A Cole Porter Celebration! - Kaiserslautern
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    18. Feb. 2019

A Cole Porter Celebration!

So., 18.11.2018
17:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

im Rahmen von: Sonntags um 5

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Dirigent und Moderation: Dorian Wilson
Solistin: Juliane Banse, Sopran
17.00 Uhr, Konzert, Fruchthalle


Programm:
Songs von Cole Porter für Sopran und Orchester arrangiert von Lars J. Lange und Orchesterstücke aus seinen Musicals „Kiss me Kate“, „Anything goes“
und dem Film „High Society“.

Ticket-Preise:
Kategorie I 26,00 Euro, ermäßigt 17,50 Euro
Kategorie II 23,00 Euro, ermäßigt 15,50 Euro
Kategorie III 18,00 Euro, ermäßigt 10,50 Euro
Kategorie IV* 12,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro
(*Plätze mit eingeschränkter Sicht)
Tickets erhältlich in der Tourist-Information Kaiserslautern u. a.

© Elsa Okazaki

Mitwirkende

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  • Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern - Orchester
    Die Deutsche Radio Philharmonie prägt das Musikleben einer ganzen Region – am nachhaltigsten im Einzugsbereich der Orchesterstandorte Saarbrücken und Kaiserslautern, darüber hinaus aber auch im grenznahen Frankreich sowie in Mainz, Karlsruhe und Mannheim. Tourneen führten in den letzten Jahren in die Schweiz, nach Polen, China und Japan, regelmäßig ist das Orchester in Südkorea zu Gast. Chefdirigent seit 2017 ist der Finne Pietari Inkinen. Mit seinem Amtsantritt rückte die Musik von Jean Sibelius und seiner Landsmänner in den Fokus. Als ausgebildeter Geiger steht Pietari Inkinen in engstem Kontakte zu Spitzenkünstlern der internationalen Geigenszene. Pinchas Zukerman, Vadim Gluzman und der junge Ausnahmegeiger Daniel Lozakovich folgen in der Saison 18/19 Einladungen der Deutschen Radio Philharmonie. Stilistische Vielfalt bestimmt die Konzertprogramme der Deutschen Radio Philharmonie. Schwerpunkte liegen auf dem großen spätromantischen Kernrepertoire – in der aktuellen Spielzeit sind dies Schlüsselwerke von Gustav Mahler, Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Dmitrij Schostakowitsch. Mit Arnold Schönberg, Anton Webern und Krzysztof Penderecki kommen Klassiker der Moderne genauso zur Aufführung wie Kompositionen von George Gershwin, Leonard Bernstein oder Cole Porter aus dem Grenzbereich zum Jazz. Auch musikalische Schöpfungen weniger beachteter Komponisten finden ihren Weg in die Programme, wie beispielsweise die Symphonie brève des deutsch-französischen Romantikers Louis Théodore Gouvy, die 1918 in Saarbrücken geschriebene Suite im neuen Stil von Erwin Schulhoff oder die Musik für Orchester des 1918 im 1. Weltkrieg gefallenen Komponisten Rudi Stephan. Neue Klangwelten eröffnet die Deutsche Radio Philharmonie als Interpret zeitgenössischer Orchestermusik – in der aktuellen Saison mit Werken des Schweizers David Philip Hefti, des Finnen Kimmo Hakola oder des Österreichers Johannes Maria Staud - sowie als Ausrichter der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“. Mit moderierten Konzerten und dem Format „DRP-PUR“ geht das Orchester neue Wege in der Vermittlung von Musik. Fester Bestandteil der Orchesterarbeit ist auch das Musikvermittlungsprogramm „Klassik macht Schule“, das sich an junge Generationen richtet. Live im Konzertsaal, in den Kulturprogrammen des Saarländischen Rundfunks und des Südwestrundfunks, im SR/SWR-Fernsehen, auf ARTE oder auf CD erschließt die Deutsche Radio Philharmonie Klassikfreunden die enorme Repertoirebreite eines Rundorchesters in höchster künstlerischer Qualität. Über Livestream- und Mediathekangebote, über Youtube und Facebook, erreicht das Orchester sein Publikum in der digitalen Welt. Die Deutsche Radio Philharmonie entstand 2007 aus der Fusion von Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR). Seine Profilierung erfuhr das Orchester durch die Chefdirigenten Karel Mark Chichon (2011 bis 2017) und Christoph Poppen (2007 bis 2011). Der 2017 verstorbene Dirigent Stanislaw Skrowaczewski war dem Orchester als Erster Gastdirigent eng verbunden, 2015 wurde er 92-jährig zum Ehrendirigenten ernannt.

