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Stadt der Wissenschaft

Kaiserslautern unter den zehn Gewinnern im bundesweiten Wettbewerb

Kaiserslautern, 27.04.2012

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hatte alle Städte, die sich um den Titel "Stadt der Wissenschaft" beworben hatten, zu einer finalen Wettbewerbsrunde unter dem Motto "Initiativen, die bewegen" aufgerufen.
Voraussetzung für die einzureichenden Projekte war, die Vernetzung von Stadt, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung zu fördern, Bürgerinnen und Bürger für Wissenschaft und Forschung zu begeistern und den Dialog über Bildung und Wissenschaft anzustoßen, einen Beitrag zur regionalen Identität als Wissenschaftsstandort zu leisten sowie die Themen Bildung und Wissenschaft in der Entwicklungsstrategie der Stadt zu verankern.

Mit ihrem eingereichten Projekt "Bürger schafft Wissen" zählt die Stadt Kaiserslautern zu den zehn bundesweiten Gewinnern neben den Städten Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Dresden, Karlsruhe, Münster, Regensburg und Rostock. Die Gewinner werden mit einem Förderpreis in Höhe von jeweils 50.000 Euro ausgezeichnet und erhalten die Möglichkeit, am 04. Juni 2012 ihre Projekte auf dem Wissenschaftssommer in Lübeck, der "Stadt der Wissenschaft 2012" zu präsentieren. Die beste Projektpräsentation wird vom Publikum vor Ort bestimmt und erhält ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

"Bei dem Projekt "Bürger schafft Wissen" geht es darum, ein tiefer gehendes Verständnis über das Wesen der Wissenschaft in der Bevölkerung zu erzeugen. Das geht nur, indem man sie aktiv an der Lösung eines Problems mit wissenschaftlichen Methoden beteiligt. Ziel ist es, wissenschaftliches Vorgehen direkt erlebbar zu machen", sagt Prof. Neunzert. Prof. Nehmert ergänzt: "Die Bürger der Stadt werden gebeten, Vorschläge zu erarbeiten und einzureichen, deren Lösung das Leben der Stadt lebenswerter machen würde und unter Mitwirkung der Wissenschaft realisiert werden könnten. Die Projekte werden mit wissenschaftlicher Begleitung erarbeitet. Hierzu planen wir eine Veranstaltungsreihe in der Fruchthalle, die den Ausruf eines Wettbewerbs mit anschließender Prämierung der besten Vorschläge vorsieht, aber auch die Zusammenstellung kleiner Forschungsteams sowie die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse der Forschungsteams."

Das Projekt ist ein weiterer Baustein der Veranstaltungsserie "Jahr der Wissenschaft", die in den Jahren 2009 bis 2011 in der Fruchthalle stattfand.
"Hintergrund dieser öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen war die Förderung der Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit der Wissenschaftsszene in ihrer Stadt. Unter den Titeln "Wissen schafft Begeisterung", "Wissen schafft Arbeit" und "Wissen schafft Integration" konnten wir in diesen drei Jahren sehr erfolgreich die Verbindung zwischen der Bevölkerung, ihrer Stadt und der Wirtschaft aufzeigen", erläutert der Oberbürgermeister Klaus Weichel.

Kaiserslautern befindet sich seit den 1970er Jahren in einem Entwicklungsprozess: von der Arbeiterstadt mit der Produktion von Nähmaschinen hin zu einem leistungsfähigen Wissenschafts- und Technologiestandort. Der Strukturwandel beruht nicht zuletzt auf der Gründung der Technischen Universität und der Fachhochschule, die den Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt gelegt hat. Die Ansiedlung von acht renommierten Bundes- und Landesinstituten, darunter zwei Fraunhofer-Institute, das Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz sowie das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, ist ein guter Beweis für die Standortvorzüge in Kaiserslautern.

Da die Stadt aber trotz ihres guten Renommees nicht auf eine langjährige Tradition zurückblicken kann, fehlte die Verankerung als Wissenschaftsstandort nicht nur im städtischen Profil sondern auch in den Köpfen ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Die beiden Technologiebotschafter Prof. em. Dr. Jürgen Nehmer und Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult Helmut Neunzert wurden bereits 2006 seitens der Stadt berufen, diese bei der Bewältigung der Stadtentwicklung in ihrem Umsetzungsprozess zu unterstützen. Sie haben einen erheblichen Beitrag zur aktuellen Entwicklung beigetragen.

Die Veranstaltungsserie unter dem Titel "Bürger schafft Wissen" wird über das städtische Veranstaltungsbüro organisatorisch und öffentlichkeitswirksam begleitet. "Wir werden natürlich zeitnah mit dem Projekt in die Öffentlichkeit gehen. Den ersten Schritt haben wir ja schon gemeistert: wir haben es unter insgesamt 31 eingereichten Projekten unter die ersten zehn geschafft!", freut sich Alexander Hess, Leiter des städtischen Veranstaltungsbüros.




Autor/in: Pressestelle
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