Im Kosmos von Walton und Leimer - Kaiserslautern
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    27. Mai 2019

Im Kosmos von Walton und Leimer

Do., 24.10.2019
13:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Konzert à la carte

12.00 Uhr Essen
13.00 Uhr Konzert, SWR Studio, Emmerich-Smola-Platz 1


Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent: Howard Griffith
Solistin : Mélodie Zhao, Klavier
Moderation: Sabine Fallenstein

Programm:
William Walton
„Scapino“, A Comedy Overture
Kurt Leimer
Klavierkonzert Nr. 4
(mit Unterstützung der Kurt Leimer Stiftung)

Ticket-Preise:
Erwachsene ohne Essen 14,00 Euro / mit Essen 25,50 Euro
Ermäßigt ohne Essen 11,00 Euro / mit Essen 22,50 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Xiomara Bender

Mitwirkende

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  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie prägt das Musikleben einer ganzen Region – am nachhaltigsten im Einzugsbereich der Orchesterstandorte Saarbrücken und Kaiserslautern, darüber hinaus aber auch im grenznahen Frankreich sowie in Mainz, Karlsruhe und Mannheim. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Chefdirigent seit 2017 ist der Finne Pietari Inkinen. Mit seinem Amtsantritt rückte die Musik von Jean Sibelius und seiner Landsmänner in den Fokus. Als ausgebildeter Geiger steht Pietari Inkinen in engstem Kontakte zu Spitzenkünstlern der internationalen Geigenszene. Pinchas Zukerman, Vadim Gluzman und der junge Ausnahmegeiger Daniel Lozakovich folgen in der Saison 18/19 Einladungen der Deutschen Radio Philharmonie. Stilistische Vielfalt bestimmt die Konzertprogramme der Deutschen Radio Philharmonie. Schwerpunkte liegen auf dem großen spätromantischen Kernrepertoire – in der aktuellen Spielzeit sind dies Schlüsselwerke von Gustav Mahler, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Dmitrij Schostakowitsch. Mit Arnold Schönberg, Anton Webern und Krzysztof Penderecki kommen Klassiker der Moderne genauso zur Aufführung wie Kompositionen von George Gershwin, Leonard Bernstein oder Cole Porter aus dem Grenzbereich zum Jazz. Auch musikalische Schöpfungen weniger beachteter Komponisten finden ihren Weg in die Programme, wie beispielsweise die Symphonie brève des deutsch-französischen Romantikers Louis Théodore Gouvy, die 1918 in Saarbrücken geschriebene Suite im neuen Stil von Erwin Schulhoff oder die Musik für Orchester des 1918 im 1. Weltkrieg gefallenen Komponisten Rudi Stephan. Neue Klangwelten eröffnet die Deutsche Radio Philharmonie als Interpret zeitgenössischer Orchestermusik – in der aktuellen Saison mit Werken des Schweizers David Philip Hefti, des Finnen Kimmo Hakola oder des Österreichers Johannes Maria Staud - sowie als Ausrichter der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“. Mit moderierten Konzerten und dem Format „DRP-PUR“ geht das Orchester neue Wege in der Vermittlung von Musik. Fester Bestandteil der Orchesterarbeit ist auch das Musikvermittlungsprogramm „Klassik macht Schule“, das sich an junge Generationen richtet. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD erschließt die Deutsche Radio Philharmonie Klassikfreunden die enorme Repertoirebreite eines Rundorchesters in höchster künstlerischer Qualität. Über Livestream- und Mediathekangebote, über Youtube und Facebook, erreicht das Orchester sein Publikum in der digitalen Welt. Die Deutsche Radio Philharmonie entstand 2007 aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seine Profilierung erfuhr das Orchester durch die Chefdirigenten Karel Mark Chichon (2011 bis 2017) und Christoph Poppen (2007 bis 2011). Der 2017 verstorbene Dirigent Stanislaw Skrowaczewski war dem Orchester als Erster Gastdirigent eng verbunden, 2015 wurde er 92-jährig zum Ehrendirigenten ernannt.

