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Die Diskussion ist hiermit beendet: Das Jugendhaus bleibt bis auf Weiteres erhalten

Das Jugendhaus in der Augustastraße bleibt vorerst in der bisher betriebenen Form erhalten. Das wurde seitens des Stadtvorstands in seiner Sitzung auf Vorschlag des Oberbürgermeisters Dr. Klaus Weichel diesen Montag einvernehmlich beschlossen. Es besteht derzeit bauseitig noch kein akuter Handlungsbedarf. Der Sanierungsbedarf bezieht sich maßgeblich auf die technische Infrastruktur. Der Sanierungsstau des Gebäudes, der sich auf etwa 400.000 Euro beziffern lässt, erfordert auf Dauer die Suche nach alternativen Räumlichkeiten für alle Vereine. Das Referat Gebäudewirtschaft ist beauftragt, alle Möglichkeiten dahingehend zu prüfen. Gefundene Lösungen werden dann mit den Vereinen abgesprochen. Der Stadtrat hatte die Verwaltung aufgrund der Haushaltslage beauftragt, alle städtischen Gebäude hinsichtlich einer möglichen Veräußerung hin zu überprüfen. Ohne einen politischen Auftrag des Stadtrates, das Jugendhaus in der Augustastraße aus diesem Prüfprozess herauszunehmen und Lösungen für eine Sanierung anzustreben, sind der Verwaltung zunächst die Hände gebunden.

„Wir haben mit den Vereinen und Nutzern des Jugendhauses Gespräche geführt, ihnen die Sachlage dargelegt und deren Bedarfe diskutiert“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel. „Uns ist allen klar: die Erhaltung und Förderung der Jugendarbeit, gerade im Sinne einer generationsübergreifenden Arbeit wie im Jugendhaus, ist wichtig. Darüber besteht absolute Einigkeit. Eine Entscheidung über einen Verkauf hätte es ohne räumliche Alternativen sowieso nicht gegeben“, so der Oberbürgermeister. „Bauseitig existiert kein akuter Handlungsbedarf, dies gibt uns Zeit zur Findung anderer Optionen. Der Zustand des Gebäudes wird sich über die Jahre weiter verschlechtern, weshalb wir nicht umhin kommen, Ersatzräume zu finden. Es fehlt schlichtweg das Geld, um das Gebäude in der Augustastraße wieder auf einen nachhaltigen technischen Stand zu bringen.“, sagt der Rathauschef. „Wir sind für jegliche Unterstützung dankbar. Wenn jemand über Räume verfügt, die den Jugendlichen und den Vereinen künftig zur Verfügung gestellt werden können, wäre uns nach aktuellem Sachstand sehr geholfen. Bereits jetzt ist aber klar, dass es künftig ohne eine gewisse Beteiligung der Vereine und Gruppen an Miete und Nebenkosten nicht geht.“

Autor/in: Nadin Sucker - Pressestelle
Kaiserslautern, 23. Oktober 2012

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