Bach trifft Strawinski - Kaiserslautern
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    27. Feb 2020

Bach trifft Strawinski

Fr., 24.04.2020
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Walter Schumacher
20.00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Dirigent: Michael Francis; Orchestersolisten

Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Igor Strawinski
Pulcinella-Suite
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Igor Strawinski
Petruschka

Ticket-Preise
Kategorie I 27,50 Euro, ermäßigt 18,00 Euro
Kategorie II 24,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro
Kategorie III 17,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Felix Broede

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - Orchester
    Im Schatten des Ersten Weltkriegs kamen im September 1919 engagierte Bürger in Landau zusammen, um die Gründung eines reisenden Landes-Sinfonieorchesters zu beschließen. Nach dem Gründungskonzert am 15. Februar 1920 brach das Orchester zu einer ersten Konzertreise durch die Pfalz und das Saarland auf. Damit begann die Geschichte der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die mittlerweile auf eine 100-jährigeTradition zurückblicken kann. Schon in den ersten Jahren erregte das Orchester unter dem Dirigat von Richard Strauss und Hermann Abendroth überregionale Aufmerksamkeit. Chefdirigenten wie Christoph Eschenbach und Leif Segerstam, heute Ehrendirigent, verhalfen dem Klangkörper zu internationaler Beachtung. Auch Michael Francis, der seit dieser Saison Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist, wird zahlreiche neue Impulse geben und so die Tradition des Orchesters weiterschreiben. Als Orchester ohne festes Haus ist die sinfonische Versorgung des Bundeslandes bis heute die wichtigste Aufgabe der Staatsphilharmonie. Mit über 100 Konzerten pro Saison bringt sie die Musik zu den Menschen. Gastspiele im In- und Ausland sowie die Zusammenarbeit mit international bedeutenden Dirigenten und Solisten bezeugen das hohe Ansehen, das der Klangkörper genießt. Vermittlungs- und Familienformate bereichern das Angebot für junge Menschen. Mit Probenbesuchen und Krabbelkonzerten werden bereits die Kleinsten an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Regelmäßige Konzertmitschnitte durch den SWR und Deutschlandfunk Kultur sowie zahlreiche CD-Produktionen runden das vielfältige Tätigkeitsspektrum der Staatsphilharmonie ab. Reiselust und Aufbruch prägen das Orchester nicht nur in geografischer Hinsicht. Die Staatsphilharmonie macht sich auch im übertragenen Sinne immer wieder auf den Weg. Musik zu den Menschen zu bringen, bedeutet für sie nicht nur vor Ort zu sein, sondern auch die Menschen unmittelbar zu erreichen. So ist das Orchester auch 100 Jahre nach der Gründung fester Bestandteil des Kulturlebens und mehr denn je ein kultureller Leuchtturm für das Land Rheinland-Pfalz und darüber hinaus.

  • Michael Francis - Dirigent
    “Ein fabelhafter Dirigent, der mit stilsicherem Geschmack und wasserdichtem Handwerk zeigt, welches Potenzial im MDR-Orchester steckt.” Leipziger Volkszeitung Der britische Dirigent Michael Francis hat sich innerhalb weniger Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet und sich nachdrücklich im internationalen Konzertgeschehen etabliert. Geschätzt für seine vielfältigen Programme und sein breites Repertoire, wobei seine besondere Liebe den Komponisten seines Heimatlandes gilt, leitet er Konzerte in Nordamerika, Europa und Asien. Michael Francis ist in dritter Spielzeit Music Director des Florida Orchestra. Seit Sommer 2015 verantwortet er als musikalischer und künstlerischer Leiter das Mainly Mozart Festival in San Diego. Von 2012 bis 2016 war er Chefdirigent und Artistic Advisor des Norrköping Symphony Orchestra. In Europa hat Michael Francis mit Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, den Philharmonikern in Essen und Dresden, MDR Sinfonieorchester Leipzig, BBC Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, RTÉ National Symphony Dublin, Orchestre Philharmonique de Radio France, Trondheim Symphony, dem Sinfonieorchester des Mariinski-Theaters, Netherlands Philharmonic, Helsinki Philharmonic Orchestra und Orquesta y Coro de RTVE Madrid zusammengearbeitet. Auch das London Symphony Orchestra leitete er mehrfach. Hier, damals noch Kontrabassist des Orchesters, stellte er zuerst seine Leidenschaft fürs Dirigieren unter Beweis. So machte er auf sich aufmerksam, als er 2007 für Valery Gergiev einsprang. Gefördert hat ihn neben Gergiev auch Sir Colin Davis. In Asien dirigierte er das Japan Philharmonic sowie NHK Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic, National Taiwan Symphony und Seoul Philharmonic Orchestra. In Nordamerika wusste er am Pult des New York Philharmonic, des The Cleveland Orchestras sowie des Pittsburgh, Houston und San Francisco Symphony und dem Orchestre symphonique de Montréal, Toronto und Vancouver Symphony Orchestras zu überzeugen. Er hat mit Solisten wie Lang Lang, Arcadi Volodos, Emanuel Ax, Itzhak Perlman, Christian Tetzlaff, Anne-Sophie Mutter, Nicola Benedetti, Håkan Hardenberger, Truls Mørk, Miloš, Ian Bostridge, Sting und Rufus Wainwright zusammengearbeitet. Zu Beginn der aktuellen Spielzeit dirigierte Michael Francis im Rahmen des 66. ARDMusikwettbewerbs erstmals das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Neben weiteren Debüts beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und beim Philharmonia Orchestra London, stehen in 2017/2018 unter anderem Konzerte in Indianapolis, Minnesota und Wiedereinladungen zum Orchester der Komischen Oper Berlin und Seoul Philharmonic Orchestra an. Eine Einspielung der Klavierkonzerte von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa als Solistin und dem London Symphony Orchestra wurde bei Decca veröffentlicht. Mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic hat er Rihms „Lichtes Spiel“ aufgenommen (DG). Weitere Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra beinhalten Werke wie Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony) sowie die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit Ian Parker (Atma).

  • Walter Schumacher - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10.10.2019 um 15:23 Uhr