Huhn und Fantasien - Kaiserslautern
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    24. Nov 2020

Huhn und Fantasien

Fr., 30.10.2020
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

19:15 Uhr Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf
20:00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Ulrich Kern
Solist: Tillmann Höfs, Horn

Programm:
Mozart - Sinfonie D-Dur KV 196/121
Mozart - Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur KV 495
Günter Bialas - "Der Weg nach Eisenstadt"
Haydn - Sinfonie Nr. 83 g-Moll "La Poule"

Das Konzert findet mit Pause statt!

Mit freundlicher Unterstützung durch die GVL und den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

Ticket-Preise
Kategorie I 27,50 Euro, ermäßigt 18,00 Euro
Kategorie II 24,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich an der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) ist seit 2017 der international renommierte Finne Pietari Inkinen. Im Fokus seiner Orchesterarbeit steht derzeit die Sinfonik von Antonín Dvorák, Sergej Prokofjew, Anton Bruckner und Jean Sibelius. Neben dem großen klassisch-romantischen Kanon, liegen weitere Repertoireschwerpunkte der DRP im Bereich der Neu- und Wiederentdeckung von Komponisten wie dem deutsch-französischen Sinfoniker Louis Théodore Gouvy oder zuletzt von Komponisten wie Reicha/ Romberg/Eybler (Sony Classical) aus dem direkten Umfeld von Ludwig van Beethoven. Neue Musik spielt die DRP im Rahmen der Reihe „Mouvements“, der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“. Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou, Samuel Walther, Roland Kunz und Jakub Sarwas haben im Auftrag der DRP Orchesterwerke geschrieben. Filmmusiken, Stummfilmkonzerte oder Musik aus dem Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz erweitern stetig die Repertoiregrenzen des Orchesters. Die DRP bespielt Abonnementreihen in Saarbrücken und Kaiserslautern. Gastspiele führen u.a. zum Brucknerfest Linz oder zu den Basilikakonzerten Ottobeuren, aber auch ins grenznahe Frankreich, nach Luxemburg sowie nach Korea, Japan oder China. Artist in Residence der Saison 20/21 ist die österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman! Mit neuen Konzertformaten wie „Hin und Hör“ (ein musikalisches Meisterwerk erklärt und gespielt), „DRP-Allez“ (DRP-Ensembles spielen in Kneipen) oder „DRP-PUR“ (Konzert ohne Dirigent) will das Orchester neue Live-Erlebnisse schaffen. Für junge Klassik-Einsteiger gibt es Reihen wie „Musik für junge Ohren“, „Orchesterspielplatz“ oder die beliebten Familienkonzerte. Gründungs-Chefdirigent Christoph Poppen (2007-2011) gestaltete die ersten Orchesterjahre der DRP mit visionärer Tatkraft und innovativen Programmideen. Ihm folgte der Brite Karel Mark Chichon (2011-2017), der intensiv am individuellen sinfonischen Gesamtklang arbeitete. Ehrendirigent der DRP ist der 2017 verstorbene Stanislaw Skrowaczewski. Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (RSO) und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Während das RSO geprägt wurde von den Chefdirigenten Hans Zender, Myung Whun Chung, Marcello Viotti und Günther Herbig, ist das ehemalige SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern untrennbar mit seinem langjährigen charismatischen Chefdirigenten Emmerich Smola verbunden.

