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Equal Pay Day 2015:„Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer?“

Städtische Gleichstellungsbeauftragte Isenmann-Emser und der BPW Club laden zur Diskussionsrunde am 20. März 2015

Kaiserslautern, 13.03.2015

Am 20. März 2015 ist Equal Pay Day: Der BPW Club Kaiserslautern in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kaiserslautern Marlene Isenmann-Emser ruft zu Aktionen für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern auf. Unter dem Motto Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer? dreht sich die diesjährige Kampagne um das Schwerpunktthema Transparenz.

„Bei den vielen Ungerechtigkeiten, die es zwischen Frauen und Männern immer noch gibt, finde ich die ungleiche Bezahlung gemein, diskriminierend  und mehr als unfair“, bringt Isenmann-Emser es klar auf den Punkt. Um die immer noch aktuelle Lohnlücke von 22 Prozent zwischen den Geschlechtern zu schließen, sind transparente Bewertungsverfahren und Vergütungsstrukturen in Unternehmen eine zentrale Voraussetzung. „Wenn jeder weiß, was Kolleginnen und Kollegen in vergleichbarer Position verdienen, müssen Arbeitgeber die Gehaltsunterschiede begründen“, so Heike Thompson, Vorsitzende des BPW. Zudem können Frauen und Männer nur dann gleichermaßen die eigenen Gehaltsforderungen überzeugend vertreten und ihren Rechtsanspruch auf eine gerechte Entlohnung durchsetzen.

Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, veranstaltet der BPW Club Kaiserslautern unter der Schirmherrschaft von Ministerin Irene Alt und in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kaiserslautern, Isenmann Emser, am 20.März 2015 von 15 bis 18 Uhr im Foyer des Kaiserslauterer Rathauses eine offene Informations- und Diskussionsveranstaltung. Die Bürgerinnen und auch Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

 

Der Equal Pay Day (EPD) 2015 soll das große Tabu der Gehaltstransparenz aufbrechen. „Über Geld spricht man, denn das sorgt beim Gehaltspoker für eine gewisse Fairness“, so Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany. „Unser Ziel muss es sein, die geltenden Regeln so zu verändern, dass Frauen gewinnen können. Eine undurchsichtige Spielanordnung verfestigt nicht nur Rollenmuster, sondern führt auch dazu, dass Frauen in Verhandlungen den Wert ihrer Leistung meist niedriger einordnen als Männer. Gehaltstransparenz ist Augenhöhe!“ „Es ist für mich selbstverständlich, dass Frauen und Männer für dieselbe Arbeit dasselbe Geld bekommen sollten. Es ist für mich nicht einsehbar, warum Frauen beim Einkommen benachteiligt sind: Frauen sind genauso gut qualifiziert wie Männer, genauso engagiert und bringen dieselbe Leistung. Die Gender Pay Gap ist für Deutschland beschämend“,  unterstreicht Ministerin Irene Alt, die die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat.

 

Bundesweit rechnen die Initiatorinnen des Equal Pay Day, die Business and Professional Women (BPW) Germany, mit mehr als 1.000 Aktionen.


2008 wurde der Equal Pay Day auf Initiative der Business and Professional Women (BPW) Germany erstmals in Deutschland durchgeführt. Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen.



Autor/in: Sandra Janik-Sawetzki - Pressestelle
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