Farbenreichtum - Kaiserslautern
ENGLISH
  • 6 /
    10°C
    ,
    9. Dez. 2018

Farbenreichtum

Fr., 07.12.2018
20:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr

PDF

Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sinfoniekonzerte

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Dirigent: Niklas Benjamin Hoffmann
Solistin: Tianwa Yang, Violine
19.15 Uhr Einführung im Roten Saal: Walter Schumacher
20.00 Uhr Konzert, Fruchthalle


Programm:
Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 „Symphony classique“
Rudi Stephan
Musik für Violine und Orchester (1913)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-moll, op. 56 „Schottische“

Ticket-Preise
Kategorie I 26,00 Euro, ermäßigt 17,50 Euro
Kategorie II 23,00 Euro, ermäßigt 14,50 Euro
Kategorie III 17,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Iréne Zandel

Mitwirkende

Um mehr über die Mitwirkenden zu erfahren, klicken Sie bitte auf den Namen.

  • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz - Orchester
    Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ist das größte und bedeutendste Orchester des Bundeslandes mit Sitz in Ludwigshafen. Es gilt als das Sinfonieorchester der Metropolregion Rhein-Neckar mit einer vielseitigen musikalischen Bandbreite: Diese reicht von der großen Sinfonik über Musiktheaterproduktionen bis hin zu Filmmusikprojekten. Seit Sommer 2009 trägt Karl-Heinz Steffens die künstlerische Verantwortung als Generalmusikdirektor. Unter seiner Initiative und Leitung entstanden unter anderem das ambitionierte Metropolregion Sommer-Musikfest MODERN TIMES mit Schwerpunkt auf Musik des 20. Jahrhunderts sowie die Sommerresidenz des Orchesters in Speyer. Beide Konzertreihen präsentieren international gefeierte Künstler an unterschiedlichen Spielstätten. Neben den regelmäßigen Aufführungen in den Konzertsälen ihrer Partner in ganz Rheinland-Pfalz unterhält die Staatsphilharmonie auch eigene Konzertreihen in den großen Musikstädten Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg. Mit neuen Konzertformaten und den Schwerpunkten MODERN TIMES, MUSIKFEST SPEYER, RHEINLAND-PFALZ EXCELLENT! und KLASSIK IM CAPITOL, dem renommierten Eventhaus in Mannheim, spricht das Orchester stets neues Publikum an. Für die herausragende musikalische Qualität des Konzertangebots sowie für die besondere Kreativität wurde die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Saison 2016/2017 vom Deutschen Musikverleger-Verband für das „Beste Konzertprogramm“ ausgezeichnet – eine bedeutende Anerkennung für den eingeschlagenen Weg, die Leistungsfähigkeit des Orchesters mit neuen Konzertformaten für möglichst weite Teile der Bevölkerung erlebbar zu machen. In einer zukunftsweisenden Zusammenarbeit mit dem Label Capriccio & Deutschlandradio Kultur erscheinen seit 2014 unter dem Titel MODERN TIMES Portraits von Komponisten des 20. Jahrhunderts. Für die erste Veröffentlichung der Serie „Bernd Alois Zimmermann“ ist die Staatsphilharmonie aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Leistung mit dem ECHO Klassik 2015 als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet worden. Neben den symphonischen Konzerten während der Spielzeit ist die Staatsphilharmonie auch in der Musikvermittlung tätig. Im Jahr 2013 konnte die Staatsphilharmonie den ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik für Kinder“ für die CD „Na warte, sagte Schwarte“ gewinnen. Darüber hinaus wurde das vielbeachtete Education Programm „Leben mit Musik“, ein Jahr später, 2014 ebenfalls mit dem ECHO Klassik 2014 in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ ausgezeichnet - eine weitere Bestätigung für die ambitionierten Kinder- und Jugendprogramme im Haus der Staatsphilharmonie. So finden auch regelmäßig zahlreiche Kinder- und Jugendkonzerte sowie Konzerte für Schwangere und Stillende und Krabbelkonzerte für die Allerkleinsten statt.

