Raffinierte Streiche - Kaiserslautern
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    21. Feb. 2019

Raffinierte Streiche

Fr., 08.02.2019
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Dirigentin: Marzena Diakun;
Solistin: Ruth Velten, Saxofon
19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Walter Schumacher
20.00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Programm:
Richard Strauss
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Gordon Kampe
Konzert für Sopran-, Tenor- und Baritonsaxofon
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 40 g-moll, KV 550

Ticket-Preise:
Kategorie I 26,00 Euro, ermäßigt 17,50 Euro
Kategorie II 23,00 Euro, ermäßigt 14,50 Euro
Kategorie III 17,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Lukasz Giza

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - Orchester
    Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist das größte und bedeutendste Orchester des Bundeslandes mit Sitz in Ludwigshafen. Es gilt als das Sinfonieorchester der Metropolregion Rhein-Neckar mit einer vielseitigen musikalischen Bandbreite: Diese reicht von der großen Sinfonik über Musiktheaterproduktionen bis hin zu Filmmusikprojekten. Seit Sommer 2009 trägt Karl-Heinz Steffens die künstlerische Verantwortung als Generalmusikdirektor. Unter seiner Initiative und Leitung entstanden unter anderem das ambitionierte Metropolregion Sommer-Musikfest MODERN TIMES mit Schwerpunkt auf Musik des 20. Jahrhunderts sowie die Sommerresidenz des Orchesters in Speyer. Beide Konzertreihen präsentieren international gefeierte Künstler an unterschiedlichen Spielstätten. Neben den regelmäßigen Aufführungen in den Konzertsälen ihrer Partner in ganz Rheinland-Pfalz unterhält die Staatsphilharmonie auch eigene Konzertreihen in den großen Musikstädten Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg. Mit neuen Konzertformaten und den Schwerpunkten MODERN TIMES, MUSIKFEST SPEYER, RHEINLAND-PFALZ EXCELLENT! und KLASSIK IM CAPITOL, dem renommierten Eventhaus in Mannheim, spricht das Orchester stets neues Publikum an. Für die herausragende musikalische Qualität des Konzertangebots sowie für die besondere Kreativität wurde die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Saison 2016/2017 vom Deutschen Musikverleger-Verband für das „Beste Konzertprogramm“ ausgezeichnet – eine bedeutende Anerkennung für den eingeschlagenen Weg, die Leistungsfähigkeit des Orchesters mit neuen Konzertformaten für möglichst weite Teile der Bevölkerung erlebbar zu machen. In einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit mit dem Label Capriccio & Deutschlandradio Kultur erscheinen seit 2014 unter dem Titel MODERN TIMES Portraits von Komponisten des 20. Jahrhunderts. Für die erste Veröffentlichung der Serie „Bernd Alois Zimmermann“ ist die Staatsphilharmonie aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistung mit dem ECHO Klassik 2015 als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet worden. Neben den symphonischen Konzerten während der Spielzeit ist die Staatsphilharmonie auch in der Musikvermittlung tätig. Im Jahr 2013 konnte die Staatsphilharmonie den ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik für Kinder“ für die CD „Na warte, sagte Schwarte“ gewinnen. Darüber hinaus wurde das vielbeachtete Education Programm „Leben mit Musik“, ein Jahr später, 2014 ebenfalls mit dem ECHO Klassik 2014 in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet - eine weitere Bestätigung für die ambitionierten Kinder- und Jugendprogramme im Haus der Staatsphilharmonie. So finden auch regelmäßig zahlreiche Kinder- und Jugendkonzerte sowie Konzerte für Schwangere und Stillende und Krabbelkonzerte für die Allerkleinsten statt.

