Weihnachtliche Barockmusik - Kaiserslautern
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    Dec, 9. 2019

Weihnachtliche Barockmusik

Sun., 12/08/2019
08:00 PM to ca. 10:00 PM

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About this event

Part of: Kammerkonzerte

17.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle

Le Concert Lorrain
Stephan Schultz, Violoncello und Leitung
Joanne Lunn, Sopran
Susanne Regel, Oboe

Programm:
Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Alessandro Marcello und Johann Sebastian Bach u. a. aus dem Messias, dem Weihnachtsoratorium, dem „Weihnachtskonzert“ Concerto grosso g-moll, aus der Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“, dem Oboenkonzert
in d-moll sowie die Kantate „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“ (BWV 84) für Sopran, Oboe, Streicher und Basso continuo

Ticket-Preise:
Kategorie I 26,50 Euro, ermäßigt 17,00 Euro
Kategorie II 21,00 Euro, ermäßigt 14,00 Euro
Kategorie III 14,50 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Benjamin de Diesbach

Contributors

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  • Le Concert Lorrain
    Le Concert Lorrain wurde im Jahr 2000 gegründet und wird heute von der französischen Cembalistin Anne-Catherine Bucher und dem deutschen Cellisten Stephan Schultz geleitet. Durch diese Konstellation widmet sich das Ensemble besonders der deutschen und französischen Barockmusik. Le Concert Lorrain überzeugt durch die hohe Qualität seiner Interpretation und die Originalität seiner Programmgestaltung. So hat es in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Einladungen von den berühmtesten Konzerthäusern und Festivals erhalten. Le Concert Lorrain arbeitet regelmäßig mit internationalen Künstlern wie Andreas Scholl, Carolyn Sampson, Christoph Prégardien, James Gilchrist, Joanne Lunn, Katherine Fuge, Robin Blaze, Peter Kooij, Pierre Cao, Daniel Reuss, Hans-Christoph Rademann, Ralph Otto, etc. zusammen. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Le Concert Lorrain ist die Zusammenarbeit mit renommierten Kammerchören, wie Arsys Bourgogne, Dresdner Kammerchor, Balthasar-Neumann-Chor, Cappella Amsterdam und Nederlands Kamerkoor. Radio- und Fernsehbeiträge über das Ensemble sowie Konzertmitschnitte wurden von France Musique, Radio Classique, BBC, SR, RB, DLF und der ARD gesendet. Die erste CD-Einspielung des Ensembles mit Le Manuscrit des Ursulines de la Nouvelle-Orléans von Henry Desmarest erschien im März 2002 beim Label K617 (im Vertrieb von Harmonia Mundi) und wurde von der Presse hoch gelobt. Diese Aufnahme erhielt fünf «diapasons» und fünf Sterne in der internationalen Musikzeitschrift «Goldberg». Die letzte CD mit Les Petits Motets von Henry Madin (Label K617) wurde u. a. mit dem «Diapason d’Or découverte» ausgezeichnet. Im April 2012 ist eine neue CD von Le Concert Lorrain mit Sopran-Solokantaten von Thomas-Louis Bourgeois mit Carolyn Sampson beim Label Carus erschienen. Im Januar 2015 ist die neuste CD von Le Concert Lorrain beim Label Et’cetera mit Israel in Egypt von G.F. Händel unter der Leitung vom international gefeierten englischen Dirigenten Roy Goodman erschienen. Le Concert Lorrain engagiert sich sehr im Bereich der Musikvermittlung: Es organisiert Projekte mit Kindern aller Altersklassen, veranstaltet regelmäßig Kinder- und Familienkonzerte sowie eine jährliche Akademie zur Aus- und Weiterbildung von begabten Nachwuchsmusikern. In den letzten Spielzeiten war Le Concert Lorrain u. a. zu Gast im: Musikverein - Wien (Kammermusikreihe), Concertgebouw - Amsterdam, Philharmonie de Paris und Cité de la Musique - Paris, Eglise Saint Roch - Paris, Philharmonie - Luxemburg und Warschau KKL - Luzern, Chapelle de la Trinité - Lyon, Alte Oper - Frankfurt, Kur-saal - San Sebastian, Stadtcasino - Basel, Kirchenmusikfestival - Oslo, Rheingau Musik Festival, Festival de La Chaise-Dieu, Festival Oude Muziek Utrecht. Le Concert Lorrain hat eine Partnerschaft mit dem Konzerthaus Arsenal in Metz. Es wird finanziell durch die Région Grand Est, das Département Moselle, das französische Kulturministerium (DRAC Grand Est) und die Stadt Metz unterstützt.

