Starke Frauen - Kaiserslautern
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    17. Jan 2021

Starke Frauen

Sinfoniekonzert DRP

Fr., 05.02.2021
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

19:15 Uhr Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20:00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirgent: Kristjan Järvi
Solisten: Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Gerald Preinfalk, Klarinette und Saxophon

Programm:
Werke von Camille Saint-Saëns, Emmerich Kálmán, Modest Mussorgski, Cole Porter, Andrew Lloyd Webber u. a.

Ticket-Preise (Preiskategorie B)
Kategorie I 30,00 Euro, ermäßigt 19,50 Euro
Kategorie II 26,50 Euro, ermäßigt 17,50 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Foto: Elisabeth Kulman © Stephan Polzer

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Kristjan Järvi - Dirigent
  • Elisabeth Kulman - Mezzosopran
    Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Klassikwelt. Sie begeistert Publikum und Kritik mit ihrem warmen, farbenreichen Timbre, Charisma und kreativer Eigenständigkeit. Ihre Multi-Genre-Musikshow “La femme c’est moi” präsentiert sie in bedeutenden Sälen von Wien bis Tokio. Mit Raffinesse und feinem Humor verschmilzt Elisabeth Kulman darin verschiedene Musikstile von Oper, klassischem Lied über Musical bis Pop zu stimmiger Einheit und zeigt ihre virtuose Wandelbarkeit. Wichtiger Partner ist ihr dabei der Wiener Arrangeur Tscho Theissing. Mit ihm entstanden auch Bearbeitungen von Zarah Leander-Songs für das ZDF-Silvesterkonzert 2017 unter Christian Thielemann, “Mussorgsky Dis-Covered” mit internationalem Jazzquartett sowie “Hungaro Tune” mit Symphonieorchester und Jazzsolisten. Besonderes Lob finden Elisabeth Kulmans dramaturgisch „durchkomponierten“ Liederabende mit ihrem langjährigen Klavierpartner Eduard Kutrowatz. Regelmäßige Auftritte bei der Schubertiade und anderen bedeutenden Lied-Festivals sowie CDs dokumentieren ihre gemeinsame Arbeit. Nach einer fast zwanzigjährigen internationalen Opernkarriere mit allen wichtigen Fachpartien von Gluck über Wagner und Verdi bis Weill entschloss sich Elisabeth Kulman im Jahr 2015, ihren Schwerpunkt auf Konzerte zu verlegen. Sie ist regelmäßiger Gast bei den führenden Orchestern der internationalen Musikmetropolen und singt ein weitgespanntes Repertoire unter Dirigenten wie Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Simon Rattle, Philippe Jordan, Herbert Blomstedt, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Teodor Currentzis und Marek Janowski. Eine besonders enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt. Ihre Ausbildung erhielt Elisabeth Kulman an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. 2001 debütierte sie an der Wiener Volksoper in der Sopran-Partie der Pamina. 2005 wechselte sie in das dramatische Mezzosopran- und Altfach. Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper avancierte sie rasch zum Publikumsliebling. Ihre Bekanntheit setzt sie für gerechte Verhältnisse in der Klassikwelt ein. Sie ist Mitbegründerin des Vereins art but fair, Betreiberin des Youtube-Kanals What’s Opera Doc und Initiatorin von #voiceit für eine Kultur der Würde.

  • Gerald Preinfalk - Klarinette und Saxophon
  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung
    Dr. Burkhard Egdorf, 1954 in Bremen geboren, Abitur in Stade/Elbe, studierte in Göttingen Musikwissenschaft und Pädagogik. 1983 schloss er dieses Studium mit dem Magister Artium ab. Danach arbeitete er als Musikpädagoge und als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Göttinger Symphonieorchester und absolvierte anschließend eine Ausbildung an der Radio-Journalistenschule (IFM) in Bruchsal. 1990 begann er als Musik- und Kulturjournalist beim Südwestfunk in Mainz zunächst als Reporter, später als Moderator und Redakteur und arbeitete zudem als Musikkritiker für die Zeitung ‘Die Rheinpfalz‘. 1998 wechselte er zum Südwestrundfunk Baden-Baden als Musikredakteur bei SWR2 und übt diese Tätigkeit, unterbrochen durch seine von 2002 bis 2008 währende Arbeit als Orchesterredakteur und Dramaturg beim SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, bis heute aus. 2007 folgte die Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. mit einer Arbeit über ‚Das Potpourri und Richard Wagner‘.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 08.01.2021 um 07:31 Uhr