Vortrag »Wie Neurobiologen helfen, unser Gehirn besser zu verstehen« von Prof. Eckhard Friauf, Lehrstuhl Tierphysiologie, TU Kaiserslautern (TUK) - Kaiserslautern
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    15. Okt. 2018

Vortrag »Wie Neurobiologen helfen, unser Gehirn besser zu verstehen« von Prof. Eckhard Friauf, Lehrstuhl Tierphysiologie, TU Kaiserslautern (TUK)

Mi., 16.05.2018
17:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

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Ort

Über die Veranstaltung

Öffentlicher Vortrag in der Reihe »Blick über den Tellerrand« 5.2018 des Felix-Klein-Zentrums für Mathematik


Das menschliche Gehirn ist das wohl komplexeste Organ in unserem Solarsystem. Seine etwa 86 Milliarden Nervenzellen steuern unser Handeln, ermöglichen unsere Wahrnehmungen, unser Fühlen. Wie machen sie das? Um diese Kernfrage zu beantworten, wurde in den Neurowissenschaften, wie in kaum einem anderen Forschungsbereich, mit rasanter Dynamik eine Fülle von Methoden entwickelt. Diese ermöglichen die Analyse von Hirnfunktionen im räumlichen Bereich von 1 Meter bis hinab zu Nanometern und im zeitlichen Bereich von Jahrzehnten bis hinab zu Mikrosekunden. Faszinierend!

Referent: Professor Dr. Eckhard Friauf, Leiter des Lehrstuhls Tierphysiologie, TU Kaiserslautern (TUK)

Der Hirnforscher und Neurobiologe Eckhard Friauf leitet seit 1999 den Lehrstuhl Tierphysiologie im Fachbereich Biologie der TU Kaiserslautern (TUK). Zuvor hatte er eine Professur am Klinikum der Universität Frankfurt. Er studierte Biologie mit den Nebenfächern Physik und Pharmakologie an den Universitäten Marburg und Tübingen, wo er sich auch habilitierte. Zwei mehrjährige Auslandsaufenthalte an der New York University und der Stanford University vervollständigen die Stationen seines wissenschaftlichen Lebenslaufs. Seit 2017 ist Herr Friauf Präsident der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft, die die Interessen von Grundlagenforschern vertritt, die sich mit der Entwicklung, der Funktionsweise, den Leistungen und den Störungen von Gehirn und Nervensystem befassen. Das Fachgebiet des vierfachen Vaters ist die Informationsverarbeitung im Gehirn, wobei der Schwerpunkt auf denjenigen Arealen liegt, die mit dem Hören zu tun haben. Dazu untersucht seine Arbeitsgruppe an Tieren die Interaktion einzelner Nervenzellen mithilfe feinster Messsonden, die Signale im Millivolt- und Mikrosekunden-Bereich registrieren können.

Tickets

Der Eintritt ist frei.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28.03.2018 um 13:44 Uhr