  • Dorian Wilson - Dirigent und Moderation
    Dorian Wilson, einer der letzten Leonard Bernstein-Studenten, errang internationale Anerkennung, als er 1989 Preisträger des Internationalen Malko-Dirigentwettbewerb wurde. Daraufhin wurde ihm eine Anstellung als zweiter Dirigent der Moskauer Philharmoniker angeboten, eine bislang in Russland einzigartige Berufung, die Wilson zum ersten amerikanischen Gastdirigenten in 15 Jahren und, mit 25 Jahren, zum jüngsten Dirigenten in deren Geschichte machte. Später wurde Wilson der erste Gastdirigent des neu gegründeten Russian National Orchestra. Seit 10 Jahren ist er ständiger Gastdirigent der St. Petersburger Philharmoniker. Von 2003–2007 war er der Erste Gastdirigent, dann Chefdirigent der Belgrader Philharmoniker und begann die 2006-Spielzeit mit einer großen Skandinavien-Tournee. In 2006 dirigierte er ebenfalls die Berliner Symphoniker auf einer Spanien-Tournee mit 9 Konzerten. Das St. Petersburger Sinfonieorchester verlieh Wilson den Titel „Permanent Guest Conductor“. Wilsons Opernerfahrung begann bereits mit 20 Jahren, als er für 3 Jahre Kapellmeister für die Seattle Oper Produktion des Wagners „Ring des Nibelungen“ war. 1996 hat Götz Frederich Wilson eingeladen, um die Produktion „Nozze di Figaro“ zu übernehmen an der Deutschen Oper Berlin. Unter anderem dirigierte er die „Turandot“, „La Traviata“ und „Carmen“ an der Komischen Oper Berlin und die sehr erfolgreiche Produktion der „Cosí fan Tutte“ am Grand Théâtre de Bordeaux. 1999 und 2000 übernahm Wilson die Leitung der „Hochzeit des Figaro“ an der Royal Swedish Opera, Stockholm. 2001 dirigierte Wilson im Deutschen National Theater Weimar die Wiederaufnahme und mehrere Vorstellungen des „Lohengrin“, woraufhin ihm die neue Produktion der „La Boheme“ angeboten wurde. Von 1998 bis 2003 war Wilson der GMD am Theater Vorpommern, (TVK Vergütungsgruppe B Fußnote) Greifswald-Stralsund. Wilson hat Preise bei den weltweit wichtigsten Dirigentenwettbewerben gewonnen, darunter sind: Dimtri Mitropoulos; Athens, 1996, Kiril Kondrashin; Amsterdam, 1994, Tokyo International; Tokyo, 1994, Antonio Pedrotti; Italy, 1991, Arturo Toscanini; Italy, 1990, 1992, Nicolai Malko; Kopenhagen, 1989, 1992, Jean Sibelius; 1995. Der Internationale Bund der Musikwettkämpfe erkennt an, dass Wilson somit der erfolgreichste Wettbewerbsdirigent ist. Er konzertierte mit M. Rostropovich in Deutschland und Italien und war der ausgewählte Dirigent für eine BBC- Produktion mit Yo-Yo Ma mit dem Titel „A Month at Tanglewood“. Dorian Wilson musizierte mit weiteren Solisten wie Thomas Zehetmair, Vladimir Viardo, Shura Tscherkasski, Nelson Freire, Henri Sigfridsson, Barry Douglas, Nabuko Imai, Sol Gabetta, Gary Hoffman und Boris Berezovsky. Zukünftige neue Engagements werden u. a.: Tokyo Metropolitan Symphony, Japan Philharmonic, Osaka Philharmonic, Nagoya Philharmonic, Guangzhou Symphony, Taiwan National Symphony, Polish National Radio Orchestra, China-Tournee mit St. Petersburger Symphonie Orchester, Spanientournee mit dem St. Petersburger Sinfonie Orchester, und auf Grund des Haydn Jubiläumsjahres eine 16-tägige Konzert-Tournee durch Spanien mit Haydns „Die Schöpfung“. Wilson studierte Klavier, Bratsche, Komposition, Kunstgeschichte und Dirigieren am Konservatorium Oberlin, an der Universität Indiana, an der Universität Michigan sowie an der Hochschule für Musik Wien. Zu seinen Lehrern gehören Gustav Meier, Dmitri Kitaenko, Rudolph Barshai, Jorma Panula und Leonard Bernstein.