  • Howard Griffith - Dirigent
    Howard Griffiths wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz. Howard Griffiths war zehn Jahre lang Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters und ist seit 2007 Chefdirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Daneben ist er weltweit als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern aufgetreten; dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, London Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Warschauer Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, die London Mozart Players, das Orquesta Nacional de España, Taipei Symphony Orchestra, verschiedene Rundfunkorchester in Deutschland (das Orchester des NDR, die Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester des WDR, das hr-Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie), das Polnische Kammerorchester sowie das English Chamber Orchestra und die Northern Sinfonia. Von 1996 bis 2006 war Howard Griffiths Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Zürcher Kammerorchesters, dessen lange und ausgezeichnete Tradition er in jeder Beziehung erfolgreich weiter geführt hat. Dazu gehörten auch ausgedehnte Tourneen in Europa, den USA und China. Publikum und Presse haben auf diese Zusammenarbeit sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland begeistert reagiert. Seit der Saison 2007/08 ist Howard Griffiths Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Sein Saisonstart wurde 2007 von der Presse begeistert aufgenommen: «Gleich machte Howard Griffiths klar, wohin die Reise mit ihm und dem Staatsorchester gehen wird: zu Leichtigkeit, Lockerheit und Transparenz ... neben aller gefühlvollen Intensität und ausdrucksvoller Schlichtheit wurden plötzlich Feinheiten und thematische Entwicklungen hörbar, die sonst im klangsüffigen Notenmeer untergehen würden. Das macht neugierig nach weiteren Griffiths'schen Repertoire-Offenbarungen.» (MOZ) Howard Griffiths engagiert sich auch regelmäßig für zeitgenössische Musik. So leitete er mit dem Collegium Novum Zürich die schweizerische Erstaufführung von Hans Werner Henzes Requiem im Beisein des Komponisten und arbeitete eng mit Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, George Crumb, Arvo Pärt und Mauricio Kagel zusammen. Howard Griffiths ist immer wieder für neue, außergewöhnliche Projekte zu begeistern: Er führte mit dem Sinfonieorchester Basel Gustav Mahlers 8. Sinfonie, die «Sinfonie der Tausend», mit über tausend Mitwirkenden auf; zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester (ZKO) entstanden erfolgreiche Crossover-Projekte etwa mit Giora Feidman, Roby Lakatos, Burhan Ocal oder Abdullah Ibrahim; mit großem Erfolg dirigierte er ebenfalls mit dem ZKO die Original-Musik zu Filmen von Charles Chaplin live zur Film-Projektion auf Großleinwand. Mehr als hundert CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels (Warner, Universal, cpo, Sony, Koch u. a.) zeugen von Howard Griffiths’ breitem künstlerischen Spektrum. Sie enthalten zum Beispiel Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen von wieder entdeckter Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu zählen auch mehr als 40 Sinfonien von Zeitgenossen Beethovens und der früher Romantiker. Seine Aufnahmen aller acht Sinfonien des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries haben von der Kritik weltweit großes Lob erhalten. Die Leserschaft der englischen Zeitschrift «Classic CD» wählte Griffiths’ Einspielung von Werken von Gerald Finzi als «Klassik-CD des Jahres» in dieser Kategorie. Howard Griffiths musiziert mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern, wie unter anderem mit Maurice André, Kathleen Battle, Joshua Bell, Rudolf Buchbinder, Augustin Dumay, Sir James Galway, Bruno Leonardo Gelber, Evelyn Glennie, Edita Gruberova, Mischa Maisky, Olli Mustonen, Güher und Süher Pekinel, Mikhail Pletnev, Julian Rachlin, Vadim Repin, Maria João Pires, Fazil Say, Gil Shaham und Thomas Zehetmair. Abgesehen von der Zusammenarbeit mit renommierten Solisten und Orchestern ist Howard Griffiths äußerst engagiert in der Unterstützung und Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Dies spiegelt sich in seiner Tätigkeit bei der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solistinnen und Solisten wider, deren künstlerischer Leiter er seit 2000 ist. Darüber hinaus setzt er sich besonders für die Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche ein: Seit dem Beginn seiner Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Brandenburgischen Staatsorchesters ist er maßgeblicher Initiator umfangreicher Education-Projekte mit jährlich mehreren hundert Schülern. Daneben hat er zusammen mit dem Schweizer Hug-Verlag bereits zwei erfolgreiche Musikbücher für Kinder geschrieben: «Die Hexe und der Maestro» und «Die Orchestermäuse», die jeweils mit der CD der Konzertfassung mit Sprecher erschienen sind. Derzeit ist das dritte Buch in Arbeit – «Das fliegende Orchester» – das im Herbst 2017 erscheinen wird und die Trilogie abschließt. In der jährlichen «New Year’s Honours List», die Queen Elizabeth II jeweils zum Neujahrstag bekannt gibt, wurde Howard Griffiths 2006 wegen seiner Verdienste um das Musikleben in der Schweiz zum «Member of the British Empire» (MBE) ernannt.