  • Ulrich Kern - Dirigent
    „…Kern bestätigt sich hier als Meister klarer, entschlossener, die thematischen Fäden sauber nachzeichnender Strukturierung, der die Philharmonie zu einer überzeugenden, facettenreichen Interpretation der Sinfonie führt.“ Rhein-Zeitung „Magisch! Zauberhaft“ schreibt La Provence über Ulrich Kerns Interpretation von Beethovens Neunter Sinfonie. Ulrich Kern überzeugt durch seine stilsicheren Interpretationen auf Opern- und Konzertbühnen und widmet sich außerdem mit großer Leidenschaft der Musik des 20./21. Jahrhunderts. In Stuttgart geboren, studierte der mittlerweile international gefragte Dirigent an den Musikhochschulen in Stuttgart und Weimar. Weitere entscheidende Impulse bekam er von Bernhard Haitink, Jorma Panula sowie in den USA von David Zinman. Durch die Förderung im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats dirigierte er u.a. am Staatstheater Mainz und an der Kieler Oper. Ulrich Kern hat inzwischen über 50 Bühnenwerke dirigiert. Sein Repertoire reicht von Mozarts späten Opern, Wagners „Tannhäuser“, Strawinskys „Le sacre du printemps“ bis hin zu Henzes letzter Oper „Gisela!“, deren Einstudierung er 2012 an der Semperoper Dresden übernahm. Als Gastdirigent ist Ulrich Kern bei renommierten Klangkörpern zu erleben, u.a. bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem MDR-Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie Koblenz und der Nordwestdeutschen Philharmonie. In den USA debütierte er 2009 beim Spokane Symphony Orchestra, in Frankreich gastierte er 2011 mit dem Stuttgarter Kammerorchester. Ulrich Kern war an den Theatern in Bremen, Bielefeld, Osnabrück und am Staatstheater Salvador/ Brasilien zu erleben. Bei international renommierten Festivals ist der Dirigent gern gesehener Gast. So dirigierte er beim Aspen Music Festival Colorado, dem Nargen Festival Tallinn, der Ruhrtriennale, dem Impuls-Festival Sachsen-Anhalt, den „Internationalen Tagen für Neue Musik Darmstadt“, in den renommierten Konzertsälen Südamerikas wie dem Teatro Solis in Montevideo und dem neuen Konzertsaal CCK in Buenos Aires. In der Saison 2019/20 wird Ulrich Kern sein Debüt am Pult der Stuttgarter Philharmoniker feiern und Beethovens 6. Sinfonie sowie sein 1. Klavierkonzert mit dem Solisten Martin Stadtfeld dirigieren. Beim Konzerthausorchester Berlin wird der Dirigent ebenfalls debütieren. Das MDR-Sinfonieorchester hat Ulrich Kern erneut eingeladen, als musikalischen Höhepunkt des Bauhaus-Festjahr eigens dafür komponierte Werke zur Uraufführung zu bringen. Weitere Einladungen führen Ulrich Kern zum Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, zur Philharmonie Baden-Baden, zum Leipziger Sinfonieorchester und zur Camerata Rheingau. Am Pult der Neuen Lausitzer Philharmonie wird er unter anderem das 2. Philharmonische Konzert mit Werken von Hector Berlioz, Darius Milhaud und Camille Saint-Säens dirigieren. Herausragend sind die Solisten, mit denen Ulrich Kern zusammenarbeitet, wie zuletzt Harriet Krijgh und Daniel Müller-Schott bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und mit der Harfenistin Anneleen Lenaerts in Gent. Die Zusammenarbeit mit Komponisten unserer Zeit ist Ulrich Kern ein besonderes Anliegen. So eröffnete er 2017 mit dem "Ensemble Resonanz Hamburg" das "Flandern Festival Gent" mit einer Uraufführung von Kalevi Aho. In der Hamburger Laeiszhalle brachte der Dirigent Werke von Rebecca Saunders und Sven-Ingo Koch zur Uraufführung. In diesem Jahr erschien ein Konzertmitschnitt der Symphonischen Dichtung "Die Regentrude" von Klaus Wüsthoff auf CD mit Martina Gedeck als Sprecherin. Rundfunkaufnahmen beim Saarländischen Rundfunk, mehrere Konzertübertragungen im Südwestdeutschen und beim Mitteldeutschen Rundfunk, zuletzt im Oktober 2017 sowie 2018 beim Norddeutschen Rundfunk runden seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit ab. Ulrich Kern wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet: So erhielt er für die CD „French Trombone Concertos“ mit dem Posaunisten Fabrice Millischer und der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken den Deutschen Musikpreis „Echo Klassik 2014“ in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres 20./21.Jh.“ 2006 gewann Ulrich Kern den „Dirigentenwettbewerb der Deutschen Musikhochschulen“, der von der „Herbert-von-Karajan-Stiftung Berlin“ gefördert wurde und erhielt bei diesem Wettbewerb außerdem den Sonderpreis für die beste Interpretation im Fach Oper. Ulrich Kern ist derzeit Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Görlitz, das ihn mehrfach für seine außergewöhnlichen künstlerischen Erfolge mit dem Sonderpreis des Theatervereins und dem Publikumspreis ehrte." www.ulrichkern.com