  • Stephan Schultz - Violoncello und Leitung
    Stephan Schultz (geb. 1972 in Erfurt) begann mit sieben Jahren Cello zu spielen. Er hatte Unterricht bei Anna Niebuhr und begann 1989 ein Violoncellostudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, welches er 1996 mit zwei Diplomen abschloss. Seine Lehrer im Hauptfach Violoncello waren Jürnjakob Timm und Wolfgang Weber. Schon während seines Studiums in Leipzig interessierte er sich sehr für die historische Aufführungspraxis und studierte bei Jaap ter Linden an der Akademie für Alte Musik in Dresden Barockcello. Um die historische Aufführungspraxis im Zusammenhang mit dem Musizieren auf historischen Instrumenten in Leipzig mehr zu fördern, gründete er 1995 gemeinsam mit einigen anderen Musikern das Leipziger Barockorchester (LBO), dem er bis heute angehört. Konzertreisen mit dem LBO und anderen Barockensembles (z. B. La Stravaganza Köln, Il Gardellino, Il Fondamento und dem Barockorchester der Europäischen Union) führten ihn in viele große europäische Konzertsäle, u. a. ins Konzerthaus Wien (wo er solistisch und gemeinsam mit Harry van der Kamp und Alexander Weimann auftrat), Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional Madrid und in die Berliner Philharmonie, nach Japan und zu verschiedenen Musikfestivals in Frankreich. Er spielte unter der Leitung bekannter Dirigenten (Reinhard Goebel, Roy Goodman, Peter Neumann, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Peter Schreier u. a.) und musizierte gemeinsam mit Emma Kirkby, Nancy Argenta, Harry van der Kamp, Peter Kooij, Masaaki Suzuki. Bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen wirkte er mit, u.a. für Philips, RAM, MDR, NDR und ORF und war zu Gast bei vielen Festivals: „Resonanzen“ Wien, Trigonale, Festival van Vlaanderen Brugge, Schleswig Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, MDR-Musiksommer, Bachwoche Ansbach, Leipziger Bachfest u. a. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter des französischen Barockensembles „Le Concert Lorrain“. Dieses Ensemble dirigierte er in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland. Zwei besonders wichtige Produktionen, die er leitete, waren die Oper Otto von Händel/Telemann und die Brockes-Passion von G.F. Händel mit Le Concert Lorrain und dem NDR Chor. Mit diesen beiden Produktionen, war Le Concert Lorrain zu den Telemannfestagen Magdeburg, ins Grand Théâtre Luxembourg, nach Meran, nach Brixen und in den Arsenal in Metz eingeladen. Die CD der Brockes-Passion, die 2019 im NDR in Hamburg aufgenommen wurde, wird 2020 erscheinen. Konzerte mit seinem Ensemble führten Ihn in den letzten Spielzeiten u. a. in den Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie de Paris, Cité de la Musique de Paris, Eglise Saint Roch Paris, Philharmonie Luxemburg, Philharmonie Warschau, KKL Luzern, Chapelle de la Trinité de Lyon, Alte Oper Frankfurt, Kursaal San Sebastian, Stadtcasino Basel, Kirchenmusikfestival Oslo, Rheingau Musik Festival, Festival de La Chaise-Dieu, Festival Oude Muziek Utrecht, Tage Alter Musik in Herne und zu den Brühler Schloßkonzerten. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland, Holland, Frankreich, Finnland und Japan.

  • Joanne Lunn - Sopran
    Joanne Lunn (Sopran) studierte am Royal College of Music in London und gewann dort die renommierte Tagore Goldmedaille. Als Solistin konzertiert sie regelmäßig mit Ensembles wie den English Baroque Soloists, der Akademie of Ancient Music, dem Hilliard Ensemble, Philipp Herreweghes Collegium Vocale Gent, dem King’s Consort oder dem Gabrieli Consort. Auch war sie u. a. oft gehörter Gast in der „Bach Cantata Pilgrimage“ von John Eliot Gardiner und dem Monteverdi Choir. Ihr Operndebüt gab Joanne Lunn an der English National Opera in Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ unter Harry Christophers. Sie sang in Venedig die Helena in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ unter John Eliot Gardiner und wirkte in Paris und Peking in Jonathan Millers Inszenierung von Monteverdis „Orfeo“ unter der Leitung von Philip Pickett mit. Im Rahmen von oratorischen Partien von Bach, Händel und Haydn arbeitet sie mit Dirigenten wie Roger Norrington, Frieder Bernius, Mark Minkowski und Masaaki Suzuki und gastierte z. B. bei den Händelfestspielen in Göttingen und Halle, bei den Proms der BBC in London und den Salzburger Festspielen. Ihre Diskographie umfasst Vivaldi Laudate Pueri mit The King’s Consort (Hyperion), Haydn Messen mit Sir John Eliot Gardiner und dem Monteverdi Choir (Philips), John Rutter Mass of the Children mit der City of London Sinfonia unter der Leitung des Komponisten (Collegium), Sir John Eliot Gardiners Bach-Kantaten-Zyklus, der während der Bach-Cantata Pilgrimage im Jahr 2000 aufgenommen wurde (Deutsche Grammophon/Soli Deo Gloria), Bachs Oster-Oratorium mit Frieder Bernius und dem Kammerchor Stuttgart (Carus), Bach-Motetten mit dem Hilliard Ensemble (ECM) und mit dem Messias RPO mit John Rutter.

