Extrem expressiv - Kaiserslautern
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    17. Jan 2021

Extrem expressiv

Konzert a la Carte DRP

Do., 25.02.2021
12:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

12:00 Uhr Essen
13:00 Uhr Konzert,


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Valentin Uryupin
Solist: Ilya Gringolts, Violine
Moderation: Sabine Fallenstein
Rezitation: Barbara Seeliger

Programm:
Nicolo Paganini
Violinkonzert Nr. 1 Es-Dur op. 6
Lyrik-Lesung

„Expressiver, kompromissloser als
Gringolts kann man kaum Geige
spielen“ – schrieb die Süddeutsche
Zeitung. Der russische Geiger,
Schüler von Itzhak Perlman, gewann
in jungen Jahren den Internationalen
„Premio Paganini“. Höchste
Anforderungen stellt Paganinis
zirzensisches 1. Violinkonzert von
1817/1818 an den Solisten: „An den
schwierigsten Stellen scherzt er mit
all jenen Griffen, die keine andere
Hand wagen würde, in der Zartheit
wird er zu einem unwiderstehlichen
Verführer ... schlägt jedes Hindernis
nieder, jede Begrenzung und
erträgt keine Gesetze“, so eine
zeitgenössische Kritik.

Zu diesem Konzert findet am Vormittag
um 10.00 Uhr ein Probenbesuch
für Schulklassen statt.
Voranmeldung erforderlich:
0631 365-2202 oder 365-1410

Foto: Ilya Gringolts © Mats Baecker

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Mitwirkende

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  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Valentin Uryupin - Dirigent
    Valentin Uryupin, Gewinner des 8. internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti 2017, ist in doppelter Hinsicht ein Ausnahmemusiker: Bevor er am Dirigentenpult Erfolge feierte, entschied er als Klarinettist mehr als 20 internationale Wettbewerbe für sich und konzertierte weltweit. Angesichts seiner zahlreichen Dirigate – sowohl im Opern- als auch im sinfonischen Bereich – tritt seine Solistenkarriere inzwischen immer mehr in den Hintergrund; allerdings ist Valentin Uryupin gelegentlich in play-conduct-Konzerten in beiden Rollen, als Dirigent und Klarinettist, zu erleben. Seit 2011 ist Valentin Uryupin regelmäßiger Dirigent des Orchesters MusicAeterna an der Permer Oper, das 2004 von Teodor Currentzis gegründet wurde und inzwischen bei zahlreichen internationalen Gastspielen begeistert. Als Chefdirigent und künstlerischer Leiter steht er seit 2015 dem Sinfonieorchester von Rostow am Don vor. Regelmäßig leitet er Konzerte am Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater Nowosibirsk und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Minsk. Daneben führten ihn Gastdirigate unter anderem ans Teatro Real in Madrid, zum RTÉ National Symphony Orchestra Dublin, ans Mariinski-Theater Sankt Petersburg, zum Russischen Nationalorchester und zum Ural Philharmonic Orchestra. Die laufende Saison begann für Valentin Uryupin furios: Bei fünf ausverkauften Konzerten in China wurde er mit dem Staatlichen Akademischen Orchester „Evgeny Svetlanov“ begeistert gefeiert. Das renommierte Orchester, an dessen Pult er regelmäßig zu erleben ist, wird er im kommenden Jahr wieder auf einer großen Tournee durch Großbritannien leiten. Daneben ist er in der nächsten Zeit unter anderem beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, beim SWR Symphonieorchester, beim Frankfurter Opern- und Museumsorchester, bei der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, an der Oper Athen und bei der George Enescu Philharmonie in Bukarest zu Gast. Bei Konzerten mit dem Haydn Orchester Bolzano dirigiert er Werke von Widmann und Beethoven sowie Mozarts Klarinettenkonzert, bei dem er auch den Solopart übernimmt. Valentin Uryupins Repertoire umfasst über 30 große Opern und Ballette sowie ein breites Spektrum an Orchestermusik, darunter viele zeitgenössische Werke von Komponisten wie John Adams, Gija Kantscheli, Henri Dutilleux, Jörg Widmann und Kusma Bodrow. Beide seiner Studien – Klarinette (2009) und Dirigieren (2012) – absolvierte Valentin Uryupin am Moskauer Staatskonservatorium. Zu seinen Lehrern zählen Gennadi Roschdestwenski und der Klarinettist Evgeny Petrov; zudem assistierte er Valery Gergiev und Vladimir Jurowski.