  • Tillmann Höfs - Horn
    Der junge Hornist Tillmann Höfs, geboren 1996 in Hamburg, ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2017. Der Preis wurde erstmalig nach 33 Jahren wieder an einen Hornisten vergeben. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, erlernte Tillmann Höfs bereits im frühesten Kindheitsalter Trompete. Mit diesem Instrument gewann er u. a. einen Ersten Bundespreis bei Jugend musiziert sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und des NDR. 2011 wechselte er zum Horn und wurde erneut mit einem Ersten Bundespreis sowie mehreren Sonderpreisen bei Jugend musiziert ausgezeichnet. Von 2012 bis 2014 war Tillmann Höfs Jungstudent bei Prof. Ab Koster an der Andreas-Franke-Akademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2015 studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Christian-Friedrich Dallmann, gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Weitere Impulse erhielt er von Prof. Christian Lampert, Tobias Heimann, Sebastian Posch, Ozan Çakar, Přemysl Vojta und seinem Vater Prof. Matthias Höfs. Als Solist konzertierte er u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Orchester des Staatstheaters Halle, der Philharmonie Baden-Baden, der Camerata Hamburg, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Philharmonisches Orchester Hagen, der Neuen Lausitzer Philharmonie, den Augsburger Philharmonikern, sowie dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Dabei bespielte er u.a. Säle wie der Berliner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, der Laeiszhalle, der Bremer Glocke und der Elbphilharmonie. Im September 2018 erschien seine Debüt-CD Air mit seiner Duo-Partnerin Akiko Nikami beim Label Genuin, in Co-Produktion mit Deutschlandfunk und dem Deutschen Musikrat und war für die International Classical Music Awards (ICMA), sowie gleich in drei Kategorien beim Opus Klassik 2019 nominiert.

  • Dr. Burkhard Egdorf - Einführung
    Dr. Burkhard Egdorf, 1954 in Bremen geboren, Abitur in Stade/Elbe, studierte in Göttingen Musikwissenschaft und Pädagogik. 1983 schloss er dieses Studium mit dem Magister Artium ab. Danach arbeitete er als Musikpädagoge und als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Göttinger Symphonieorchester und absolvierte anschließend eine Ausbildung an der Radio-Journalistenschule (IFM) in Bruchsal. 1990 begann er als Musik- und Kulturjournalist beim Südwestfunk in Mainz zunächst als Reporter, später als Moderator und Redakteur und arbeitete zudem als Musikkritiker für die Zeitung ‘Die Rheinpfalz‘. 1998 wechselte er zum Südwestrundfunk Baden-Baden als Musikredakteur bei SWR2 und übt diese Tätigkeit, unterbrochen durch seine von 2002 bis 2008 währende Arbeit als Orchesterredakteur und Dramaturg beim SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, bis heute aus. 2007 folgte die Promotion im Fach Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. mit einer Arbeit über ‚Das Potpourri und Richard Wagner‘.


Zuletzt aktualisiert am Montag, 26.10.2020 um 08:14 Uhr