  • Susanne Regel - Oboe
    Auf dem Weg zu internationalem Renommee spielt Susanne Regel ganz ihr eigenes Spiel, das gekennzeichnet wird von Leidenschaft, Spielsicherheit auf höchstem Niveau, gepaart mit Risiko- und Spielfreude. Dabei verhaftet sie die Zuhörer in ihrem musikalischen Dialog, lässt sie durch das Wesentliche an der Musik die kostbaren Momente jenseits des Alltäglichen erleben. Mit virtuoser Leichtigkeit lässt die Solistin ihr Instrument erklingen, spielt sie freudig beschwingt in dem einen Moment und ergreifend ernsthaft z. B. in einer bewegenden Bach-Arie. Dabei überträgt sich ihre Spielfreude ungebremst auf das Publikum, eilt sie spielsicher durch die schnellen Sätze italienischer Oboenkonzerte, um gleich darauf mit Hingabe der Schlichtheit und Schönheit eines langsam, getragenen Adagios zu frönen. Große Klarheit der rhetorischen Aussage und scharfe Zeichnung musikalischer Strukturen lassen in ihrem Spiel Verwobenes in Bachschen Sätzen transparent werden, fassbar für den Hörer. Oder es gelingt ihr, den Witz beispielsweise in der Musik Telemanns zu neuem Leben zu erwecken und ihren Formenreichtum herauszuarbeiten. Für Susanne Regel sind es die Ähnlichkeit zur Singstimme und die Beweglichkeit des Klanges, die den besonderen Reiz dieses Instrumentes ausmachen. So „singt“ sie in den langen getragenen Linien und artikuliert an anderen Stellen, man glaubt den präzisen Wortlaut zu erkennen. So wird ihr Spiel differenziert, erlebnisreich und dem kompositorischen Willen verbunden. Aus dem Moment heraus und im Zusammenspiel mit ihren Vokal- und Instrumentalpartnern entsteht so ein musikalischer Dialog, der in seiner spontanen Dynamik aus Verbindung, Verflechtung der Stimmen und dem Sich-Lösen derselben immer wieder aufs Neue fasziniert, begeistert und berührt. Die gebürtige Freiburgerin startete ihre Konzerttätigkeit im Alter von 20 Jahren als Solooboistin des renommierten Ensembles „Musica Antiqua Köln“ unter der Leitung von Reinhard Goebel, wechselte später aber auch in andere Ensembles, mit denen sie gern gesehene Gäste in den besten Konzertsälen der Welt war. Als junge Solistin war sie bereits in Tschaikowsky Simphony Hall, Moskau, der Philharmonie von St. Petersburg, der Tschaikowsky Symphony Hall in Tokyo und vielen anderen Stätten der höchsten Musikdarbietung zu hören. Während dieser anstrengenden Tourneen fällt insbesondere ihre erstaunliche Präsenz auch nach beschwerlichen Reisetagen auf, sodass bedingungslose Passion im Spiel ihr Musikerleben ebenso kennzeichnen wie die Fähigkeit, sich in intensiven Probearbeiten in einen Klangkörper zu integrieren wie auch selbst den solistischen Ton anzugeben – und dies auf einem in dieser Rolle selten gehörten Instrument – der Barockoboe! Neben der eigenen musikwissenschaftlichen Forschung entwickelt die Musikerin neue Konzertprogramme für unterschiedlichste Besetzungen, von exquisiter Kammermusik bis zu solchen Projekten, die ein großes Orchester erfordern. Dabei scheut sie sich auch nicht davor, spartenübergreifend zu arbeiten. Mit jedem Auftritt als Solistin, mit jeder eigenen Interpretation zeigt sie: Spielen ist mein Leben! “... Seit über 15 Jahren habe ich mit Susanne Regel zusammen gearbeitet. In dieser Zeit hat sie sich zu einer inspirierenden Persönlichkeit entwickelt; ihre Musikalität, hervorragende Technik, Phantasie und Kommunikationslust sind mir immer wieder aufgefallen, egal ob sie die erste Oboe spielt oder als Konzert-Solistin auftritt ... ein Ausnahme-Talent!” René Jacobs, Dirigent “... untrüglicher Sinn für Tempo und Rhythmus, Tonschönheit und elegante Glätte der musikalischen Diktion als direktes Ergebnis technischer Makellosigkeit ... eine stets Neuem und Unerschlossenem aufgeschlossene Künstlerin: Kurzum ein wahrer Glücksfall. ... “Nr 1” unter den jungen Barock-Oboisten Europas!” Reinhard Goebel, Dirigent


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