  • Marzena Diakun - Dirigentin
    Marzena Diakun rückte in den internationalen Fokus nachdem sie Chefdirigent Mikko Franck in mehreren Konzerten mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France erfolgreich vertrat. Einige dieser Konzerte wurden von France Musique und Medici.tv übertragen und bekamen herausragende Kritiken. Zweite Preise beim Dirigentenwettbewerb der Tschechischen Republik im Rahmen des renommierten Festivals Prager Frühling sowie beim Internationalen Fitelberg Dirigentenwettbewerb in Polen unterstreichen ihren Rang unter den führenden Dirigentinnen unserer Zeit. In Breslau studierte Marzena Diakun an der Karol Lipinski Musikakademie bei Prof. Mieczysław Gawronski Orchester- und Operndirigiat und schloss mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Uros Lajovic. Zudem war sie Stipendiatin des polnischen Kulturministers. Neben dem Studium besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Dirigenten u. a. bei David Zinman, Kurt Masur, Pierre Boulez, Howard Griffiths und Gabriel Chmura. Weiterführende Studien brachten Marzena Diakun ans Conservatorium Saxion Hogeschool in Enschede (Niederlande), wo sie weitere Dirigat-Erfahrung bei Kerry Woodward sammeln konnte. Marzena Diakun war Assistentin von Andrey Boreyko beim Berner Symphonieorchester, sowie von Jerzy Maksymiuk beim Philharmonischen Orchester in Koszalin und von Richard Rosenberg im Rahmen des National Music Festivals, bei dem sie das Festivalorchesters in mehreren Konzerten leitete. Darüber hinaus arbeitet sie seit vielen Jahren mit dem "Smash Ensemble" zusammen und leitete zahlreiche Erstaufführungen spanischer Komponisten in Portugal, Spanien, Deutschland und Litauen und war Teilnehmerin des Conducting Fellowship beim renommierten Tanglewood Music Festival (USA). Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur Pro Musica ergaben sich für Marzena Diakun zahlreiche Dirigate in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und China. So arbeitete sie bereits mit renommierten Orchestern wie der Philharmonie des Tschechischen Rundfunks, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orquesta Sinfonica del Principado de Asturias, Orchestre Philharmonique de Busan, Orchestre National de Lyon, Orquestra Sinfónica do Estado de São Paulo, der Nationalen Philharmonie des Polnischen Rundfunks, der Nationalen Philharmonie in Warschau, den Jenaer Philharmonikern sowie mit den Philharmoniker aus Zlin, Breslau, Krakau, Kattowitz, Danzig, dem Berg Orchestra (Prag) und den Connecticut Chamber Virtuosi (USA). Marzena Diakun erwarb die Doktorwürde der Musikhochschule in Krakau und seit einigen Jahren ist sie zudem Professorin an der Karol Lipinski Musikakademie in Breslau. Im Sommer 2015 erhielt sie die Marin Alsop Taki Concordia Fellowship.

  • Ruth Velten - Saxophon
    „eindrucksvoll ... vielgestaltig“ (Deutschlandfunk) Pressestimme zur Solo CD Different Traces (GEN 16424). „Die junge Saxophonistin prunkte mit einem Höchstmaß an spieltechnischer Kunst und einem klanglichen Nuancenreichtum, der ihr Instrument phasenweise scheinbar in „Fremdsprachen“ - Flöte, Klarinette, Cello glaubte man zu erkennen - parlieren ließ. Dies alles perfekt, diszipliniert und getragen von tiefer Empfindung.“ (Rheinpfalz) Ruth Velten (geboren 1980 in Flensburg) begeisterte sich schon früh für Musik. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, erhielt sie mit 4 Jahren zunächst Klavierunterricht, bevor sie später das Saxophon für sich entdeckte. Sie studierte an den Musikhochschulen in Berlin und Köln und legte ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in ihrem musikalischen Werdegang besonders durch Eberhard Feltz, William Forman, Jacques Ammon, Ib Hausmann und das Cuarteto Casals. In ihrer Arbeit und ihrer Repertoirewahl legt Ruth Velten einen besonderen Schwerpunkt auf die klassische Originalliteratur sowie zeitgenössische Werke für Saxophon. Für ihre Interpretationen wird die international ausgezeichnete Saxophonistin in der Presse aufgrund ihres klangfarbenreichen und virtuosen Spiels vielfach gelobt. Als erste Preisträgerin machte sie bei nationalen und internationalen Kammermusikwettbewerben auf sich aufmerksam, u. a. dem Deutschen Musikwettbewerb, dem Internationalen Musikwettbewerb für zeitgenössische Musik Krakau/Polen, dem Classic Music Award/Schweiz und dem Internationalen Kamermuziekconcours Almere/Niederlande. Zudem war sie Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und der Deutschen Stiftung Musikleben. Solistisch wie auch im Kammermusikbereich ist sie regelmäßig auf renommierten Festivals zu Gast, u. a. dem Warschauer Herbst, dem World New Music Festival, dem Ultraschall Festival Berlin, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Festival de México. Sie arbeitete mit verschiedenen Ensembles und Orchestern wie dem Ensemble Modern, den Berliner Philharmonikern, der Deutschen Oper Berlin und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter namhaften Dirigenten wie Péter Eötvös, Sakari Oramo, Ingo Metzmacher, Markus Stenz und John Storgårds. Studio- und Konzertprojekte realisierte sie u. a. mit Künstlern wie Nils Frahm, Ib Hausmann, Dietmar Wiesner, Christian Lindberg und Streichern der Bochumer sowie Hamburger Symphoniker. Als Dozentin unterrichtet Ruth Velten regelmäßig in Meisterkursen an Hochschulen und Universitäten und gibt so ihre Erfahrungen an Nachwuchssaxophonisten und Komponisten weiter. Um neue Werke für Saxophon anzuregen, ist ihr die enge Zusammenarbeit mit Komponisten wichtig, so u. a. mit Sofia Gubaidulina, Gordon Kampe, Fabien Lévy, Johannes Kreidler und Georg Katzer, Pierre Jodlowski. Seit 2013 leitet sie die Konzertreihe IM FOKUS für zeitgenössische Musik in Berlin, innerhalb derer sie Eigenproduktionen im Bereich der Neuen Musik realisiert. Ruth Velten ist Gründungsmitglied des Ensemble LUX:NM. CD-Einspielungen liegen u. a. bei GENUIN classics, Wergo, DUX und EM Medien vor.

  • Walter Schumacher - Einführung

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04.05.2018 um 11:01 Uhr