  • Mélodie Zhao - Klavier
    Mélodie Zhao wurde 1994 in der Schweiz in eine musikalische Familie geboren und ist eine der talentiertesten Musikerinnen der jüngsten Generation. Sie begann das Klavierspiel mit zweieinhalb Jahren und brach den Weltrekord als jüngste Interpretin mit Aufnahmen der Gipfel des Klavierrepertoires „Chopin’s 24 Etüden“ mit 13 und „Beethovens komplette Klaviersonaten“ mit 19. Mit 9 wurde sie am Genfer Musik-Konservatorium aufgenommen um mit Mayumi Kameda zu studieren und mit 13 an der Genfer Universität für Musik, wo sie einen Bachelor und Solisten Master-Abschluss in der Klasse von Pascal Devoyon erlang. Danach folgte sie ihrem Professor nach Berlin, wo sie zu Zeit lebt und schloss einen zweiten Master an der Universität der Künste ab. Außerdem nahm sie Unterricht von Paul Badura-Skoda in Paris und Wien. Mélodie Zhao sammelte erste Bühnenerfahrung im Alter von 6 Jahren. Sie trat bereits mit gewichtigen Orchestern, wie dem Moskauer Tschaikowski Symphonie Orchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Zürcher Kammerorchester, dem China National Orchestra, den Schanghaier Philharmonikern etc. mit Dirigenten, wie Vladimir Fedoseyev, Michail Jurowski, Gustav Kuhn, Muhai Tang etc. auf und trat weltweit in renommierten Konzerthallen wie der Tonhalle Zürich, NCPA Peking, Victoria Hall Genf, Theatre du Châtelet Paris, LAC Lugano und in den Festivals von Merano, Budapest, New Ross, Gstaad, Palermo, Valldemossa, den Tiroler Festspielen, Davos etc. auf. Parallel dazu begann Mélodie Zhao mit 15 Komposition mit Jean-Claude Schlaepfer in Genf und Nicolas Bacri in Brüssel zu studieren. Regelmäßig bekommt sie Aufträge von Orchestern und Ensembles wie dem Rudra Béjart Ballett oder der China National Opera. Stilistisch bewegt sie sich zwischen Neo-Barock und Minimalismus. Jüngst begann sie außerdem die Filmmusik für sich zu entdecken in mehreren Kollaborationen mit ihrer Filmemacher-Schwester Cadenza. Ihre Werke beinhalten Kammermusik, Orchester- und Sakrale Musik, sowie Solo-Klavier Stücke in denen sie oft bis an die Grenzen der Virtuosität geht. Regelmäßig dirigiert sie Orchester vom Klavier aus in vielen großen Klavierkonzerten (Chopin 1 und 2, Beethoven Choral Fantasy etc.) sowie ihren eigenen Kompositionen. Sie nimmt Dirigierunterricht von Mischa Damev in Zürich und Yi Zhang in Peking. Ihre Diskographie beinhaltet: - Chopin 24 Etüden (Independent/Claves 2008) - Liszt Études d’exécution transcendante (Claves 2011) - Beethoven Complete Piano Sonatas (10 CDs box, Claves 2014) - Tchaikovsky Concertos 1 & 2 (Michail Jurowski, Orchestre de la Suisse Romande, Claves 2015) - Album “Wanderer” (NCPA 2018). Außerdem gibt es eine in Arbeit befindende Produktion der Gesamtaufnahme der Beethoven Violin Sonaten mit dem chinesischen Virtuosen Feng Ning. Im Oktober 2019 ist sie eingeladen zwei Klavierkonzerte von Kurt Leimer mit Howard Griffith und der Deutschen Radiophilharmonie für Sony Classics aufzunehmen. Als „Millennial“ ist Mélodie Zhao präsent in den sozialen Netzwerken und zeigt regelmäßig qualitative Videos auf Plattformen wie YouTube. Diese beinhalten innovative und moderne Musikvideos , die Mode, Kino, inspirierende Scripts und Bühnenbild verbinden, sowie ungeschnittene live Video Aufnahmen. Ihr Ziel ist es klassische Musik mit einem anderen Image zu präsentieren um mehr Menschen ihrer Generation zu erreichen, mit Mitteln die ihnen vertraut sind, und durch starke Botschaften, die sie in ihrer Kunst ausdrückt, welche von unserer heutigen Zeit inspiriert sind.

  • Sabine Fallenstein - Moderation
    Sabine Fallenstein ist Musikredakteurin und Moderatorin der Hörfunk-Kulturwelle des Südwestrundfunks, SWR2. Neben diversen Sendungsformaten und Kammerkonzertreihen des SWR in Rheinland-Pfalz verantwortet sie als Mitglied des Künstlerischen Leitungsteams das Festival RheinVokal und war bis 2012 als Dramaturgin und Projektmanagerin im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele tätig. Sie studierte Musikwissenschaft, Anglistik, Romanistik, Publizistik und Kulturanthropologie, an der Universität das Saarlandes in ihrer Geburtsstadt Saarbrücken und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, darüber hinaus Klavier und Musikpädagogik am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium. Dazu kam ein berufsbegleitender Aufbaustudiengang „Kulturmanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihr journalistischer Weg führte sie über die Musikkritik in den Feuilletons der Rhein-Main-Presse zur Musikredaktion von ARTE beim ZDF und schließlich zum damaligen Südwestfunk in Mainz, wo sie als Autorin, Moderatorin und Musikjournalistin ihre Hörfunktätigkeit begann. Neben dem Radio gilt Sabine Fallensteins Leidenschaft nach wie vor der Musikpädagogik: Schon als Schülerin unterrichtete sie Klavier und hat dieses Engagement für den musikalischen Nachwuchs – als Hobby „nach Feierabend“ – bis heute nicht aufgegeben.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17.05.2019 um 11:22 Uhr