Mitwirkende

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  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Nodoka Okisawa - Dirigentin
    „Wie Okisawa dem Orchester Sicherheit gibt, wie sie mit natürlicher Autorität die komplexe Partitur gestaltet, das Lautstärkespektrum mutig in alle Richtungen ausreizt, das beeindruckt. Auf baldiges Wiederhören!“ Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel Nodoka Okisawa ist Gewinnerin des renommierten Concours international de jeunes chefs d’orchestre de Besançon 2019, bei dem sie neben dem „Grand Prix“ auch mit dem Orchester- sowie Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Bereits 2018 gewann sie mit dem Tokyo International Music Competition for Conducting einen der wichtigsten internationalen Dirigierwettbewerbe. Mit Beginn der Saison 2020/21 wird Nodoka Okisawa Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und Assistentin von Kirill Petrenko. Neben der Assistenz des Chefdirigenten in Konzert und Oper umfasst das Aufgabenfeld ihres zweijährigen Stipendiums auch die Leitung eigener Konzertprojekte zusammen mit den Akademisten der Berliner Philharmoniker. Highlights der aktuellen und der nächsten Saison sind ihre Debüts unter anderem beim NHK Symphony Orchestra, Yomiuiri Nippon Symphony Orchestra und dem New Japan Philharmonic Orchestra, sowie bei der Deutschen Radio Philharmonie, dem St. Petersburg Symphony Orchestra, dem Orquesta de Extremadura und der Real Filharmonía de Galicia. Vergangene Engagements führten sie bereits zum Tokyo Philharmonic Orchestra und zum Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt / Oder. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Neeme und Paavo Järvi sowie Kurt Masur. 2019 wurde sie für die Riccardo Muti Italian Opera Academy in Tokio ausgewählt, auch 2020 erhielt sie eine Einladung, gemeinsam mit Riccardo Muti Verdis „Macbeth“ zu erarbeiten. Weitere Erfahrungen sammelte sie in der Vergangenheit als Assistenzdirigentin des Ensemble Kanazawa sowie bei Opernproduktionen in Japan und Europa. Geboren 1987 im japanischen Aomori, erlernte sie seit früher Kindheit Klavier, Cello und Oboe. Sie studierte Dirigieren an der Tokyo University of the Arts bei Ken Takaseki und Tadaaki Otaka sowie nach erworbenem Master-Abschluss auch an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christian Ehwald und Hans-Dieter Baum, wo sie 2019 das Studium ebenfalls mit einem Master abschloss. Nodoka Okisawa lebt in Berlin. Quelle: KD Schmid

  • María Dueñas - Violine
    María Dueñas (*2002 in Granada/Spanien) studiert seit 2016 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie an der Kunstuniversität Graz in der Klasse des weltweit anerkannten Pädagogen Prof. Boris Kuschnir. Von der Online-Plattform The Violin Channel als Rising Star gefeiert, ist die junge Geigerin bereits Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Zuletzt wurde sie beim II. Vladimir Spivakov International Violin Competition (Russland, 2018) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Trotz ihres jungen Alters kann María Dueñas viele internationale Wettbewerbserfolge vorweisen: 1. Preis in der Senior Altersgruppe des Yankelevitch Wettbewerbs (Russland, 2018), 1. Preis im Rahmen des Zhuhai Mozart International Competition (China, 2017), Grand Prix und Sonderpreis für die beste Interpretation einer Solo-Sonate beim G.P.Telemann Wettbewerb (Polen, 2017). Neben einer mehrjährigen Förderung der Jeunesses Musicales Madrid und der AIE (Asociación de Intérpretes y Ejecutantes) wurde María Dueñas 2017 als junge Geigerin mit dem größten Entwicklungspotential der Prinz von Hessen-Preis der Kronberg Academy verliehen. 2019 debütierte María Dueñas in den USA mit dem San Francisco Symphony Orchestra unter der Leitung von Marek Janowski. In Europa spielte sie bisher u.a. mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia, den Moscow Virtuosi, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Lahti Symphony Orchestra unter Dima Slobodeniouk, dem Kammerorchester Madrid, dem Dresdner Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Siberian Philharmonic Orchestra, in Konzerthäusern wie dem Auditorio Nacional in Madrid und in der Berliner Philharmonie. Außerdem war María Dueñas zu Gast beim Granada International Music Festival, dem Verbier Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihrem Auftritt im Großen Saal des Wiener Musikvereins zusammen mit dem Bruno Walter Symphony Orchestra unter Jack Martin Händler, ging der jungen Solistin im Alter von 15 Jahren ein großer Traum in Erfüllung. María Dueñas‘ Interessen liegen nicht nur allein beim Geigenspiel, denn sie widmet sich auch mit großer Leidenschaft der Kammermusik und der Komposition. Zuletzt wurde sie beim Jugend-Kompositionswettbewerb ‚Von fremden Ländern und Menschen‘ für ihr Werk Farewell prämiert. Auch als Mitglied des Hamamelis Quartetts wurde sie mehrmals ausgezeichnet; zum einen im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Jacobs School of Music (Indiana/USA), zum andern mit einem 1. Preis beim Fidelio Kammermusikwettbewerb (Wien, 2017). Der von ihrem Talent und ihrer Musikalität inspirierte Komponist Jordi Cervelló (*1935 in Barcelona) widmete ihr mehrere Solo-Werke, die María Dueñas eigens in Barcelona zur Uraufführung brachte. Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen ihr Debut mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck, ihr Debut mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Konzerte mit Pablo Heras-Casado sowie das Neujahrskonzert 2020 mit dem Estonian National Symphony Orchestra. Rezitale mit Itamar Golan bringen María Dueñas nach Bilbao wie nach Schloss Elmau, nach Tokyo mit Akira Eguchi und zum Jurmala Festival mit Julien Quentin. Zusammen mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia nimmt sie ihre erste CD auf. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete María Dueñas 2016 und 2017 als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds aus und stellt ihr seither eine Violine von Nicolaus Gagliano, Neapel 17?4, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland, leihweise zur Verfügung. Zusätzlich spielt María Dueñas eine Guarneri del Gesu „Muntz“ aus dem Jahre 1736, eine großzügige Leihgabe der Nippon Music Foundation.

  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08.01.2021 um 07:45 Uhr