  • Ilya Gringolts - Violine
    Expressiver, kompromissloser als Gringolts kann man kaum Geige spielen. (Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht) Der russische Geiger Ilya Gringolts überzeugt mit äußerst virtuosem Spiel und feinfühligen Interpretationen und sucht dabei stets nach neuen musikalischen Herausforderungen. Als gefragter Solist widmet er sich neben dem großen Orchesterrepertoire auch selten gespielten sowie zeitgenössischen Werken; Kompositionen von Peter Maxwell Davies, Augusta Read Thomas, Christophe Bertrand, Albert Schnelzer und Michael Jarrell wurden von ihm uraufgeführt, diese Saison folgt eine weitere Uraufführung von Bernhard Lang. Daneben gilt sein künstlerisches Interesse der historischen Aufführungspraxis. So arbeitet er regelmäßig mit Klangkörpern wie dem Finnish Baroque Orchestra oder Arcangelo zusammen. Ilya Gringolts konzertierte mit namhaften Orchestern wie dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, St. Petersburg Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und den beiden Orchestern des SWR. Jüngste Höhepunkte waren Projekte mit dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Israel Philharmonic Orchestra, Singapore Symphony Orchestra sowie den Bamberger Symphonikern. In die Saison 2019/20 startete er beim Enescu Festival mit der Aufführung von Michael Jarrells Violinkonzert. Es folgen weitere Einladungen zu weltweit renommierten Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, BBC Scottish Symphony Orchestra, Budapest Festival Orchestra, Radio Filharmonisch Orkest, Helsinki Philharmonic Orchestra, Orchestra della Toscana oder NRK Norwegian Radio Orchestra. Zudem ist Ilya Gringolts im Frühjahr 2020 Künstler in Residenz bei den Badenweiler Musiktagen, wo er neben seinem eigenen Gringolts Quartett unter anderem Meta4 und Kristian Bezuidenhout zu Gast hat. Als Primarius des 2008 gegründeten Gringolts Quartetts feierte er Erfolge unter anderem bei den Salzburger Festspielen, beim Lucerne Festival, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Edinburgh Festival und an den internationalen großen Häusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Luxembourg, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Konzerthaus Dortmund oder dem Teatro La Fenice in Venedig. Als äußerst geschätzter Kammermusiker arbeitet Ilya Gringolts regelmäßig mit Künstlern wie James Boyd, David Kadouch, Itamar Golan, Peter Laul, Aleksandar Madzar, Nicolas Altstaedt, Christian Poltera, Andreas Ottensamer, Antoine Tamestit und Jörg Widmann zusammen. Seiner umfangreichen Diskografie mit hochgelobten CD-Produktionen für die Deutschen Grammophon, BIS, Hyperion, Orchid Classics und Onyx fügte er 2013 seine von der Kritik mit Begeisterung aufgenommene Einspielung von Paganinis 24 Capricen für Violine solo hinzu. Der Aufnahme von Mieczysław Weinbergs Violinkonzert mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra im Jahr 2015 folgten zuletzt zwei weitere Orchester-Einspielungen: Dvořáks Violinkonzert mit der Prague Philharmonia sowie die Konzerte von Korngold und Adams mit dem Copenhagen Philharmonic unter Santtu-Matias Rouvali. 2018 erschien die zweite CD seiner Einspielung des kompletten Violinwerks von Strawinsky, aufgenommen mit dem Orquesta Sinfónica de Galicia unter Dima Slobodeniouk. Nachdem er zunächst Violine und Komposition in St. Petersburg studiert hatte, setzte Ilya Gringolts sein Studium bei Itzhak Perlman an der Juilliard School fort. 1998 ging er als Gewinner des Seite 1/2 www.karstenwitt.com internationalen Violin-Wettbewerbs "Premio Paganini” hervor, als jüngster Finalteilnehmer der Wettbewerbsgeschichte. Neben seiner Tätigkeit als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste wirkt Ilya Gringolts regelmäßig als Violin International Fellow am Royal Scottish Conservatoire in Glasgow. Er spielt eine Violine von Stradivari (1718 "ex-Prové").

  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.

  • Barbara Seeliger - Rezitation
    Barbara Seeliger absolvierte die Schauspielausbildung in ihrer Heimatstadt Berlin. Von 1992 bis 1998 war sie fest am Pfalztheater Kaiserslautern engagiert. Gastengagements führten sie u. a. nach Bern, Esslingen und Trier. Am Pfalztheater war sie in den letzten Spielzeiten häufig als Gast zu erleben, zuletzt als Oberschwester Martha Boll in den „Physikern“ und als Vera in „Dogville“, davor unter anderem als Belinda in „Der nackte Wahnsinn“ oder als Kassandra in „Die Orestie“. Zur Zeit steht sie als eine der Hexen in Shakespeares „Macbeth“ auf der Bühne. Außerdem spielt sie regelmäßig am Salontheater Taunusstein, derzeit in „Die Tür nebenan“ die „Sie“ und in „Ein Sommerabend im Wintergarten“ die Rolle der Sally Driscoll. Seit der Spielzeit 17/18 arbeitet sie außerdem als Theaterpädagogin am Pfalztheater Kaiserslautern.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08.01.2021 um 07:35 Uhr