  • Julia Banse - Sopran
    Wenige Künstler ihrer Generation sind auf so vielen Gebieten mit verschiedenstem Repertoire so erfolgreich wie Juliane Banse. Ihr Opernrepertoire reicht von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi, Donna Elvira, Vitellia über Genoveva, Leonore, Tatjana, Arabella bis hin zu Grete (Schrekers Der ferne Klang). Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits 20-jährig als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. Unvergessen ist auch ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger, mit dem sie eine enge Zusammenarbeit verbindet, an der Oper Zürich. Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Mit dem Wintersemester 2016/2017 übernahm sie selbst eine Gesangsprofessur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. In der Saison 2017/2018 stehen zwei wichtige Rollendebüts an: In der Uraufführung der Oper Lunea von Heinz Holliger steht Juliane Banse im Frühjahr neben Christian Gerhaher zum wiederholten Male auf der Bühne der Oper Zürich; Andreas Homoki inszeniert. Außerdem singt Juliane Banse in Strauss‘ Rosenkavalier erstmals die Marschallin, seit Jahren eine Wunschpartie der Künstlerin. Eine weitere Uraufführung führt Juliane Banse nach Amsterdam: Der in den Niederlanden sehr bekannte Komponist Willem Jeths schreibt das musiktheatralische Monodrama THE TELL-TALE HEART nach Edgard Allan Poe, das im April im Rahmen der Zaterdag Matinee-Konzerte im Concertgebouw Amsterdam unter der Leitung von Jaap van Zweden erstmals zur Aufführung kommt. Schließlich kehrt Juliane Banse an das Theater an der Wien zurück für ein Konzert „In memoriam Nikolaus Harnoncourt“ mit Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots unter der Leitung von Stefan Gottfried. In letzter Zeit gab Juliane Banse als Rosalinde (Fledermaus) ihr US-Operndebüt in Chicago, kurz darauf war sie in Strauss‘ Arabella erstmals an der MET zu erleben. Die Hauptrolle von Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien, die Heilige Johanna in der gleichnamigen Braunfels-Oper in Köln, Elsa von Brabant in Wagners Lohengrin in Nantes und Anger sowie die Hauptrolle in Poulencs Monooper Voix humaine an der Oper Köln wie auch mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra und an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin waren erfolgreiche Engagements der letzten Zeit. Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammengearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons, Zubin Mehta und Manfred Honeck. Liederabende sind seit jeher fester Bestandteil des Kalenders. So war Juliane Gast in letzter Zeit zu Gast bei der Schubertiade Vilabertran, in Oxford, bei der Liedwoche auf Schloss Elmau mit Wagners Wesendonck-Liedern oder im Rahmen der ersten Konzerte im neuen Boulez-Saal in Berlin mit einem Liederabend begleitet von Wolfram Rieger. Derzeit steht für sie Hindemiths Marienleben im Lied-Mittelpunkt, mit dem sie in der aktuellen Saison gemeinsam mit Martin Helmchen in Passau, Bremen und Bern zu erleben ist und eine CD für das Label alpha einspielt. Zahlreiche CD-Einspielungen der Künstlerin sind preisgekrönt, gleich zwei erhielten den Echo Klassik: Braunfels‘ Jeanne D’Arc mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck (Welt-Ersteinspielung des Jahres) und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman. Weitere herausragende Aufnahmen sind die Arien-CD Per Amore, die Lied-Aufnahme Tief in der Nacht mit Aleksandar Madzar sowie der Film Hunter’s Bride/Der Freischütz mit Juliane Banse als Agathe und dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding. Im Februar 2017 erschien ihre von den Medien viel gelobte CD Unanswered Love mit teils erstmals eingespielten und ihr gewidmeten Werken von Reimann, Rihm und Henze, die sie mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und Christoph Poppen herausgebracht hat. In dieser Saison erscheint ihre erste CD mit dem Münchner Rundfunkorchester mit Werken von Braunfels, Korngold, Marx und Pfitzner.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17.07.2018 um 09:07 Uhr