Besuch aus Columbia stellt Städtepartnerschaft auf noch breiteres Fundament
Gespräche der Delegation aus der US-Partnerstadt mit Gremien der Stadt erfolgreich
Vom 25. bis 28. Oktober 2012 weilte eine dreiköpfige Delegation aus Columbia (USA) in Kaiserslautern, geleitet von Fred Monk, in Columbia verantwortlich für die partnerstädtischen Beziehungen und zudem Gründer des World Affairs Council. Dieser Rat bemüht sich um die Pflege der diversen internationalen Beziehungen Columbias. Im Fokus des Interesses standen die Intensivierung der wirtschaftlichen Kontakte zwischen den beiden Städten sowie die generelle Expansion des Kontakts auf weitere Ebenen. So stand eine Präsentation des Bildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer mit anschließender Besichtigung der Werkstätten und Arbeitsbereiche auf dem Programm und stieß auf großes Interesse seitens der Delegationsteilnehmer, ist doch das System der Handwerksberufe in den USA relativ unbekannt
Station war auch die Künstlerwerkgemeinschaft, von der einige Mitglieder zusammen mit Künstlerkolleginnen und -kollegen aus Columbia im Oktober dieses Jahres im Rahmen eines internationalen Projektes ein gemeinsames Objekt „Mural“ gestaltet hatten, das in der Partnerstadt Columbia in einer Ausstellung im Oktober besichtigt werden konnte. Nächstes Jahr soll „Mural“ auch in Kaiserslautern zu sehen sein.
Weiter stand ein Besuch bei Landrat Paul Junker an mit der Intention, die Partnerschaft zwischen dem US- Bundesstaat South Carolina und dem Land Rheinland-Pfalz gegebenenfalls auch auf den Landkreis Kaiserslautern auszuweiten.
Insgesamt war der Aufenthalt geprägt von lebendigen Begegnungen und intensiven Diskussionen, die sowohl die Ausgestaltung der aktuellen gemeinsamen Aktivitäten als auch die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in weiteren gemeinsamen Aktionsbereichen thematisierten. Schwerpunkte dabei waren mögliche wirtschaftliche Kooperationen, Lehrer- und Ausbilderaustausch, Zusammenarbeit und Netzwerkbildung im universitären Bereich sowie Schulpartnerschaften und diverse Projekte auf Bürgerebene. „Unser Kontakt zu Columbia ist eine der intensivsten Partnerschaften, die wir seitens der Stadt pflegen“, so Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, der Fred Monk als gern gesehenen Gast in der Stadt begrüßte. „Und ich bin sicher, dass die Stabilisierung und Expansion der wirtschaftlichen und künstlerischen Kontakte sowie der Aufbau eines Austauschs auf der Ebene der Ausbildung die Beziehung weiter festigen werden.“
Kaiserslautern, 31. Oktober 2012