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An der Eisenbahnüberführung Trippstadter Straße geht´s weiter

Weiterführung der Bauarbeiten ab Dezember – Vollsperrung ab 10. Januar

Kaiserslautern, 27.11.2018

Die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung in der Trippstadter Straße werden ab Anfang Dezember weitergeführt. Dies teilte die DB Netz AG gegenüber der Stadt Kaiserslautern mit. Die Bautätigkeiten umfassen in einem ersten Schritt den Rückbau des Fangedamms in der Trippstadter Straße. Ab Montag, 3. Dezember, bis Freitag, den 7. Dezember 2018 werden dazu zunächst Rodungsarbeiten auf dem Fangedamm ausgeführt. Anschließend werden von 10. Dezember bis zum 19. Dezember Kampfmittelsondierungsarbeiten durchgeführt. Während dieser Arbeiten kann der Verkehr in der Trippstadter Straße wie bisher laufen. Ab dem 10. Januar 2019 muss dann die Trippstadter Straße bis voraussichtlich April 2019 voll gesperrt werden für die Herstellung einer Bohrpfahlwand und den Rückbau des Fangedamms.  Die Baukosten für diese Arbeiten belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro.

Für die weitere Realisierung des Neubaus der Eisenbahnüberführung muss seitens der DB Netz AG und der Stadt Kaiserslautern final noch die abschließende Mittelbereitstellung sichergestellt werden. Die Stadt Kaiserslautern beteiligt sich auf Grundlage des Eisenbahnkreuzungsgesetz mit 59 Prozent an den Kosten für den Neubau des Viaduktes. Der städtische Anteil an den Baukosten zum Neubau des Viaduktes wird wiederum mit 65 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Wegen Kostensteigerungen musste seitens der Stadt ein angepasster Zuwendungsantrag beim Land gestellt werden, welcher zurzeit noch beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bzw. im Verkehrsministerium in Prüfung ist. Nach Abschluss der kompletten Maßnahme und Zahlung von Ablösebeträgen der DB Netz AG an die Stadt Kaiserslautern ist aktuell von einem städtischen Anteil in Höhe von rund 5,9 Mio. Euro auszugehen.

Die Baumaßnahme hatte sich nach dem Baubeginn 2013 aus verschiedenen planerischen und schlussendlich bauvertraglichen Unstimmigkeiten heraus erheblich verzögert. Gegipfelt hat das in der Kündigung des Bauvertrages der ursprünglich beauftragten Arbeitsgemeinschaft. Die daraufhin für die noch offene Bauleistung von der DB Netz AG Ende 2016 und wiederholt Mitte 2017 eingeleiteten Vergabeverfahren mussten wegen Unwirtschaftlichkeit der Angebote aufgehoben werden. Insofern ruhen die Arbeiten vor Ort. Seitens der DB Netz AG ist vorgesehen, die Restarbeiten für den Neubau des Viaduktes im Sommer 2019 auszuschreiben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens kann mit einem Weiterbau der Restarbeiten am Viadukt ab Anfang 2020 gerechnet werden.

Bis zum Weiterbau am Viadukt trifft die DB Netz AG alle erforderlichen Vorkehrungen baulicher und administrativer Art zur Aufrechterhaltung des derzeit sicheren Bauzwischenzustandes.



Autor/in: Pressestelle
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