  • Niklas Benjamin - Dirigent
  • Tianwa Yang - Violine
    "Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit", kommentierte Eleonore Büning in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (6. Juli 2014). Und der renommierte Streicherkritiker Norbert Hornig schwärmt in "Fono Forum" (Februar 2014): "Tianwa Yang gehört zur kleinen Gruppe der geigerischen Weltelite." 2014 wurde sie mit einem ECHO Klassik als "Nachwuchskünstlerin des Jahres" sowie mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2015 erhielt sie einen neuerlichen ECHO Klassik, diesmal als "Instrumentalistin des Jahres". In Deutschland debütierte Tianwa Yang zuletzt u. a. beim Gürzenich-Orchester Köln unter Nicholas Collon und beim WDR Sinfonieorchester Köln unter Christoph Eschenbach; die Zusammenarbeit mit dem WDR Sinfonieorchester Köln wird fortgesetzt. Zukünftige Projekte bringen Tianwa Yang außerdem u. a. zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Antoni Wit, mit dem hr-Sinfonieorchester unter Alondra de la Parra, mit der Dresdner Philharmonie unter Ariane Matiakh, mit der Staatskapelle Weimar unter Kirill Karabits und mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Karl-Heinz Steffens. Was internationale Orchester betrifft, arbeitete Tianwa Yang zu Beginn dieser Saison im Rahmen einer großen Asien-Tournee sehr erfolgreich mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden zusammen. Außerdem debütierte sie zuletzt mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra. Sie musizierte darüber hinaus mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Orchestre Philharmonique des Strasbourg, dem Helsinki Philharmonic Orchestra und dem Malmö Symphony Orchestra. In Nordamerika trat sie u. a. mit den maßgeblichen Orchestern in Vancouver, Baltimore, Seattle und Detroit auf. Tianwa Yang hat im vergangenen September beim Lucerne Festival debütiert. Im kommenden Jahr gibt sie ihr Debüt beim Rheingau Musik Festival. Auf direkte Wiedereinladung gastiert sie 2017 erneut beim Heidelberger Frühling und zum dritten Mal in Folge bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. 2017 gastiert sie zudem erstmals beim Mozartfest Würzburg und ist unter dem Dirigat von Albrecht Mayer und unter Mitwirkung des Staatsorchesters Braunschweig zudem Solistin des Eröffnungskonzerts der Musikwoche Hitzacker. Bevor stehen außerdem Debüts im Rahmen der renommierten Kammermusikreihe der Konzert-Direktion Hans Adler in der Berliner Philharmonie sowie im Festspielhaus Baden-Baden. Tianwa Yang verbindet eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Label Naxos. Dort erschienen bereits mehrere preisgekrönte Aufnahmen, darunter eine spektakuläre CD mit den sechs Solosonaten von Eugène Ysaÿe, die Gesamteinspielung der Violinwerke von Pablo Sarasate ("Diapason d’Or"), das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Wolfgang Rihm ("Diapason d’Or") und eine CD mit beiden Violinkonzerten Mendelssohn Bartholdys ("Choc de Classica"). Ihre neueste CD enthält eine Einspielung von Lalos "Symphonie espagnole" mit dem Barcelona Symphony Orchestra unter Darrell Ang. Norbert Hornig kommentierte dazu in Fono Forum (Dezember 2016, "Stern des Monats"): "Eine der herausragenden Violinaufnahmen der letzten Jahre!" Tianwa Yang erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Bereits in ihrer frühen Kindheit stellte sie als erste Preisträgerin von sechs Wettbewerben ihr Talent unter Beweis. Als Zehnjährige wurde sie von Lin Yaoji ins Musikkonservatorium ihrer Heimatstadt Peking aufgenommen. Wenig später bezeichneten Medien in Hongkong die junge Künstlerin als "Stolz Chinas". Mit 13 Jahren spielte Tianwa Yang als bisher jüngste Interpretin die 24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD ein. 2003 kam sie mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum Kammermusikstudium nach Deutschland und legte damit den Grundstein für ihre Karriere in Europa. Tianwa Yang dankt Lin Yaoji, Jörg-Wolfgang Jahn und Anner Bylsma, die ihre künstlerische Entwicklung begleitet und wesentlich geprägt haben. Tianwa Yang spielt eine "Guarneri del Gesu"-Geige (1730), eine freundliche Leihgabe der "Rin Collection" in Singapur.

  • Walter Schumacher - Moderator

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04.05.2018 um 10:31 Uhr